#TatenFuerMorgen: Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit starten in die achte Runde

Berlin, 29.05.2019 – Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) 2019 werden morgen offiziell eröffnet. Zum achten Mal bietet der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) damit eine bundesweite Plattform für Engagierte und ihre Taten für Morgen. Über 2.850 Aktionen senden in diesem Jahr ein deutliches Signal für Nachhaltigkeit als Anliegen der gesamten Gesellschaft. Damit konnte die Zahl der Aktionen im Vergleich zum Vorjahr erneut gesteigert werden. Kurzentschlossene können sich noch immer anmelden.

Von Artenschutz bis Zero Waste – im Zeichen der Nachhaltigkeit startet die Aktionswoche heute bundesweit mit zahlreichen Aktionen verschiedenster Akteure. Viele sind zum ersten Mal dabei, andere sind den DAN schon seit Jahren treu. Die Universität Kiel nimmt mit einem Campus Clean Up, Kleidertauschpartys und dem Verzicht auf Einwegbecher teil. In Weilheim an der Teck kommen alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer nur noch mit dem Fahrrad zur Schule. Bundesweit führen die Alnatura-Läden die Aktion „Lebensmittel sind kostbar“ durch und stellen sich damit gegen Lebensmittelverschwendung und für einen bewussten Konsum. Auch Nachhaltigkeitsfestivals, wie das Arnsberger „Schlabberkappes“ setzen ein Zeichen. Das Auswärtige Amt und 23 in Berlin vertretene Botschaften beteiligen sich 2019 erneut an den DAN. Unter dem Titel „Diplomacy for Sustainability“ stellen sie ihre Arbeit zur Umsetzung der Agenda 2030 und der VN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Develoment Goals, SDGs) vor. „Gemeinsam mit den teilnehmenden Botschaften möchten wir die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit einem größeren Publikum näherbringen. Wir alle wollen so zu einem Bewusstseinswandel beitragen“, erklärt Tania von Uslar-Gleichen, Ressortkoordinatorin für nachhaltige Entwicklung im Auswärtigen Amt.

Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit finden im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche statt, einer von Deutschland, Frankreich und Österreich ins Leben gerufenen Initiative für Menschen in ganz Europa. Zum Jahrestag der Nachhaltigkeitsziele mobilisieren die Vereinten Nationen am 25. September weltweit Institutionen, Organisationen und Bürgerinnen und Bürger, konkrete Maßnahmen für die SDGs zu ergreifen. Alle DAN-Aktionen sind Teil des Global World Day to #Act4SDGs.

Bis einschließlich 10. Juni können auf der #TatenFuerMorgen-Website noch kostenlos Aktionen registriert werden. Dabei zählt nicht womit, sondern dass man mitmacht. „Jede und jeder Einzelne kann allerhand bewegen: Sich anders ernähren, weniger Lebensmittel wegwerfen, klimaneutral mobil sein, mit Abgeordneten oder Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sprechen, sich in Initiativen und Projekten engagieren“, so RNE-Generalsekretär Prof. Dr. Günther Bachmann.

Die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit finden jährlich vom 30. Mai bis 5. Juni als #TatenFuerMorgen statt. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat 2012 die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit anlässlich der Weltkonferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Rio+20) ins Leben gerufen. Ziel ist es, dem Thema Nachhaltigkeit mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen, das Engagement zahlreicher Personen und Institutionen sichtbar zu machen und noch mehr Menschen dazu zu bewegen, nachhaltig zu handeln. Dabei richten sich die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit an Privatpersonen, Vereine, Verbände, Initiativen, Stiftungen, Schulen, Kindergärten, Universitäten, Kirchen, Unternehmen, soziale Einrichtungen, Umwelt- und Entwicklungsverbände, Kommunen, Stadtwerke, Behörden, Ämter und Ministerien.

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Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) berät die Bundesregierung zur Nachhaltigkeitspolitik. Er ist in seiner Tätigkeit unabhängig und wird seit 2001 alle drei Jahre von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens aus der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik an. Den Vorsitz führt seit 2020 Dr. Werner Schnappauf, stellvertretende Vorsitzende ist Prof. Dr. Imme Scholz. Der Rat führt auch eigene Projekte durch, mit denen die Nachhaltigkeit praktisch vorangebracht wird. Zudem setzt er Impulse für den politischen und gesellschaftlichen Dialog. Der Rat wird von einer Geschäftsstelle mit Sitz in Berlin unterstützt.

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