„Bridging the divide“: Neuer Bericht des Global Forum for National SDG Advisory Bodies

Die Studie zeigt, wie verschiedene Interessengruppen gemeinsam die Planung, Umsetzung und Überwachung der SDGs voranbringen können.

Auf dem Foto sieht man einen Meetingraum, verschiedene Personen sitzen an einem großen Tisch mit Laptops und Mikrofonen und diskutieren. An den Wänden hängen Plakate.

Foto: Belia Oh Photography

Unter dem Titel „Bridging the divide“ analysiert der Report des Global Forum for National SDG Advisory Bodies sich abzeichnende bewährte Verfahren für die gesellschaftsübergreifende Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Die Studie des vom RNE geförderten Netzwerks beleuchtet einerseits die Herausforderungen, mit denen Multi-Stakeholder-Plattformen konfrontiert sind. Andererseits stellt sie innovative Anpassungsstrategien vor, die zu mehr organisatorischer Widerstandsfähigkeit beitragen. Die Grundlage bilden Interviews mit 46 Organisationen in 32 Ländern.

Der Bericht baut auf früheren Veröffentlichungen des Global Forum auf: Pieces of a puzzle, Part I: towards national sustainable development advisory bodies sowie Pieces of a puzzle Part II: further steps on a journey. „Bridging the divide” skizziert die Rahmenbedingungen für eine wirksame Einbindung verschiedener Interessengruppen in die Planung, Umsetzung und Überwachung der SDGs. Außerdem präsentiert er good practices von Mitgliedern des Global Forum und anderen Akteuren. Diese zeigen, wie Herausforderungen für die gesellschaftsübergreifende Zusammenarbeit – etwa politische Instabilität, Finanzierungsengpässe oder Einschränkungen des zivilgesellschaftlichen Raums – bewältigt werden können.

Dem Bericht liegen detaillierte Fallstudien aus Ländern wie Deutschland, Finnland oder Ghana bei. Sie veranschaulichen unterschiedliche Ansätze für ein gesamtgesellschaftliches Engagement zur Umsetzung der SDGs in verschiedenen politischen Zusammenhängen.