Erfolgsprojekt mit Tiefenwirkung: Portal „Der Nachhaltige Warenkorb“ geht nach 16 Jahren an RENN.süd

Berlin, 24.09.2019 – Heute Nachmittag übergibt Ratsmitglied Hubert Weiger das langjährige Projekt „Der Nachhaltige Warenkorb“ an Valentina Binder von RENN.süd. Dies geschieht im Rahmen der in Fürth stattfindenden Bayrischen Nachhaltigkeitstagung.

Den Nachhaltigen Warenkorb hat der RNE 2003 als Projekt für nachhaltigen Konsum ins Leben gerufen. In dieser Zeit hat er sich als unabhängiges und vertrauenswürdiges Portal für nachhaltigen Konsum einen Namen gemacht. In jüngster Zeit hat er an gesellschaftlicher und politischer Relevanz gewonnen. Als Online-Ratgeber weist der Nachhaltige Warenkorb auf nachhaltige Konsumalternativen hin und gibt mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen von A-Z: zu Lebensmitteln, Mode, Kosmetik, Mobilität, Haushalt, Elektronik, Wohnen und Bauen. Außerdem bietet er eine Übersicht vertrauenswürdiger Siegel und Produktkennzeichnungen.

„Wir wollen den Nachhaltigen Warenkorb näher an die Verbraucherinnen und Verbraucher heranbringen, um neue Impulse zu setzen und regionale Initiativen zu fördern“, kommentiert Ratsmitglied Hubert Weiger. „Der Nachhaltige Warenkorb behält seinen bundesweiten Fokus, soll aber durch den Einsatz bei RENN.süd mehr lokale Wirkung erzeugen.“ Valentina Binder von RENN.süd ergänzt: „Das Thema ‚Nachhaltiger Konsum‘ ist ein Schwerpunkt der Arbeit von RENN.süd, deshalb hat die Anfrage zur Fortführung des Nachhaltigen Warenkorbs im Namen aller RENN wunderbar gepasst. Das tolle Angebot des Nachhaltigen Warenkorbes soll weitergeführt und um neue Themen und Erkenntnisse aus der aktuellen RENN-Arbeit mit lokalen Nachhaltigkeitsinitiativen erweitert werden.“

Gleichzeitig habe man das Thema auch politisch vorangebracht, so Weiger weiter, da die Bundesregierung es sich zum Ziel gemacht habe, den Anteil nachhaltiger Produkte am Markt deutlich zu erhöhen. In der Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie 2017 hat die Bundesregierung auf Empfehlung des RNE erstmals einen Indikator zum nachhaltigen Konsum aufgenommen.

Der Rat wird das Thema nachhaltiger Konsum weiter intensiv bearbeiten, insbesondere im Hinblick auf regionale Wertschöpfung, Digitallösungen, globale Lieferketten und die öffentliche Beschaffung.

Medienkontakt:

Marijke Eschenbach
Medienreferentin
Rat für Nachhaltige Entwicklung
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E-Mail: marijke.eschenbach@nachhaltigkeitsrat.de

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Dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Er wird jeweils für eine dreijährige Amtsperiode von Bundeskanzlerin Angela Merkel berufen. Den Vorsitz führt Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe, Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates sowie Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, stellvertreten von Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbund Deutschland. Der Rat berät die Bundesregierung zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, benennt dringende Handlungsfelder und trägt vielfältig dazu bei, Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

Inhaltlich und in seinen Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse seiner Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, diverse politische Stellungnahmen zur nationalen und internationalen Nachhaltigkeitspolitik sowie zu Themen wie Digitalisierung, Klima, Rohstoffe, Plastik, Landwirtschaft. Der Rat bringt Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister zum Dialog „Nachhaltige Stadt“ zusammen, hat den Peer Review 2018 zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie organisiert und moderiert, er vernetzt Akteure durch die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) und fördert Projekte zur Alltagskultur mit diversen Ideenwettbewerben sowie den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit. Die Mitglieder des Rates werden durch eine Geschäftsstelle unter Leitung des Generalsekretärs Prof. Dr. Günther Bachmann sowie Yvonne Zwick und Bodo Richter als stellvertretende Generalsekretäre unterstützt.

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