Die Projekte vom RNE

Der RNE ist der Rat für Nachhaltige Entwicklung.
Er macht verschiedene Projekte.
Alle Projekte haben das Ziel:
Wie können wir in Deutschland mehr Nachhaltigkeit erreichen?
Nachhaltige Entwicklung bedeutet:
Die Menschen müssen gut mit der Natur umgehen.
Sie sollen sie gut schützen.
Und nicht mehr verbrauchen, als nachwachsen kann.
Damit auch die Kinder und Enkel-Kinder gut leben können.

1. Projekt: Dialog Nachhaltige Stadt

Dialog heißt:
Menschen sprechen miteinander.
Sie hören einander gut zu.
Beim Dialog Nachhaltige Stadt sprechen Menschen über
nachhaltiges Leben in der Stadt.
Das Projekt Dialog Nachhaltige Stadt vom RNE gibt es seit dem Jahr 2010.
In der Projekt-Gruppe machen mehr als 30 Personen mit.
Es sind Ober-Bürgermeister und Ober-Bürgermeisterinnen.
Sie sind aus ganz Deutschland.

Ober-Bürgermeister und Ober-Bürgermeisterinnen regieren eine große Stadt.

Sie tragen viel Verantwortung. Zum Beispiel dafür, dass:

  • das Zusammen-Leben in der Stadt gut klappt.
  • das Leben in der Stadt immer nachhaltiger wird.

Beim Dialog Nachhaltige Stadt tauschen sie sich miteinander aus.
Sie sprechen über ihre Erfahrungen mit Nachhaltigkeit.
Sie überlegen zusammen:

  • Wie kann das Leben in unseren Städten noch nachhaltiger werden?
  • Welche einzelnen Schritte brauchen wir dafür?
  • Was hat bis jetzt gut geklappt?
  • Was hat nicht geklappt?

Die Ergebnisse schreiben sie auf.
Die Ober-Bürgermeister und Ober-Bürgermeisterinnen sagen:

  • Das finden wir richtig.
  • Das finden wir falsch.
  • Das ist wichtig für unsere Städte.

Diese Forderungen nennt man auch:

  • politische Stellung-Nahmen oder
  • Positions-Papiere.

Diese Forderungen lesen auch die Politiker und Politikerinnen in Berlin.
Dadurch bekommen sie neue Ideen, zum Beispiel:

  • Das ist wichtig für die Nachhaltigkeits-Politik in den Städten.
  • Das ist wichtig für die Zukunft von den Städten. 
    Zum Beispiel in Städten wie Köln, Erfurt oder Kiel.

Wer ist beim Dialog Nachhaltige Stadt dabei?

Es gibt eine Liste mit allen Ober-Bürger-Meistern und Ober-Bürger-Meisterinnen.

Die Liste finden Sie unter diesem Link.

2. Projekt: Deutscher Nachhaltigkeits-Kodex

Das Projekt Deutscher Nachhaltigkeits-Kodex nennt sich kurz: DNK.
Ein Kodex ist eine Sammlung von Regeln.
Beim Deutschen Nachhaltigkeits-Kodex geht es um Regeln zum Thema Nachhaltigkeit in Deutschland.
Die Liste hat 20 Nachhaltigkeits-Regeln.
Das Projekt DNK gibt es seit dem Jahr 2011.
Aktuell machen mehr als 700 Firmen und Organisationen mit.

Dafür soll das Projekt DNK sorgen:

  • Das Thema Nachhaltigkeit soll in der Wirtschaft
    und Arbeits-Welt noch wichtiger werden.
  • Die Firmen sollen erklären,
    wie ihre Produkte hergestellt werden.
  • Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von den Firmen sollen gute Arbeits-Plätze haben.

Die Firmen prüfen:

  • Diese Regel erfüllen wir.
  • Diese Regel erfüllen wir noch nicht.

Die Firmen merken:

  • Das läuft schon gut beim Thema Nachhaltigkeit.
  • In diesem Bereich können wir noch besser werden.

Die Firmen sehen, ob sie seit dem letzten Jahr besser geworden sind.
Sie können sich auch mit anderen Firmen vergleichen.

3. Projekt: RENN

 

Das Projekt REgionale Netz-Stellen Nachhaltigkeits-Strategie heißt kurz: RENN.

RENN bedeutet:
Menschen treffen sich in ihrer Region, um über Nachhaltigkeit zu sprechen.

Das Projekt RENN gibt es seit dem Jahr 2016.

RENN gibt es in Deutschland in diesen 4 Regionen:

  • Nord
  • Süd
  • West
  • Mitte

Die Menschen in den 4 Regionen sollen sich vernetzen.

Das heißt: Sie sollen sich kennenlernen und zusammenarbeiten.

Die Menschen kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen.

Zum Beispiel arbeiten sie:

  • in einem Umwelt-Verein
  • in einem Bildungs-Zentrum

Alle Menschen aus einer Region können beim Thema Nachhaltigkeit mitmachen.

Sie sprechen über ihre Erfahrungen mit Nachhaltigkeit.

Und sie entwickeln neue Ideen.

Die Menschen merken:

Wir können mitmachen und etwas verändern.

< Zurück zur Seite „Leichte Sprache“

4. Projekt: Deutsche Aktions-Tage Nachhaltigkeit

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung organisiert jedes Jahr die Deutschen Aktions-Tage Nachhaltigkeit.

Die Abkürzung für Deutsche Aktionstage Nachhaltigkeit ist DAN.

Die Aktions-Tage vom RNE gibt es seit dem Jahr 2012.

Die DAN sollen das Thema Nachhaltigkeit noch bekannter machen.

Bei den AktionsTagen können Menschen und Vereine zeigen :

  • Wir arbeiten zum Thema Nachhaltigkeit.
  • Das sind unsere Projekte.
  • Das funktioniert besonders gut.

Bei den Aktions-Tagen können sich viele Menschen über Nachhaltigkeit austauschen.

Sie können viel Neues lernen.

Die Menschen sollen merken:
Wir können heute etwas tun.

Damit es den Menschen in Zukunft gut geht.

Bei den Aktions-Tagen können verschiedene Menschen mitmachen.
Zum Beispiel:

  • Privat-Personen,
  • Menschen aus Schulen und Kinder-Gärten,
  • Menschen, die in einer Werkstatt arbeiten,
  • Menschen aus der Stadt-Verwaltung oder von einer Behörde.

5. Projekt: Projekt Nachhaltigkeit

Projekt Nachhaltigkeit ist ein Preis für nachhaltige Projekte.

Den vergibt der Rat für Nachhaltige Entwicklung.

Den Preis bekommen Projekte und Gruppen,
die mehr Nachhaltigkeit für alle Menschen fördern.

Den Preis gibt es seit dem Jahr 2018.

Die 4 regionalen Netz-Stellen planen den Wettbewerb.

Und sie führen ihn durch.

Sie arbeiten eng mit dem RNE zusammen.

Der Preis zeigt:

  • Es gibt sehr viele Wege für mehr Nachhaltigkeit.
  • Diese Projekte haben gute Qualität.

Unter diesem Link finden Sie eine Liste.

Darauf stehen die Projekte, die den Preis in diesem Jahr gewonnen haben.

6. Projekt: Fonds Nachhaltigkeits-Kultur

Fonds ist ein französisches Wort.

Die letzten drei Buchstaben werden nicht gesprochen.

Das o klingt wie im Wort Orkan.

Das o wird also hinten im Hals gesprochen.

Ein Fonds ist Geld.

Das wird für einen bestimmten Zweck angelegt und verwaltet.

Bei dem Fonds für Nachhaltigkeits-Kultur gab es Geld für verschiedene Kultur-Projekte.

Die Projekte waren alle zum Thema Nachhaltigkeit.

Kultur ist alles, was der Mensch schafft und gestaltet.

Zum Beispiel künstlerische Leistungen wie:

  • Theater-Stücke
  • Kino-Filme
  • Bücher schreiben

 

Kultur ist auch, wie der Mensch seinen Alltag gestaltet.
Zum Beispiel:

  • Wie er wohnt.
  • Was er isst.
  • Wie er sich fortbewegt:
    mit Bussen, Zügen, Fahrrädern und Autos.

Menschen aus dem Bereich Kultur müssen beim Thema Nachhaltigkeit mitmachen.

Das ist sehr wichtig.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat sich darum gekümmert.

4 Jahre lang hat der RNE Wettbewerbe für Ideen organsiert.

Es ging um neue Ideen in der Alltags-Kultur.

Zum Beispiel beim Essen oder beim Verkehr.

Es gab Geld für Projekte und für neue Ideen.

Der Fonds Nachhaltigkeits-Kultur sollte dabei helfen, neue Ideen auszuprobieren.

Das Ziel war:
Es soll in Zukunft noch mehr Nachhaltigkeit für alle geben!

Den Fonds gab es bis zum Jahr 2021.

Infos zu den Projekten finden Sie aber auch in Zukunft

unter diesem Link.

7. Projekt: Climate Governance Initiative Deutschland

Climate Governance Initiative ist Englisch.

Das spricht man so: Klai-met Gawer-nenz Ini-sja-tif.

Auf Deutsch bedeutet das: Initiative für Klima-Politik.

Die Initiative ergreifen, bedeutet:
Eine Handlung anstoßen.
Einen Anstoß zu einem bestimmten Handeln geben.
Die Initiative Klima-Politik will erreichen,
dass die Politik mehr für den Klima-Schutz tut.
Zu der Initiative Klima-Politik gehört der Rat für Nachhaltige Entwicklung.
Neben dem RNE gehören auch noch weitere Gruppen dazu.

Die Initiative für Klima-Politik will Firmen unterstützen.

Sie arbeiten mit den Aufsichts-Räten von Firmen zusammen.

Ein Aufsichts-Rat kontrolliert die Arbeit von einer Firma.

Er ist auch wichtig für die Zukunfts-Planung von einer Firma.

Die Menschen in den Aufsichts-Räten sollen merken:

  • Hier gibt es Gefahren durch den Klima-Wandel.
  • Hier gibt es Chancen durch den Klima-Wandel.

Und es soll neue Geschäfts-Ideen geben,
die sich an die Regeln von den Klima-Zielen halten.

Text

Der Text in Leichter Sprache ist von Dorothea Traupe für WortSchatz – Bureau für Übersetzung und Lektorat.
Der Text wurde geprüft von: Sandra Köpp, Daniel Küppers, Mirko Müller, Astrid Ratzel, Sebastian Richter und Benjamin Titze.

Bilder

Copyright © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers

< Zurück zur Seite „Leichte Sprache“