Wort-Erklärungen

Agenda 2030

Bei den Vereinten Nationen sind 193 Länder Mitglied.

Die Abkürzung für die Vereinten Nationen ist: VN.

Bei den VN treffen sich Menschen aus den vielen Ländern.

Sie diskutieren und machen Pläne.

Im Jahr 2015 haben die Vereinten Nationen einen Vertrag gemacht.

Der Vertrag heißt: Agenda 2030.

In einer Agenda stehen die Ziele von einem Plan.

In der Agenda 2030 wurden die Ziele für mehr Nachhaltigkeit beschlossen.

Nachhaltigkeit bedeutet:

Wir müssen heute schon an morgen denken.

Damit es den Menschen und der Natur auch in Zukunft gut geht.

Alle Länder sollen diese Ziele bis zum Jahr 2030 erreichen.

Die Ziele sind zum Beispiel:

  • Es soll keinen Hunger und keine Armut mehr geben.
  • Frauen und Männer sollen gleiche Rechte haben.
  • Der Umwelt soll es gut gehen.
  • Alle Menschen sollen sauberes Wasser zum Trinken haben.

In der Agenda 2030 stehen insgesamt 17 Ziele.

Arten-Vielfalt

In jedem Gebiet der Erde gibt es andere Lebens-Räume.

Dort leben bestimmte Tiere und Pflanzen.

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Tieren und Pflanzen.

Dazu sagt man Arten-Vielfalt.


Alle Tiere und Pflanzen haben bestimmte Aufgaben.

Zum Beispiel als Nahrung.

Oder für unser Klima.

Deshalb ist die Arten-Vielfalt so wichtig.

Aufsichts-Rat

Große Firmen haben einen Vorstand.

Ein Vorstand leitet eine Firma.

Außerdem gibt es in großen Firmen einen Aufsichts-Rat.

Das fordert das Gesetz.

Im Aufsichts-Rat sind mehrere Personen.

Sie werden in den Aufsichts-Rat gewählt.

Ein Aufsichts-Rat berät den Vorstand.

Er passt auf,
dass die Firma sich an die Gesetze hält.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Das kurze Wort für Bildung für nachhaltige Entwicklung ist: BNE.

BNE heißt: Wir lernen, nachhaltig zu leben.

Damit es den Menschen und der Natur
auch morgen noch gut geht.

Jeder Mensch soll lernen:

  • So verhalte ich mich richtig.
  • Dieses Verhalten ist gut für die Natur.
  • So können alle Menschen gut zusammenleben.

Zum Beispiel:

Wenn ich weniger Auto fahre, ist die Luft besser.

Wenn ich beim Zähne-Putzen den Wasserhahn zudrehe,
verbrauche ich weniger Wasser.

Boden-Schutz

Der Boden ist für die Menschen und die Natur sehr wichtig.

Im Boden wachsen zum Beispiel Gemüse und Getreide.

Wenn Schad-Stoffe in den Boden kommen,
wird der Boden krank.

Dann gibt es nicht genug Lebensmittel.

Oder die Schad-Stoffe gelangen ins Essen.

Deshalb muss der Boden geschützt werden.

Bundes-Regierung

Die Bundes-Regierung ist die Regierung von Deutschland.

Die Bundes-Regierung besteht aus:

  • dem Bundes-Kanzler Olaf Scholz
  • den Bundes-Ministern und Bundes-Ministerinnen

Gemeinsam regieren sie Deutschland.

Sie treffen Entscheidungen,
damit alle Menschen in Deutschland gut zusammenleben können.

Die Bundes-Regierung bestimmt:

  • Wie Deutschland sich im Ausland verhält.
    Zum Beispiel: Ob Deutschland Waffen an ein anderes Land liefert.
  • Was in Deutschland passiert.
    Zum Beispiel: Wie hoch der Mindest-Lohn für eine Stunde Arbeit ist.

Die Bundes-Regierung macht auch Vorschläge für Gesetze.

CO2

CO2 ist ein Gas.

CO2 ist die chemische Formel für Kohlen-di-oxid.

Es kommt ganz natürlich in der Luft vor.

Aber auch Menschen produzieren CO2.

Zum Beispiel durch Abgase:

  • Wenn man Holz oder Kohle verbrennt.
  • Bei der Arbeit in Fabriken.
  • Durch den Auto-Verkehr.

Zu viel CO2 verändert das Klima.

Es macht die Welt immer wärmer.

Dekarbonisierung

De-kar-boni-sierung heißt:

Es soll weniger CO2 ausgestoßen werden.

Denn zu viel CO2 verändert das Klima.

Es macht die Welt immer wärmer.

Es gibt viele Möglichkeiten,
wie CO2 eingespart werden kann.

Zum Beispiel:

  • Weniger Kohle zum Heizen verbrennen.
  • Weniger Auto fahren und weniger Flugzeuge nutzen.
  • Andere Energie-Quellen nutzen,
    wie zum Beispiel Wind oder Sonne.

Erd-Erwärmung

Die Erde wird immer wärmer.

Das liegt an den Abgasen.
Weil die Menschen viel verbrennen:

Holz, Erd-Öl oder auch Kohle.

So gibt es immer mehr CO2 in der Luft.

Und darum steigen die Temperaturen.

Überall auf der Welt.

Die Folgen sind immer mehr Natur-Katastrophen.

Zum Beispiel:

  • Stürme
  • Große Trockenheit
  • Hoch-Wasser.

Die Erd-Erwärmung ist ein Grund für den Klima-Wandel.

Erneuerbare Energien

Wir Menschen brauchen Energie.

Zum Beispiel um:

  • unsere Wohnungen zu heizen,
  • das Licht anzuschalten,
  • das Internet zu nutzen,
  • oder Auto zu fahren.

Bisher haben die Menschen dafür viele Roh-Stoffe verbraucht.

Zum Beispiel Kohle, Erd-Öl oder Erd-Gas.

Aber diese Roh-Stoffe wachsen nicht nach.

Irgendwann gibt es keine mehr.


Erneuerbare Energien verbrauchen sich nicht.

Es sind Energien, die wir immer zur Verfügung haben.

Zum Beispiel:

  • Wasser-Kraft
  • Wind-Energie
  • oder Sonnen-Energie

Diese Energie-Quellen verbrauchen sich nicht.

Flächen-Nutzung

Flächen-Nutzung bedeutet Boden-Nutzung.

Es geht darum:

Wie nutzen die Menschen Land und Boden?

Zum Beispiel gibt es:

  • Wohn-Gebiete
  • Industrie-Gebiete
  • Wälder
  • Acker-Bau

Die Flächen-Nutzung kann ganz verschieden sein.

Globale Nachhaltigkeits-Ziele

Die Globalen Nachhaltigkeits-Ziele sind wichtig für alle Menschen.

Die Ziele stehen in der Agenda 2030.

Die Ziele sind zum Beispiel:

  • Frieden für alle Menschen
  • Keine Armut mehr
  • Kein Hunger mehr
  • Alle Kinder sollen zur Schule gehen können.
  • Alle Menschen sollen sauberes Wasser haben.
  • Alle Menschen sollen beim Klima-Schutz mitmachen.

Alle Länder sollen diese Ziele bis zum Jahr 2030 erreichen.

Klima

Klima beschreibt das Wetter:

  • in einem größeren Gebiet
  • über einen langen Zeitraum
  • mit allen Wetter-Ereignissen

Zum Beispiel in Deutschland:

Es regnet.

Die Sonne scheint.

Es gibt ein Gewitter.

Es schneit.

Man beobachtet das Klima über viele Jahre.

Und man vergleicht.

In Deutschland hat sich das Klima verändert.

Zum Beispiel:

Im Winter gibt es weniger Schnee.

Im Sommer gibt es mehr Hitze und Stark-Regen.

Klima-neutral

Wenn etwas klima-neutral ist,
verändert sich das Klima nicht.

Es wird weder besser noch schlechter.

Doch das Klima hat sich verändert.

Weil es zu viel CO2 in der Luft gibt.

Das kommt zum Beispiel durch Rauch aus den Schornsteinen.

Und durch Abgase von den Autos.

Bäume können CO2 aufnehmen.

Sie machen daraus Sauer-Stoff zum Atmen.

Aber unsere Wälder werden immer kleiner.


Deshalb müssen wir schnell klima-neutral werden.

Das bedeutet:

Es dürfen nur noch wenige Abgase entstehen.

Nur so viel, wie die Natur aufnehmen kann.

Damit sich das Klima nicht weiter verändert.

Klima-neutral heißt auch:

  • Man stellt Produkte ohne Abgase her.
    Zum Beispiel Schuhe.
  • Man transportiert Produkte ohne Abgase.
    Zum Beispiel mit dem Fahrrad.
  • Man spart Abgase anderswo ein.
    Zum Beispiel indem man neue Bäume pflanzt.

Klima-Wandel

Das Wetter verändert sich sehr stark.

Die Erde wird immer wärmer.

Das liegt vor allem an den Abgasen.

Darum ist zu viel Gas in der Luft.

Vor allem das Gas Kohlen-di-oxid.

Es wird kurz CO2 genannt.

Die Veränderung vom Wetter nennt man: Klima-Wandel.

Deshalb gibt es mehr Natur-Katastrophen.

Zum Beispiel:

  • Stürme
  • Große Trockenheit
  • Hoch-Wasser.

Klima-Schutz

Das Klima hat sich verändert.

Die Erde ist wärmer geworden.

Das müssen wir stoppen.

Die Erde soll nicht noch wärmer werden.

Es soll nicht noch mehr Klima-Katastrophen geben.

Was wir alles dagegen tun, ist Klima-Schutz.

Konsum

Konsum heißt:

  • Ich kaufe etwas.
    Zum Beispiel eine Hose.
  • Ich verbrauche etwas.
    Zum Beispiel Lebens-Mittel, die ich aufesse.
  • Ich nutze etwas.
    Zum Beispiel den Fernseher oder Netflix.
    Damit ich Filme und Serien sehen kann.

Konsum hat immer mit Geld ausgeben zu tun.

Kreislauf-Wirtschaft

Kreislauf-Wirtschaft heißt:

Man benutzt Sachen so lange wie möglich.

Man repariert die Sachen.

Man wirft die Sachen nicht so schnell weg.

Kaputte Sachen werden weiterverarbeitet.

Sie werden ein neues Produkt.

Zum Beispiel:

  • Aus alten Zeitungen wird ein neuer Schreib-Block gemacht.
  • Aus alten Plastik-Flaschen wird eine neue Gieß-Kanne gemacht.

Dadurch gibt es weniger Müll.

Das ist gut für die Umwelt.

Land-Wirtschaft

Land-Wirtschaft ist die Wirtschaft vom Boden.

Der Boden wird genutzt,
um damit Geld zu verdienen.

Zum Beispiel:

  • Auf dem Feld wird Getreide angebaut.
  • Auf der Weide grasen Kühe.

Nachhaltigkeit, nachhaltig

In der Umwelt-Politik geht es viel um Nachhaltigkeit.

Denn unsere Umwelt muss erhalten bleiben.

Wir dürfen nur das verbrauchen,
was in der Natur nachwachsen kann.

Sonst können die Menschen nach uns nicht mehr gut leben.

Nachhaltigkeit meint also:

  • Die Umwelt schonen und nicht zerstören.
  • Sparsam sein und nicht alles in der Natur verbrauchen.
  • Heute an die Menschen nach uns denken.

Nachhaltige Entwicklung

Wir Menschen brauchen und verbrauchen viele Roh-Stoffe.

Wir holen zum Beispiel Kohle, Erd-Gas und Erd-Öl aus der Erde.

Damit wir heizen können und es zu Hause warm haben.

Damit wir Waren herstellen können.

Oder damit wir reisen können.

Doch wenn wir alles verbrauchen,
haben die Menschen nach uns nichts mehr.

Deshalb müssen wir Rücksicht nehmen.

Und auch an unsere Kinder und Enkel-Kinder denken.

Nachhaltige Entwicklung meint also:

  • Uns Menschen soll es gutgehen.
  • Die Natur muss geschützt werden.
  • Die Menschen nach uns sollen auch gut leben können.
  • Der Natur soll es auch in Zukunft gutgehen.

Nachhaltigkeits-Politik

Die Politik hat einen Plan für die Nachhaltigkeit in Deutschland.

Die Politik hält sich an die globalen Nachhaltigkeits-Ziele.

Die Ziele stehen in der Agenda 2030.

In Deutschland kümmert sich das Kanzler-Amt um das Thema Nachhaltigkeit.

Das Amt unterstützt den Bundes-Kanzler bei seiner Arbeit.

Ökonomie, ökonomisch

Die Ökonomie ist die Wirtschaft in einem Land.

Die Menschen in einem Land stellen etwas her.

Oder sie leisten etwas.

Dafür bekommen sie Geld.

Jeder Mensch kauft Sachen.

Zum Beispiel Lebens-Mittel oder Kleidung.

Oder er nutzt Leistungen.

Zum Beispiel nimmt er einen Bus.

Oder er lässt sich die Haare schneiden.

Dafür bezahlt er Geld.

So sind wir alle Teil einer Wirtschaft.

Zu einer Ökonomie gehören zum Beispiel:

  • jede einzelne Person
  • Familien
  • Firmen
  • der Staat

Pariser Klima-Ziele

Jedes Jahr machen die Vereinten Nationen eine Klima-Konferenz.

Bei den Vereinten Nationen sind 193 Länder Mitglied.

Die Abkürzung für die Vereinten Nationen ist: VN.

Im Jahr 2015 war die Klima-Konferenz in Paris.

Das ist die Haupt-Stadt von Frankreich.

In Paris haben die VN beschlossen:

  • Die Erde darf nicht mehr als 2 Grad wärmer werden.
  • Noch besser: Die Erde soll nur 1,5 Grad wärmer werden.

Bisher haben 175 Länder unterschrieben.

Auch Deutschland ist dabei.

Jetzt müssen die Länder ihr Versprechen einhalten.

Plastik

Plastik ist ein anderes Wort für Kunst-Stoff.

Viele Produkte werden eingepackt,
damit sie nicht kaputtgehen.

Die Verpackungen sind sehr oft aus Plastik.

Viele Verpackungen werden nicht richtig in die
Müll-Tonne geworfen.

So landen sie auf den Straßen und im Meer.

Das ist giftig für die Umwelt.

Recycling

Recycling ist ein englisches Wort.

Man spricht es so: Rie-saik-ling.

Es bedeutet: Wieder-Verwendung.

Zum Beispiel: Aus alten Zeitungen wird neues Papier gemacht.

Roh-Stoffe

Roh-Stoffe sind Dinge aus der Natur.

Zum Beispiel:

  • Bäume liefern Holz.
  • Auf dem Acker wächst Getreide.
  • Flüsse und Seen haben Süß-Wasser.

Man kann alles sofort verwenden.

Oder man kann die Dinge in der Industrie verarbeiten.

Zum Beispiel:

  • Aus dem Holz einen Schrank bauen.
  • Mit dem Getreide ein Brot backen.
  • Mit Wasser ein Bier brauen.

Umwelt-Schutz

Umwelt-Schutz heißt:
Alles was man tun kann,
um die Umwelt zu schützen.

Zum Beispiel:

  • Weniger Abgase in die Luft geben.
  • Weniger Müll und Plastik in die Natur werfen.
  • Weniger Gifte in den Erd-Boden lassen.
  • Pflanzen und Tiere schützen.

Zivil-Gesellschaft

Zivil-Gesellschaft bedeutet Bürger-Gesellschaft.

Engagieren heißt: Die Menschen machen Sachen für andere Menschen.

Bürger und Bürgerinnen eines Landes setzen sich für etwas ein.

Sie übernehmen Verantwortung für sich und für andere Menschen.

Sie wollen etwas in dem Land verändern.

Das machen sie zum Beispiel in Vereinen.

Ihr Einsatz ist freiwillig.

Sie verdienen damit kein Geld.

Text

Der Text in Leichter Sprache ist von Dorothea Traupe für WortSchatz – Bureau für Übersetzung und Lektorat.

Der Text wurde geprüft von: Sandra Köpp, Daniel Küppers, Mirko Müller, Astrid Ratzel, Sebastian Richter und Benjamin Titze.

Bilder

Copyright © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers

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