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"Die Weltgemeinschaft ist seit 1992 der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet – jedes einzelne Land für sich, aber auch gemeinsam, müssen wir dieses Versprechen umsetzen."

Dr. Ursula Eid, Mitglied des Rates

Projekte

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der Projekte des Nachhaltigkeitsrates. Zudem lädt der Rat mit eigenen Kommunikationsprojekten die Bevölkerung ein, sich kreativ mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander zu setzen.

20 Jahre nach dem wegweisenden „Weltgipfel“ von Rio de Janeiro findet im Juni 2012 erneut eine UN-Konferenz zur Nachhaltigkeit in der brasilianischen Metropole statt. Anlässlich dieser Konferenz ruft der Rat für Nachhaltige Entwicklung gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern am 4. Juni 2012 zum „Deutschen Aktionstag Nachhaltigkeit“ auf. Mit dem Aktionstag wird öffentlichkeitswirksam auf den Wert und Nutzen, sowie die Notwendigkeit hingewiesen, die Wirtschaft, das Konsumverhalten sowie die Organisation des gesellschaftlichen Zusammenlebens am Konzept der Nachhaltigkeit auszurichten. Es bedarf nicht der einen großen Idee, sondern Vielfalt und Entschlossenheit ist gefragt. Lassen Sie uns gemeinsam beweisen, dass Nachhaltigkeit möglich ist und dass jeder dazu beitragen kann. Zur Teilnahme sind neben Stiftungen, Kirchen, Unternehmen, Städten, Stadtwerken, sozialen Einrichtungen, Umwelt- und Entwicklungsverbänden, Behörden, Ämtern, Ministerien, Theatern, Sportvereine auch alle weiteren Initiativen aufgefordert. Mehr

Photo collage: Young woman and young man collecting ideas on a pin board / pin board with notes - © The German Council for Sustainable Development (RNE)

Wie viel Hektar Boden braucht man für die Produktion eines T-Shirts? Welche Umwelt- und Sozialkosten fallen dabei an? Welche Schäden entstehen durch CO2-Emissionen und wie bezieht man sie in eine Unternehmensbilanz mit ein? Nachhaltige Geschäftsmodelle setzen die möglichst umfassende Kenntnis der sozialen und umweltrelevanten Kosten voraus, die bei Herstellung und Vertrieb, Nutzung und Entsorgung eines Produktes anfallen. Die Reduktion dieser externen Kosten ist ein zentrales Ziel nachhaltigen Wirtschaftens. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und Jochen Zeitz, Puma-Verwaltungsratsvorsitzender, CEO der Sport- und Lifestyle-Gruppe und Chief Sustainability Officer des französischen Puma-Mehrheitsaktionärs PPR, wollen gemeinsam Anstöße für eine vollständige Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kosten in der Unternehmenspraxis geben. Deshalb haben sie bis Mitte Februar 2012 Wissenschaftler, Studierende, Selbständige, Unternehmen und ihre Mitarbeiter zur Teilnahme an einem Ideenwettbewerb aufgerufen. Mehr

Vom Netzwerk „Green Clubbing“, das sich für mehr Nachhaltigkeit in der Clubszene einsetzt, über das Softwaremodule „MoveGreen“ zur mobilen Ermittlung von CO2-Emissionen bis hin zum genossenschaftlichen Ökodorf „Sieben Linden“: Die „Werkstatt N“ des Nachhaltigkeitsrates zeichnet nachhaltige Ansätze aus den Bereichen Kunst, Bildung, Umweltschutz, Wirtschaft und Gesellschaft aus. Bereits zum zweiten Mal nach 2011 prämiert der Nachhaltigkeitsrat im Februar 2012 insgesamt 100 besonders zukunftsweisende Projekte und Impulse mit dem Siegel „Werkstatt N“. Mehr

Foto-Collage: Turbinenmontage/Finanz-Chart mit Bleistift - © Bosch/klosko, photocase.com

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat in seiner Sitzung am 13. Oktober 2011 den Deutschen Nachhaltigkeitskodex einstimmig beschlossen. Zentrales Anliegen des Rates ist, eine möglichst breite Anwendung des Transparenzstandards in der Wirtschaft zu erreichen. Dafür hat er Empfehlungen zur Implementierung des Nachhaltigkeitskodex verabschiedet, die nun der Bundesregierung zugestellt werden. Mehr

Zu den Projektseiten des Dialogs „Nachhaltige Stadt“ - © Foto: Rat für Nachhaltige Entwicklung

„Wenn wir eine Gesellschaft wollen, die ökologisch, sozial und ökonomisch zukunftsfähig ist, dann müssen wir diese Gesellschaft zuerst in den Städten und Gemeinden Wirklichkeit werden lassen“, sagen die Oberbürgermeister von über 20 deutschen Städten. Sie diskutieren im Rahmen des Dialogs „Nachhaltige Stadt“ auf Einladung des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wie eine zukunftsfähige Politik in den Kommunen konkret aussieht und welche Rahmenbedingungen dafür nötig sind. Ein Ergebnis dieses Dialogs ist die Publikation „Städte für ein nachhaltiges Deutschland – gemeinsam mit Bund und Ländern für eine zukunftsfähige Entwicklung“, die im Juni 2011 veröffentlicht wurde. Mehr

Der Nachhaltige Warenkorb auf der 8. Jahreskonferenz des Rates - Foto: Frank Peters, © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Wer sozial und ökologisch verantwortlich leben und dabei mit seinem Geld auskommen will, kann das heute schon - ohne größere Probleme und ohne Komfortverzicht. Wichtig ist nur die Bereitschaft, Konsumgewohnheiten zu hinterfragen. Das zeigt die Broschüre "Der Nachhaltige Warenkorb" des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Mehr

Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan - © Foto: Hans-Christian Plambeck

Nachhaltigkeit und Politik: das ist der Titel der dritten Carl-von-Carlowitz Vorlesung, die die Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of GovernanceGesine Schwan am 12. Oktober 2011 im historischen Kassensaal der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gehalten hat. In ihren Ausführungen ist die Politikwissenschaftlerin der Spur einer "zeitgemäßen Politik im Dienste der Nachhaltigkeit" nachgegangen - quer durch die politische Ideengeschichte, den Status quo unterschiedlicher Interessen und Machtpotenziale in unseren Gesellschaften analysierend, entlang aktueller Beispiele. Am Ende ihrer Auseinandersetzung mit dem Begriff Nachhaltigkeit und auch in Bezugnahme auf ihre Vorredner in der Veranstaltungsreihe, Professor Wolfgang Haber und Professor Carlo Jaeger, kommt sie zu dem Schluss, dass Politik als "antagonistische Kooperation", als Zusammenarbeit trotz gegensätzlicher Interessen wie zum Beispiel in Multi-Stakeholderdialogen, der einzige Weg für langfristig stabile, gerechte und nachhaltige Entscheidungen ist. Mehr

Der Nachhaltigkeitsrat hat einen Dialog zu konkreten Visionen für Deutschlands Zukunft durchgeführt. Das Jahr 2050 erscheint für viele, vor allem junge Menschen, heute noch in weiter Zukunft. Die kommenden 40 Jahre werden aber für sie die Zeit ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung, zum Aufbau von Partnerschaft und Familie und zum Leben in der Gemeinschaft. Über eine Wissens- und Generationenbrücke ist der Rat für Nachhaltige Entwicklung mit dem Projekt Dialoge_Zukunft_Vision2050 gezielt an diese Generation herangetreten, um sie zu ihren Vorstellungen und Leitideen für ein Leben in der Zukunft zu befragen. Mehr

Multistakeholderforum am 27./28. September 2007 im Deutschen Technikmuseum Berlin - © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat hat vor dem Hintergrund der weltweiten Bemühungen um unternehmensbezogene Nachhaltigkeit und der umstrittenen Ansprüche und Möglichkeiten zur Corporate Social Responsibility (CSR) Empfehlungen an die Bundesregierung und die Wirtschaft erarbeitet. Auch im Jahr 2009 setzt der Rat seine Aktivitäten zum Thema unternehmerische Verantwortung fort. Mehr

Die Bundesregierung hat einen so genannten „Peer Review“ der deutschen Nachhaltigkeitspolitik durchgeführt und den Rat für Nachhaltige Entwicklung mit der Organisation der Expertenbegutachtung beauftragt. Eine internationale Gruppe aus Klima-, Nachhaltigkeits- und Wirtschaftsexperten hat am 23. November 2009 im Rahmen der Jahreskonferenz des Rates in Berlin ihr Gutachten mit Ergebnissen und Empfehlungen an die Bundesregierung Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. Mehr

Mit dem Wettbewerb „Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit“ will die Bundesregierung gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger honorieren und stärken, um damit eine Kultur der Anerkennung zu befördern. Das besondere Augenmerk gilt Projekten, die auf den Zusammenhalt der Generationen im demografischen Wandel ausgerichtet sind. Mehr

„Nachhaltigkeit vor Ort“ – Konferenz der 100 jüngsten KommunalpolitikerInnen - Foto: Frank Peters, © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Die Nachhaltigkeitsstrategie ist ein wichtiges Zukunftsprogramm, um „das Morgen“ zu gestalten. Die Bundesregierung wird sie bis Herbst 2008 aktualisieren. Doch die Umsetzung auf kommunaler Ebene entscheidet über ihren Erfolg. Nachhaltigkeitspolitik findet vor Ort in den Kommunen statt! Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat die einhundert jüngsten KommunalpolitikerInnen Deutschlands vom 12. bis 14. Juni 2008 nach Berlin eingeladen, damit sie mit ihren praktischen politischen Erfahrungen die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung auf den Prüfstand stellen. Mehr

Wie lässt sich Verbindlichkeit und Wirksamkeit von Nachhaltigkeitsstrategien verbessern? Diese Frage diskutierten Experten auf Einladung des Rates für Nachhaltige Entwicklung im April 2008 bei einem Governance-Fachgespräch. Mehr

Workshop „Nachhaltigkeitspolitik der Bundesländer“ am 7. November 2007 in Berlin - Foto Yvonne Schäfer, © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Welche Rolle spielen die Bundesländer im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung und für die nationale Nachhaltigkeitsstrategie? In unserer föderalen Struktur ist die Umsetzung wichtiger Nachhaltigkeitsziele z.B. zum Flächenverbrauch oder zur Bildung Sache der Bundesländer. Mehr

Mission Sustainability – Wir nehmen die Herausforderung an (2007/2008)

„Mission Sustainability – Gemeinsam für Nachhaltigkeit“ hält Kurs auf Zukunft. Im Fokus: kleine Ideen, die Großes bewirken können. Denn nur wenn alle sich auf ihre Weise in Richtung Nachhaltigkeit bewegen, verändert sich etwas. Neben der Beschreibung der Idee und der geplanten Änderung im Alltagsverhalten sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert ihre Idee bildhaft darzustellen. Mehr

Fotoausstellung PassageN (2006)

„Die Kunst, das Morgen zu denken“ war das Motto der 6. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 26. September 2006. Die am Konferenztag in Berlin erstmals gezeigte Ausstellung PassageN zeigt Porträts von Kunstschaffenden aller Genres, die sich in ihrem Werk mit dem Leitbild Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Ihre Aktionen, Objekte, Skulpturen, ihre Musik, Dramaturgie oder auch Architektur spiegeln die unterschiedlichen Facetten der Auseinandersetzung wieder. Mehr

24 Stunden für morgen. Macht es wahr! (2006)

An einem einzigen Tag kann viel geschehen: Ein Gedanke, ein Gespräch kann unsere Zukunft verändern. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat in seinem Kommunikationsprojekt 2006 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 28 Jahren eingeladen, kreative Ideen für die Zukunft zu entwickeln und an einem Tag in Berlin wahr zu machen. Mehr

BRICS+G - Sustainability and Growth in Brazil, Russia, India, China, South Africa

Mit diesem internationalen Dialogprojekt will der Rat 2005 zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH einen offenen Austausch über Erfahrungen mit nationalen Nachhaltigkeitsstrategien und –prozessen initiieren. Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik werden den aktuellen Stand ihrer Nachhaltigkeitspolitik vergleichen, Erfahrungen und Bewertungen austauschen und Rückschlüsse für ihre nationalen Nachhaltigkeitsstrategien ziehen. Die Fragestellungen für den Dialogprozess werden in den beteiligten Ländern entwickelt und auf nationaler und internationaler Ebene diskutiert. Mehr

Internationaler Fotowettbewerb „Facing Sustainability“ (2005)

Wie sehen die Menschen aus, die sich Nachhaltigkeit zur Aufgabe machen? Das war die Aufgabe, die der Rat für Nachhaltige Entwicklung 2005 mit seinem Kommunikationsprojekt gestellt hat. Eingesandt werden konnten Fotos von der Freundin, die sich für Menschenrechte engagiert, von dem Nachbarn, der seinen Bauernhof ökologisch bewirtschaftet, von dem Professor, der spannende Forschungsprojekte zum Thema realisiert oder der Politiker, der über Wahltermine hinaus ernst macht mit Armutsbekämpfung und Umweltschutz. Mehr

Filmprojekt „Ins Herz der Zukunft - Unterwegs zur Nachhaltigkeit“ (2004)

Was essen wir, womit bewegen wir uns fort, wie verbringen wir unsere Freizeit? – ganz simple Beobachtungen sprechen Bände über Nachhaltigkeit im privaten Alltag. Ein bundesweiter Filmwettbewerb, den der Nachhaltigkeitsrat 2004 initiiert hat, sollte die Sensibilität sowohl bei jungen wie auch bei älteren Menschen für den Umgang mit Natur und Energie und für das eigene Mobilitäts- und Freizeitverhalten schärfen. Mehr

Ideenwettbewerb „blick auf morgen“ (2003)

Wie wirbt man für eine zukunftsfähige Welt und bringt Nachhaltigkeit auf den Punkt? Das war die zentrale Frage des Ideenwettbewerbs „blick auf morgen“, den der Rat für Nachhaltige Entwicklung 2003 durchgeführt hat. Es sollte gezeigt werden, was die Welt von heute braucht, um morgen zu bestehen. Und dies in eine werbende, grafische Arbeit umzusetzen, die zeigt, wie innovativ für Umwelt-, Zukunfts- und soziale Fragen geworben werden kann. Nachhaltigkeit war das entscheidende Schlüsselwort für den Entwurf der Botschaft, die weiter reichen und zukunftsfähig sein sollte. Mehr

Der Nachhaltige Warenkorb (2002/2003) - © Photocase (bigway)

Wie können wir die Idee der nachhaltigen Entwicklung in unserem Alltag umsetzen? Können wir schon heute "nachhaltig" einkaufen und leben? Welche Rollen fallen Verbrauchern Wirtschaft und Politik zu? Um diese Fragen zu klären, hat der Rat 2002 das Projekt "Nachhaltiger Warenkorb" angestoßen und Empfehlungen an die Bundesregierung zur Ausgestaltung einer aktiven Verbraucherpolitik ausgearbeitet. Mehr

Jugend-Buch-Projekt (2002)

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt. Nachhaltigkeit ist das Anliegen der jungen Generation. Daher hat der Nachhaltigkeitsrat 2002 einen Kreativ-Wettbewerb mit Schreibwerkstätten durchgeführt, bei dem Jugendliche sich in kreativer Weise mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Mehr

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