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Nachhaltigkeit heißt vor allem, über die momentane Nützlichkeit hinaus langfristig zu denken und entsprechend Zukunftsverantwortung zu übernehmen.

Alois Glück, Mitglied des Rates

Alois Gück
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Alois Glück

Mitglied des Rates

Alois Gück

Alois Glück wurde am 24. Januar 1940 auf einem Bauernhof in Hörzing, Landkreis Traunstein, Oberbayern, geboren und wuchs dort mit zwei Schwestern auf. Sein Vater fiel im Juni 1944 in Frankreich. Alois Glück musste mit 17 Jahren die Betriebsleitung übernehmen. Er besuchte die Landwirtschaftsschule (Betriebsleiterschule). Sein erlernter Beruf ist Landwirt.

Alois Glück engagierte sich in der Katholischen Landjugendbewegung Bayerns, von 1964 bis 1971 als Landessekretär. In dieser Zeit bildete er sich durch Seminare in Jugend- und Erwachsenenbildung und im Journalismus fort. Von 1966 bis zu seiner Landtagskandidatur im Jahre 1970 war er ständiger freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk und bei anderen Rundfunkanstalten. Sein journalistischer Schwerpunkt waren die Entwicklungen im ländlichen Raum. Seit dieser Zeit ist er publizistisch tätig.

Im November 1970 wurde Alois Glück in den Bayerischen Landtag gewählt, dessen Mitglied er bis zum Jahre 2008 blieb. Von 1970 bis 1974 widmete er sich schwerpunktmäßig der Sozialpolitik, insbesondere der Behindertenhilfe. Von 1974 bis 1986 war er Vorsitzender des Parlamentsausschusses für Landesentwicklung und Umweltfragen, von 1986 bis 1988 Staatssekretär im Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, von 1988 bis 2003 Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion und von 2003 bis 2008 Landtagspräsident. Er hatte verschiedene führende Funktionen in der CSU inne. So war er Bezirksvorsitzender für Oberbayern, Mitglied im Parteivorstand im Parteipräsidium und Vorsitzender der CSU-Grundsatzkommission bis Herbst 2009.

Alois Glück war von Anfang an prägend engagiert in der Entwicklung der bayerischen Agrarpolitik, in Entwicklungsstrategien für den ländlichen Raum (integrierte ländliche Entwicklung, neue Wege der Bürgerbeteiligung u.a.) und von 1972 bis1988 vor allem in der Umweltpolitik. Er zählt zur Pionier-und Aufbaugeneration der Umweltpolitik in Deutschland. In diesen Jahren publiziert er vielfach zu Themen des Umweltschutzes. Besonderes Augenmerk richtete er dabei auf den Schutz des Alpenraums und die Verbindung von Agrar- und Umweltpolitik.

Seit den Achtzigerjahren engagiert sich Alois Glück intensiv in Themen der gesellschaftspolitischen Entwicklung und zu wichtigen Zukunftsfragen. Er entwickelte gesellschaftspolitische Konzepte wie die „Aktive Bürgergesellschaft“ und die „Solidarische Leistungsgesellschaft“ .Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit war und ist die Bedeutung der katholischen Soziallehre für die gegenwärtige Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft sowie für den Prozess der Globalisierung.

Von November 2009 bis November 2015 war Alois Glück Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Er ist Stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung, Initiator und Vorsitzender des Netzwerkes Hospiz in seinem Heimatlandkreis und setzt sich für den Ausbau der Verbindung von ehrenamtlichem Hospizdienst und Palliativmedizin zu einem flächendeckenden Angebot in Bayern ein.

Publiziert hat Alois Glück die Bücher

  • Das Grundstück der 60 Millionen, 1970
  • Abstieg oder Aufbruch, 1996
  • Verantwortung übernehmen, 2000
  • Warum wir uns ändern müssen. Wege in eine zukunftsfähige Kultur, 2010

Als Mitautor publizierte er ferner mehrere Bücher zu gesellschaftspolitischen Fragen und Zukunftsfragen sowie zahlreiche Artikel zu Grundsatzfragen der Politik und der gesellschaftlichen Entwicklung, insbesondere zur Bedeutung von christlichen Wertvorstellungen, von Religion und von christlicher Soziallehre für die Themen der Gegenwart.

Er ist seit Juli 2011 Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung.

Alois Glück ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

Lebenslauf

24.1.1940 geboren in Hörzing, Landkreis Traunstein, Oberbayern
1944 Alois Glücks Vater fällt in Frankreich
1957 Übernahme der Leitung des elterlichen landwirtschaftlichen Betriebs
Besuch der Landwirtschaftsschule (Betriebsleiterschule)
1964 – 1971 Landessekretär der Katholischen Landjugendbewegung Bayerns, in dieser Zeit Fortbildung durch Seminare in Jugend- und Erwachsenenbildung und im Journalismus
1966 – 1970 ständiger freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk und bei anderen Rundfunkanstalten, Schwerpunkt Entwicklungen im ländlichen Raum. Seither publizistische Tätigkeit
1970 Wahl in den Bayerischen Landtag
1970 – 2008 Mitglied des Bayerischen Landtags
1970 – 1974 Schwerpunkt Sozialpolitik, insbesondere Behindertenhilfe
1972 – 1988 Engagement in der Umweltpolitik, zahlreiche Publikationen zu Umweltschutzthemen, insbesondere zum Schutz des Alpenraums und zur Verbindung von Agrar- und Umweltpolitik
1974 – 1986 Vorsitzender des Parlamentsausschusses für Landesentwicklung und Umweltfragen
seit den <br />Achtzigerjahren starkes Engagement zu Themen der gesellschaftspolitischen Entwicklung und zu wichtigen Zukunftsfragen, dabei besonderes Augenmerk auf die Bedeutung der katholischen Soziallehre. Entwicklung gesellschaftspolitische Konzepte wie „Aktive Bürgergesellschaft“ und „Solidarische Leistungsgesellschaft“
1986 – 1988 Staatssekretär im Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen
1988 – 2003 Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion
zw. 1994 u. 2009 verschiedene führende Funktionen in der CSU (Bezirksvorsitzender Oberbayern, Mitglied im Parteivorstand im Parteipräsidium, Vorsitzender der CSU-Grundsatzkommission bis Herbst 2009)
2003 - 2008 Landtagspräsident

Ehrenamtliches Engagement

November 2009 – November 2015 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken
Stellvertretender Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung
Initiator und Vorsitzender des Netzwerkes Hospiz im Heimatlandkreis (hierbei u.a. Einsatz für eine stärkere Verbindung von ehrenamtlichem Hospizdienst und von Palliativmedizin mit dem Ziel eines flächendeckenden Angebots in Bayern)
seit Juli 2011 Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung

Buchveröffentlichungen

  • Das Grundstück der 60 Millionen, 1970
  • Abstieg oder Aufbruch, 1996
  • Verantwortung übernehmen, 2000
  • Warum wir uns ändern müssen. Wege in eine zukunftsfähige Kultur, 2010
  • Mitautor mehrerer Bücher zu gesellschaftspolitischen Fragen und Zukunftsfragen

Aufsätze

Zahlreiche Artikel zu Grundsatzfragen der Politik und der gesellschaftlichen Entwicklung, insbesondere zur Bedeutung von christlichen Wertvorstellungen, von Religion und von christlicher Soziallehre für die Themen der Gegenwart.

Alois Glück ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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