Die Themen-Felder vom RNE

1. Inter-nationale Zusammen-Arbeit, Politik und Partner-schaften

In der Agenda 2030 steht:

Diese Aufgaben im Bereich Nachhaltigkeit wollen wir bis zum Jahr 2030 geschafft haben.

Deshalb müssen die Länder auf der ganzen Welt gut zusammen-arbeiten.

Das nennt man: Inter-nationale Zusammen-Arbeit.

Möglichst viele Menschen sollen dabei mitmachen:

  • Menschen, die in der Politik arbeiten
  • Menschen aus einer Firma.

Sie sollen neue Partner-schaften finden.

Sie sollen gut mit ihren Partnern zusammen-arbeiten.

Sie sollen sich gegenseitig unterstützen,
damit wir die Aufgaben bis zum Jahr 2030 schaffen.

In Deutschland und auf der ganzen Welt.

2. Nachhaltige Entwicklung in der Stadt und auf dem Land

Die meisten Menschen auf der Welt leben in einer Stadt.

Und es werden immer mehr.

Auch in Deutschland werden viele Städte immer größer.

Es gibt Themen,
die in der Stadt und auf dem Land wichtig sind.

Zum Beispiel:

  • Klima-Schutz
  • gutes Leben und Wohnen für alle Menschen
  • Umwelt-Schutz

Bei der Entwicklung von den Städten ist es wichtig,
dass die Planer an ganz unterschiedliche Bereiche gleichzeitig denken.

Zum Beispiel an:

  • alte und junge Menschen
  • gute Wege für Fuß-Gänger und Fahrrad-Fahrer
  • gutes Trink-Wasser und genug Wasser für die Betriebe.

3. Bildung und Forschung

In der Agenda 2030 haben die Vereinten Nationen
17 globale Nachhaltigkeits-Ziele beschlossen.

Ein wichtiges Ziel ist gute Bildung für alle Menschen.

Bildung heißt: Wissen und Lernen.

Die Bildung soll so sein:

  • inklusiv:
    alle sollen mitmachen
  • gleich-berechtigt:
    Mädchen und Jungen, Frauen und Männer sollen mitmachen dürfen
  • hoch-wertig:
    von guter Qualität
  • lebens-lang:
    Man darf das ganze Leben Neues lernen.

Es gibt auch Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Abkürzung dafür ist: BNE.

BNE bedeutet:

  • Alle Menschen sollen lernen,
    dass Frieden, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit wichtig sind.
  • Sie sollen Wissen und Können lernen,
    damit alle Menschen besser zusammen-leben und gut mit der Umwelt umgehen.

In der Wissenschaft arbeiten viele Menschen daran,
Probleme zu lösen.

Sie erfinden auch neue Sachen.

Sie versuchen zu verstehen,
wie die Welt funktioniert.

Das nennt man auch: Forschung.

Bildung und Forschung müssen dabei helfen,
die Ziele für mehr Nachhaltigkeit zu erreichen.

Die Menschen brauchen gutes Wissen und Können.

Dafür brauchen sie gute Infos von der Bildung und Forschung.

4. Kultur und Veränderung von der Gesellschaft

Kultur heißt zum Beispiel:

  • Bücher
  • Theater

Kultur heißt aber auch:

  • wie wir leben
  • was wir essen

Gesellschaft heißt: alle Menschen in einem Land.

Das Leben in Deutschland verändert sich.

Die ganze Gesellschaft verändert sich.

Die Kultur verändert sich auch.

Das Thema Nachhaltigkeit ist dabei überall sehr wichtig.

Wir treffen jeden Tag Entscheidungen.

Vielleicht merken erst unsere Enkel-Kinder die Folgen von der Entscheidung.

Immer mehr Menschen versuchen so zu leben,
dass auch ihre Enkel-Kinder in einer guten Welt leben können.

Zum Beispiel:

  • Sie fahren mit dem Rad und fliegen nicht mit dem Flugzeug.
  • Sie kaufen ihr Gemüse bei einem Bauern-Hof in der Nähe.
  • Sie kaufen weniger Dinge und achten darauf,
    dass die Dinge lange halten.

Sie fragen sich:

Hilft meine Entscheidung dabei,
dass die Menschen auch in Zukunft gut leben können? 

5. Klima-Schutz

In der französischen Stadt Paris haben 191 Länder einen Vertrag unter-schrieben.

Sie haben gesagt:

  • Wir müssen etwas gegen den Klima-Wandel machen.
  • Die Temperatur auf der Erde steigt.
  • Dadurch verändert sich das Klima.
  • Deshalb müssen wir etwas gegen die Erd-Erwärmung tun.

Deshalb soll es auf der ganzen Welt so schnell wie möglich Klima-Neutralität und mehr Nachhaltigkeit geben.

Klima-Neutralität heißt:

Wir dürfen nur so viele Abgase produzieren,
wie die Erde vertragen und verarbeiten kann.

Abgase sind schlecht für die Erde.

Sie kommen zum Beispiel von Fabriken, Autos oder Flugzeugen.

Deutschland will bis zum Jahr 2045 Klima-Neutralität erreichen.

Die Europäische Union will bis zum Jahr 2050 Klima-Neutralität erreichen.

Es ist extrem wichtig,
dass wir das Klima schützen.

6. Nachhaltige Wirtschaft und nachhaltiges Geld

Nachhaltigkeit soll für alle Firmen in Europa und auf der ganzen Welt das höchste Ziel werden.

Die wichtigsten Pläne für mehr Nachhaltigkeit sind:

  • die Pariser Klima-Ziele
  • die 17 globalen Nachhaltigkeits-Ziele

Produkte sollen so hergestellt werden,
dass die Arbeit gut für die Menschen und gut für die Umwelt ist.

Es ist wichtig,
dass Privat-Personen, Behörden und Firmen solche Produkte kaufen.

Dann merken die Firmen,
die die Produkte herstellen:

  • Die Leute finden unsere nachhaltigen Produkte gut.
  • Sie wollen mehr davon

Firmen, die nachhaltig arbeiten,
müssen sich günstig Geld leihen können.

So werden sie motiviert,
noch nachhaltiger zu arbeiten.

Alle müssen mitmachen,
damit unsere Gesellschaft nachhaltiger wird.

Auch die Wirtschaft.

7. Land-Wirtschaft, Flächen-Nutzung und Boden-Schutz

Der Erd-Boden bildet eine wichtige Lebens-Grundlage für Pflanzen, Tiere und Menschen.

Der Boden wächst nicht nach.

Für die Land-Wirtschaft ist sehr wichtig,
dass der Boden fruchtbar ist.

Fruchtbar heißt:

  • Die Pflanzen wachsen gut auf dem Boden.
  • Die Tiere finden genug gutes Futter.

Böden sind aber auch sehr wichtig für:

  • das Wasser
  • die Luft
  • das Klima
  • die Arten-Vielfalt

Arten-Vielfalt heißt: Es gibt sehr viele verschiedene Tier-Arten und Pflanzen-Arten.

Jedes Jahr wird eine extrem große Fläche Land auf der ganzen Welt unfruchtbar.

Das liegt zum Beispiel an:

  • dem Zubetonieren von Straßen und Siedlungen.
    Das heißt: Statt Erde oder Wiese gibt es immer mehr Beton.
  • der Wüsten-Bildung durch den Klima-Wandel.
    Das heißt: Die Wüsten auf der Erde werden immer größer.

8. Nachhaltiger Konsum

Konsum heißt: die Dinge, die wir kaufen.

Nachhaltiger Konsum heißt:

  • Darüber nachdenken,
    was man kauft.
  • Manchmal weniger kaufen.
  • Daran denken,
    ob das Produkt umwelt-freundlich ist
  • Daran denken,
    wo und wie das Produkt hergestellt wird.

Die Menschen können beim Einkaufen ein Signal geben.

Wenn sie ein Produkt nicht kaufen, sagen sie dadurch auch:

  • Wir finden es nicht gut,
    wie dieses Produkt hergestellt wird.
  • Dieses Produkt ist nicht nachhaltig genug.

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland sagen:

• Wir finden Nachhaltigkeit wichtig.
• Wir achten beim Einkaufen manchmal darauf.

Aber nur wenige Menschen kaufen tatsächlich nachhaltige Produkte.

Noch sind es wenige Menschen, aber es werden mehr.

Wichtig ist auch, wenn eine Behörde oder eine Firma sagt:

Wir kaufen jetzt nur noch nachhaltig ein.

Das ist wichtig,
weil eine Behörde oder eine Firma viel mehr kauft als ein einzelner Mensch.

Dann produzieren die anderen Firmen ihre Produkte in Zukunft nachhaltiger.

9. Roh-Stoffe und Kreis-Lauf-Wirtschaft

Industrie-Länder sind Länder,
in denen es sehr viel Wirtschaft und viele Firmen gibt.

Die Industrie braucht für ihre Arbeit viele Roh-Stoffe.
Roh-Stoffe sind die Materialien,
die man zum Herstellen von Produkten braucht.

Zum Beispiel:

  • Holz für einen Schrank
  • Eisen und Stahl für einen Zug
  • Getreide für Brot
  • Wasser für Bier

Die Industrie-Länder verbrauchen zu viele Roh-Stoffe.

Deshalb wird es in Zukunft nicht mehr genug Roh-Stoffe für alle geben.

Auch die Umwelt leidet darunter.

Darum ist es sehr wichtig,
möglichst wenig Roh-Stoffe zu verbrauchen.

Wir müssen heute etwas ändern,
damit in der Zukunft alle Menschen gut leben können.

Zum Beispiel:

  • Wie wir einkaufen.
  • Wie wir Produkte herstellen.

Wir müssen die Roh-Stoffe besser nutzen.

Zum Beispiel durch das Vermeiden von Müll und besseres Recycling.

Recycling ist Englisch.

Das spricht man so: Riezaikling.

Es heißt: Eine Sache mehrfach benutzen.

Oder: Aus den Materialien im Müll neue Sachen machen.

Das nennt man auch: Kreis-Lauf-Wirtschaft.

Kreis-Lauf-Wirtschaft heißt:
Produkte werden nach ihrem Gebrauch weiter-verarbeitet.

Man wirft sie nicht weg.

Sie bekommen ein 2. Leben.

Zum Beispiel:

  • Aus alten Zeitungen wird ein neuer Schreib-Block gemacht.
  • Aus Plastik-Flaschen wird eine neue Gieß-Kanne gemacht.

Dann braucht man weniger neue Roh-Stoffe.

Und es entsteht weniger Müll.

Die Menschen dürfen nur so viele Roh-Stoffe benutzen,
wie auf der Erde natürlich nach-wachsen.

Bilder

Copyright © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers

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