archive

object(WP_Query)#5018 (51) { ["query"]=> array(1) { ["tag"]=> string(4) "kino" } ["query_vars"]=> array(64) { ["tag"]=> string(4) "kino" ["error"]=> string(0) "" ["m"]=> string(0) "" ["p"]=> int(0) ["post_parent"]=> string(0) "" ["subpost"]=> string(0) "" ["subpost_id"]=> string(0) "" ["attachment"]=> string(0) "" ["attachment_id"]=> int(0) ["name"]=> string(0) "" ["static"]=> string(0) "" ["pagename"]=> string(0) "" ["page_id"]=> int(0) ["second"]=> string(0) "" ["minute"]=> string(0) "" ["hour"]=> string(0) "" ["day"]=> int(0) ["monthnum"]=> int(0) ["year"]=> int(0) ["w"]=> int(0) ["category_name"]=> string(0) "" ["cat"]=> string(0) "" ["tag_id"]=> int(130) ["author"]=> string(0) "" ["author_name"]=> string(0) "" ["feed"]=> string(0) "" ["tb"]=> string(0) "" ["paged"]=> int(0) ["meta_key"]=> string(0) "" ["meta_value"]=> string(0) "" ["preview"]=> string(0) "" ["s"]=> string(0) "" ["sentence"]=> string(0) "" ["title"]=> string(0) "" ["fields"]=> string(0) "" ["menu_order"]=> string(0) "" ["embed"]=> string(0) "" ["category__in"]=> array(0) { } ["category__not_in"]=> array(0) { } ["category__and"]=> array(0) { } ["post__in"]=> array(0) { } ["post__not_in"]=> array(0) { } ["post_name__in"]=> array(0) { } ["tag__in"]=> array(0) { } ["tag__not_in"]=> array(0) { } ["tag__and"]=> array(0) { } ["tag_slug__in"]=> array(1) { [0]=> string(4) "kino" } ["tag_slug__and"]=> array(0) { } ["post_parent__in"]=> array(0) { } ["post_parent__not_in"]=> array(0) { } ["author__in"]=> array(0) { } ["author__not_in"]=> array(0) { } ["ignore_sticky_posts"]=> bool(false) ["suppress_filters"]=> bool(false) ["cache_results"]=> bool(false) ["update_post_term_cache"]=> bool(true) ["lazy_load_term_meta"]=> bool(true) ["update_post_meta_cache"]=> bool(true) ["post_type"]=> string(0) "" ["posts_per_page"]=> int(12) ["nopaging"]=> bool(false) ["comments_per_page"]=> string(2) "50" ["no_found_rows"]=> bool(false) ["order"]=> string(4) "DESC" } ["tax_query"]=> object(WP_Tax_Query)#6527 (6) { ["queries"]=> array(1) { [0]=> array(5) { ["taxonomy"]=> string(8) "post_tag" ["terms"]=> array(1) { [0]=> string(4) "kino" } ["field"]=> string(4) "slug" ["operator"]=> string(2) "IN" ["include_children"]=> bool(true) } } ["relation"]=> string(3) "AND" ["table_aliases":protected]=> array(1) { [0]=> string(21) "wp_term_relationships" } ["queried_terms"]=> array(1) { ["post_tag"]=> array(2) { ["terms"]=> array(1) { [0]=> string(4) "kino" } ["field"]=> string(4) "slug" } } ["primary_table"]=> string(8) "wp_posts" ["primary_id_column"]=> string(2) "ID" } ["meta_query"]=> object(WP_Meta_Query)#6697 (9) { ["queries"]=> array(0) { } ["relation"]=> NULL ["meta_table"]=> NULL ["meta_id_column"]=> NULL ["primary_table"]=> NULL ["primary_id_column"]=> NULL ["table_aliases":protected]=> array(0) { } ["clauses":protected]=> array(0) { } ["has_or_relation":protected]=> bool(false) } ["date_query"]=> bool(false) ["queried_object"]=> object(WP_Term)#6761 (12) { ["term_id"]=> int(130) ["name"]=> string(4) "Kino" ["slug"]=> string(4) "kino" ["term_group"]=> int(0) ["term_taxonomy_id"]=> int(130) ["taxonomy"]=> string(8) "post_tag" ["description"]=> string(0) "" ["parent"]=> int(0) ["count"]=> int(2) ["filter"]=> string(3) "raw" ["term_order"]=> string(1) "0" ["custom_order"]=> string(4) "9999" } ["queried_object_id"]=> int(130) ["request"]=> string(1428) "SELECT SQL_CALC_FOUND_ROWS wp_posts.ID FROM wp_posts LEFT JOIN wp_term_relationships ON (wp_posts.ID = wp_term_relationships.object_id) JOIN wp_icl_translations wpml_translations ON wp_posts.ID = wpml_translations.element_id AND wpml_translations.element_type = CONCAT('post_', wp_posts.post_type) WHERE 1=1 AND ( wp_term_relationships.term_taxonomy_id IN (130) ) AND wp_posts.post_type = 'post' AND (wp_posts.post_status = 'publish' OR wp_posts.post_status = 'acf-disabled') AND ( ( ( wpml_translations.language_code = 'de' OR ( wpml_translations.language_code = 'de' AND wp_posts.post_type IN ( 'event','team' ) AND ( ( ( SELECT COUNT(element_id) FROM wp_icl_translations WHERE trid = wpml_translations.trid AND language_code = 'de' ) = 0 ) OR ( ( SELECT COUNT(element_id) FROM wp_icl_translations t2 JOIN wp_posts p ON p.id = t2.element_id WHERE t2.trid = wpml_translations.trid AND t2.language_code = 'de' AND ( p.post_status = 'publish' OR p.post_type='attachment' AND p.post_status = 'inherit' ) ) = 0 ) ) ) ) AND wp_posts.post_type IN ('post','page','attachment','document','event','member','projects','team' ) ) OR wp_posts.post_type NOT IN ('post','page','attachment','document','event','member','projects','team' ) ) GROUP BY wp_posts.ID ORDER BY wp_posts.menu_order, wp_posts.post_date DESC LIMIT 0, 12" ["posts"]=> &array(2) { [0]=> object(WP_Post)#6698 (24) { ["ID"]=> int(12540) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2019-01-24 10:54:50" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2019-01-24 09:54:50" ["post_content"]=> string(6848) "Ab 7. Februar werden auf der Berlinale wieder die Stars über die Roten Teppiche schreiten – seit ein paar Jahren sind diese aus recyclebarem Material gefertigt. 2019 nun gehen die Organisatoren weiter: Erstmals werden Teppiche aus alten Fischernetzen verwendet, gefertigt von der Firma Object Carpet. Nach 2018 wird das Kinoevent außerdem zum zweiten Mal komplett ohne Wegwerf-Pappbecher auskommen: Um Müll zu vermeiden gibt es an allen Getränkeausgabestellen entweder Geschirr, Pfandbecher oder Flaschen. Das Kino „Depot“ in der britischen Stadt Lewes, East Sussex, ist sogar noch weiter in Sachen Nachhaltigkeit. Architektonisch, weil es in einem alten Brauereigebäude untergebracht ist, sozial, weil es auch Bildungsevents anbietet und ökologisch: Die Glaswände vor Foyer und Restaurant werden höchsten Energiestandards gerecht und minimieren Heizkosten – und wer das Kino mit öffentlichen Verkehrsmitteln besucht, der bekommt beim Ticket-Kauf Rabatt auf die Fahrkarten. Das „Depot“ ist eines von vielen Praxisbeispielen aus einer kürzlich erschienen Publikation mit dem Titel „Das Grüne Kinohandbuch“, das die Journalistin Birgit Heidsiek im Auftrag der Filmförderungsanstalt (FFA) verfasst hat, der nationalen Filmförderung Deutschlands. Man wolle Maßnahmen vorstellen, die energetisch zukunftsweisend wie auch wirtschaftlich nachhaltig sind, schreibt die FFA. „Das Grüne Kinohandbuch richtet sich an die gesamte Filmtheaterbranche, von Einzelhäusern und kleinen Arthouse-Kinos über Mittelständler bis hin zu großen Kinoketten“, sagt Heidsiek. Ihr ging es dabei nicht nur darum, zu zeigen, was für Kinos möglich ist: Mehrwegbecher statt Einwegbecher, LEDs, digitale Verstärker, die sich abschalten, wenn ruhige Szenen kommen – also Themen wie Energieeffizienz, Mobilität, Abfallmanagement oder Verpflegung. Heidsiek ist es auch wichtig zu zeigen, was für Kinos schlichtweg bald Pflicht ist: Die Gewerbeabfallverordnung schreibt Mülltrennung seit August 2017 für Gewerbetreibende vor, sie muss sogar dokumentiert werden. Seit 1. Januar 2019 gab es nochmals Änderungen, jetzt gilt das neue Verpackungsgesetz.

Herausforderung Plastikbecher in Kinos

Ein einheitliches Patentrezept gibt es für Nachhaltigkeit in Kinos indes nicht. Dafür sind die Rahmenbedingungen zu unterschiedlich. Kleine Kinos besitzen die Immobilie oft nicht, in der sie residieren. Sie können zwar mit LEDs oder Zeitschaltuhren für die Getränkekühlung Strom sparen, aber ihr Gebäude nicht energetisch sanieren. Das eigens als Kino konzipierte Gebäude des Cineplex im bayerischen Neufahrn ist dagegen mit einer Wasserwärmepumpe ausgestattet, die Grundwasser im Sommer zum Kühlen und im Winter zum Heizen nutzt. „Bei den großen Multiplexkinos gehört es zu den schwierigsten Anforderungen, im Concession-Bereich [Speisen und Getränke, Anm. d. Red.] vom Einwegplastik wegzukommen“, sagt Heidsiek. Pappbecher etwa seien nur gefühlt umweltfreundlicher als Plastikbecher. Ihre Herstellung sei ressourcenintensiv und weil sie beschichtet sind, könne man sie nur schwer recyceln. Abwaschbare Pfandbecher aus Plastik wären eine Alternative – brauchen aber eine entsprechende Logistik. „In kleineren Kinos werden Getränke in der Regel in Gläsern und Glasflaschen angeboten. Dies steht zugleich mit dem Ansatz im Einklang für die Besucher im Kino ein Premiumerlebnis zu schaffen, das sich nicht nur auf die Ausstattung im Kinosaal beschränkt“, sagt Heidsiek. Das Foyer müsse einladend sein und das Ambiente stimmungsvoll, wozu Getränke in Wegwerfbechern nicht gut passten. Doch für große Kinoketten sei es schwierig, für tausende Besucher ausreichend Getränke in Glasflaschen zu kühlen, wenn ein Blockbuster wie der neue „Star Wars“ anlaufe. Heidsiek beschäftigt sich seit 2014 mit Nachhaltigkeit in Film und Kino. „Das Thema ist jetzt in der Branche angekommen“, sagt sie. Daran hat auch Walter Spruck vom Institut für Nachhaltigkeit in Kultur und Tourismus einen Anteil. Er hat den „Preis für nachhaltiges Kino“ in Hessen mit aufgebaut. Vor einem Jahr startete er eine Nachhaltigkeitsinitiative mit der bundesweiten Cineplex-Gruppe. Der Verbund unabhängiger, mittelständischer Kinounternehmen umfasst 25 Betreiber an 66 Standorten mit mehr als 90 Kinos und 19 Millionen Besucherinnen und Besuchern jährlich.

Cinamaxx, Cinestar, UCI und Kinopolis bald dabei?

Das Konzept ist umfassend, einer der Schwerpunkte ist jedoch die Verringerung des Kunststoffabfalls. „Das ist erfahrbar für Besucher. Sie sehen direkt eine Veränderung, CO2- Fußabdrücke sind dagegen nur eine abstrakte Größe“, sagt Spruck. Alle Maßnahmen beruhen auf Freiwilligkeit. Was daran liegt, dass die Kinos sehr unterschiedlich agieren. „Im ländlichen Raum ist ein Nachhaltigkeitskonzept für Mobilität völlig anders als in Berlin-Mitte“, sagt er. Auf dem Land könnten Kinobesitzer etwa Energieunternehmen Platz für Ladesäulen für Elektrofahrzeuge anbieten, in großen Städten wäre es denkbar, gleich mit dem Ticketkauf einen Rabatt für die Anreise mittels ÖPNV oder sichere Stellplätze für Fahrräder anzubieten. Solche Projekte seien aber in Deutschland noch nicht umgesetzt, sagt Spruck. Leider, denn die An- und Abreise stehe für 70 bis 80 Prozent der CO2-Emissionen bei einem Kinobesuch. Beim Thema Plastik aber soll es in diesem Jahr losgehen – einige Kinos in Nordrhein-Westfalen wollen bei einem Pilotprojekt abwaschbare Becher statt Wegwerfbecher einsetzen. Parallel will Spruck versuchen, sein Nachhaltigkeitskonzept auf verschiedenen Branchentreffen zur Sprache zu bringen und auch die großen Ketten mit ins Boot zu holen. Bald, so hofft Spruck, könnten Wegwerfbecher und Plastikstrohhalme in deutschen Kinos so der Vergangenheit angehören. Falls die Betreiber sich allerdings nicht freiwillig bewegen könnte der Gesetzgeber aktiv werden: Die EU will voraussichtlich ab Anfang 2021 diverse Plastikwegwerfartikel verbieten, darunter auch Strohhalme. Spätestens dann muss es zumindest für das Plastikröhrchen in der Limo eine Alternative geben.   → Meldung vom 19.05.2017: Der lange Weg zum guten Kino: Filme drehen und vorführen ist noch viel zu selten nachhaltig. Was außer LED-Beleuchtung und Ökostrom noch wichtig ist, darüber berichten Experten auf der Jahreskonferenz des RNE. Hier ein paar Filmtipps vorab." ["post_title"]=> string(42) "Wenn der Blockbuster ohne Plastik auskommt" ["post_excerpt"]=> string(297) "In den Kinos ändert sich was: Immer mehr sparen Energie und denken über nachhaltige Konzepte nach. Jetzt gibt es sogar „Das Grüne Kinohandbuch“ der Filmförderungsanstalt FFA, einen Teppich aus alten Fischernetzen auf der Berlinale und eine Initiative, die die ganze Branche mitnehmen will." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(42) "wenn-der-blockbuster-ohne-plastik-auskommt" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2019-01-24 11:05:11" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2019-01-24 10:05:11" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=12540" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [1]=> object(WP_Post)#6759 (24) { ["ID"]=> int(5996) ["post_author"]=> string(1) "9" ["post_date"]=> string(19) "2018-02-16 15:32:04" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-02-16 14:32:04" ["post_content"]=> string(9368) "

Dokumentarfilme

PatrimonioLisa F. Jackson, Sarah Teale (USA) Der Film portraitiert Aktivisten des mexikanischen Dorfes Baja California Sur, die ihre Lebensgrundlagen verteidigen. Eine Gruppe von Fischern widersetzt sich einem globalen Konzern, fordert die Regierung heraus, offenbart Korruption und fordert Gerechtigkeit. What comes aroundReem Saleh (Libanon/Ägypten/Griechenland/Katar/Slowenien) In einem der ärmsten Stadtteile Kairos schließen sich Bewohner zusammen, die regelmäßig einen kleinen Geldbetrag in einen gemeinsamen Topf einzahlen. Auf wöchentlichen Treffen entscheiden die Gemeinschaften, wer gerade besonders bedürftig ist. Die Regisseurin begleitete sie sechs Jahre in ihrem täglichen Überlebenskampf. DraußenJohanna Sunder-Plassmann, Tama Tobias-Macht (Deutschland) Matze, Elvis, Filzlaus und Sergio sind Obdachlos – und starke Persönlichkeiten. Der Film zeigt die Welt der vier Anhand der Gegenstände, die sie bei sich tragen. Die Geschichte ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Armut.

Kurzfilme der Reihe Berlinale Shorts

RussaJoão Salaviza, Ricardo Alves Jr. (Portugal/Brasilien) Russa kehrt aus dem Gefängnis in ihr zu Hause in den Banleius von Porto zurück, um mit ihrer Schwester und Freunden den Geburtstag ihres Sohnes zu feiern. Ihr Haus ist verschlossen, viele der Gebäude von früher stehen nicht mehr. Eine Geschichte zum Thema Gentrifizierung und Stadtplanung. BlauDavid Jansen (Deutschland) Der Ozean. Die unendliche Weite. Ein alter Volksglaube besagt, dass ein Wal sein ganzes Leben lang träumt. Eine Wal-Kuh und ihr Kalb. In dem Animationsfilm Blau verweben sich Leben und Mythos des großen Meeressäugers zu einer phantastischen Geschichte – die auch ein Appell zum Schutz der Meere ist. Imperial ValleyLukas Marxt (Deutschland/Österreich) Ein Drohnenflug über einen künstlichen Wasserlauf im Imperial Valley, einem der größten Obst- und Gemüseanbaugebiete in den USA. Seit Jahren verschmutzen Abwässer und Düngemittel hier das Wasser. Trocknet die Region weiter aus, gefährdet toxischer Feinstaub Mensch und Umwelt. CircleJayisha Patel (UK/Indien/Kanada) Jayisha Patel folgt drei Generationen an Frauen aus Indien in ihrem Lebensumfeld und deckt den Kreislauf der Gewalt auf. Ein Kurzfilm über die Situation der Frauen in Indien.

Besser essen: Kulinarisches Kino

In der Reihe „Kulinarisches Kino“ gibt es am 22. Februar das Youth Food Cinema, das die Berlinale mit Engagement Global und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisiert. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, sondern eine Bildungsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler, in der Jugendlichen das Thema Nachhaltigkeit in Verbindung mit Lebensmitteln und Essen nahegebracht wird. Erst wird die Dokumentation Chef Flynn von Regisseur Cameron Yates (USA) gezeigt, die Geschichte des Spitzenkochs Flynn McGarry, der mit zehn Jahren im Wohnzimmer seiner Eltern begann, saisonal zusammengestellte Menüs zu kochen. Heute, mit 19 Jahren, ist er ein berühmter Koch in den USA. Ein paar Schüler und Schülerinnen kochen während der Vorführung zusammen mit Flynn McGarry. Nach einem gemeinsamen Essen gibt es eine Talkrunde. Ebenfalls in der Reihe Kulinarisches Kino: The Green LieWerner Boote (Österreich), Dokumentarfilm Auf ihrer Reise zu den Schauplätzen der weltweit schlimmsten Umweltkatastrophen decken Regisseur Werner Boote und Autorin Kathrin Hartmann die grünen Lügen der größten „Greenwashing“-Unternehmen auf. SoufraThomas Morgan (USA), Dokumentarfilm Der Film begleitet Mariam Shaar und eine Gruppe von Frauen in einem Flüchtlingslager im Libanon, die ihr Schicksal selbst bestimmen wollen. Sie gründen eine Catering-Firma und erweitern diese über die Grenzen des Camps hinaus mit einem Food Truck. Ein Film über Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für Frauen und Mädchen.

Indigene und der Klimawandel

Zwei Veranstaltungen aus der Reihe Berlinale NATIVe beschäftigen sich mit den dramatischen Folgen der globalen Erderwärmung für indigene Völker. Dazu gibt es wissenschaftliche Vorträge, Filmvorführungen und Gespräche mit indigenen Filmschaffenden: Die Filmemacherin Asinnajaq erforscht anhand audiovisueller Dokumente die Geschichte der Inuit und nähert sich dabei ihrem eigenen kulturellen Erbe. Teil des Programms ist auch der Dokumentarfilm Ma’ohi Nui (Au coeur de l’océan mon pays), Annique Ghijzenings (Belgien). Er handelt von den Auswirkungen der französischen Atomtests auf Tahiti und die nahen Inselgruppen. Im Film verleihen die poetischen Worte der Aktivistin und Schriftstellerin Flora Devatine der Forderung ihres Volkes auf dem Weg in die Unabhängigkeit Nachdruck.

Extra Tipp: World Building Live – The Corner

Die UN veranstaltet gemeinsam mit dem World Building Institute einen Live Workshop auf der Berlinale zum Thema „The Corner“ – im Sinne von Straßenecke. Es geht darum, die Welt in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten entwickelt das Publikum Geschichten, die sich künftig an den Straßenecken der Welt abspielen könnten – und berücksichtigt dabei Aspekte wie den Zustand der Umwelt, Migration oder das politische Klima." ["post_title"]=> string(42) "Film ab – Nachhaltiges auf der Berlinale" ["post_excerpt"]=> string(255) "Es geht um Greenwashing von Unternehmen, um Armut, um fleischloses Essen oder um träumende Wale: Bis zum 25. Februar läuft die Berlinale – und eine Menge Filme und Veranstaltungen drehen sich um Themen nachhaltiger Entwicklung. Hier die Programmtipps." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(38) "film-ab-nachhaltiges-auf-der-berlinale" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-02-16 15:36:54" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-02-16 14:36:54" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(41) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=5996" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } } ["post_count"]=> int(2) ["current_post"]=> int(-1) ["in_the_loop"]=> bool(false) ["post"]=> object(WP_Post)#6698 (24) { ["ID"]=> int(12540) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2019-01-24 10:54:50" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2019-01-24 09:54:50" ["post_content"]=> string(6848) "Ab 7. Februar werden auf der Berlinale wieder die Stars über die Roten Teppiche schreiten – seit ein paar Jahren sind diese aus recyclebarem Material gefertigt. 2019 nun gehen die Organisatoren weiter: Erstmals werden Teppiche aus alten Fischernetzen verwendet, gefertigt von der Firma Object Carpet. Nach 2018 wird das Kinoevent außerdem zum zweiten Mal komplett ohne Wegwerf-Pappbecher auskommen: Um Müll zu vermeiden gibt es an allen Getränkeausgabestellen entweder Geschirr, Pfandbecher oder Flaschen. Das Kino „Depot“ in der britischen Stadt Lewes, East Sussex, ist sogar noch weiter in Sachen Nachhaltigkeit. Architektonisch, weil es in einem alten Brauereigebäude untergebracht ist, sozial, weil es auch Bildungsevents anbietet und ökologisch: Die Glaswände vor Foyer und Restaurant werden höchsten Energiestandards gerecht und minimieren Heizkosten – und wer das Kino mit öffentlichen Verkehrsmitteln besucht, der bekommt beim Ticket-Kauf Rabatt auf die Fahrkarten. Das „Depot“ ist eines von vielen Praxisbeispielen aus einer kürzlich erschienen Publikation mit dem Titel „Das Grüne Kinohandbuch“, das die Journalistin Birgit Heidsiek im Auftrag der Filmförderungsanstalt (FFA) verfasst hat, der nationalen Filmförderung Deutschlands. Man wolle Maßnahmen vorstellen, die energetisch zukunftsweisend wie auch wirtschaftlich nachhaltig sind, schreibt die FFA. „Das Grüne Kinohandbuch richtet sich an die gesamte Filmtheaterbranche, von Einzelhäusern und kleinen Arthouse-Kinos über Mittelständler bis hin zu großen Kinoketten“, sagt Heidsiek. Ihr ging es dabei nicht nur darum, zu zeigen, was für Kinos möglich ist: Mehrwegbecher statt Einwegbecher, LEDs, digitale Verstärker, die sich abschalten, wenn ruhige Szenen kommen – also Themen wie Energieeffizienz, Mobilität, Abfallmanagement oder Verpflegung. Heidsiek ist es auch wichtig zu zeigen, was für Kinos schlichtweg bald Pflicht ist: Die Gewerbeabfallverordnung schreibt Mülltrennung seit August 2017 für Gewerbetreibende vor, sie muss sogar dokumentiert werden. Seit 1. Januar 2019 gab es nochmals Änderungen, jetzt gilt das neue Verpackungsgesetz.

Herausforderung Plastikbecher in Kinos

Ein einheitliches Patentrezept gibt es für Nachhaltigkeit in Kinos indes nicht. Dafür sind die Rahmenbedingungen zu unterschiedlich. Kleine Kinos besitzen die Immobilie oft nicht, in der sie residieren. Sie können zwar mit LEDs oder Zeitschaltuhren für die Getränkekühlung Strom sparen, aber ihr Gebäude nicht energetisch sanieren. Das eigens als Kino konzipierte Gebäude des Cineplex im bayerischen Neufahrn ist dagegen mit einer Wasserwärmepumpe ausgestattet, die Grundwasser im Sommer zum Kühlen und im Winter zum Heizen nutzt. „Bei den großen Multiplexkinos gehört es zu den schwierigsten Anforderungen, im Concession-Bereich [Speisen und Getränke, Anm. d. Red.] vom Einwegplastik wegzukommen“, sagt Heidsiek. Pappbecher etwa seien nur gefühlt umweltfreundlicher als Plastikbecher. Ihre Herstellung sei ressourcenintensiv und weil sie beschichtet sind, könne man sie nur schwer recyceln. Abwaschbare Pfandbecher aus Plastik wären eine Alternative – brauchen aber eine entsprechende Logistik. „In kleineren Kinos werden Getränke in der Regel in Gläsern und Glasflaschen angeboten. Dies steht zugleich mit dem Ansatz im Einklang für die Besucher im Kino ein Premiumerlebnis zu schaffen, das sich nicht nur auf die Ausstattung im Kinosaal beschränkt“, sagt Heidsiek. Das Foyer müsse einladend sein und das Ambiente stimmungsvoll, wozu Getränke in Wegwerfbechern nicht gut passten. Doch für große Kinoketten sei es schwierig, für tausende Besucher ausreichend Getränke in Glasflaschen zu kühlen, wenn ein Blockbuster wie der neue „Star Wars“ anlaufe. Heidsiek beschäftigt sich seit 2014 mit Nachhaltigkeit in Film und Kino. „Das Thema ist jetzt in der Branche angekommen“, sagt sie. Daran hat auch Walter Spruck vom Institut für Nachhaltigkeit in Kultur und Tourismus einen Anteil. Er hat den „Preis für nachhaltiges Kino“ in Hessen mit aufgebaut. Vor einem Jahr startete er eine Nachhaltigkeitsinitiative mit der bundesweiten Cineplex-Gruppe. Der Verbund unabhängiger, mittelständischer Kinounternehmen umfasst 25 Betreiber an 66 Standorten mit mehr als 90 Kinos und 19 Millionen Besucherinnen und Besuchern jährlich.

Cinamaxx, Cinestar, UCI und Kinopolis bald dabei?

Das Konzept ist umfassend, einer der Schwerpunkte ist jedoch die Verringerung des Kunststoffabfalls. „Das ist erfahrbar für Besucher. Sie sehen direkt eine Veränderung, CO2- Fußabdrücke sind dagegen nur eine abstrakte Größe“, sagt Spruck. Alle Maßnahmen beruhen auf Freiwilligkeit. Was daran liegt, dass die Kinos sehr unterschiedlich agieren. „Im ländlichen Raum ist ein Nachhaltigkeitskonzept für Mobilität völlig anders als in Berlin-Mitte“, sagt er. Auf dem Land könnten Kinobesitzer etwa Energieunternehmen Platz für Ladesäulen für Elektrofahrzeuge anbieten, in großen Städten wäre es denkbar, gleich mit dem Ticketkauf einen Rabatt für die Anreise mittels ÖPNV oder sichere Stellplätze für Fahrräder anzubieten. Solche Projekte seien aber in Deutschland noch nicht umgesetzt, sagt Spruck. Leider, denn die An- und Abreise stehe für 70 bis 80 Prozent der CO2-Emissionen bei einem Kinobesuch. Beim Thema Plastik aber soll es in diesem Jahr losgehen – einige Kinos in Nordrhein-Westfalen wollen bei einem Pilotprojekt abwaschbare Becher statt Wegwerfbecher einsetzen. Parallel will Spruck versuchen, sein Nachhaltigkeitskonzept auf verschiedenen Branchentreffen zur Sprache zu bringen und auch die großen Ketten mit ins Boot zu holen. Bald, so hofft Spruck, könnten Wegwerfbecher und Plastikstrohhalme in deutschen Kinos so der Vergangenheit angehören. Falls die Betreiber sich allerdings nicht freiwillig bewegen könnte der Gesetzgeber aktiv werden: Die EU will voraussichtlich ab Anfang 2021 diverse Plastikwegwerfartikel verbieten, darunter auch Strohhalme. Spätestens dann muss es zumindest für das Plastikröhrchen in der Limo eine Alternative geben.   → Meldung vom 19.05.2017: Der lange Weg zum guten Kino: Filme drehen und vorführen ist noch viel zu selten nachhaltig. Was außer LED-Beleuchtung und Ökostrom noch wichtig ist, darüber berichten Experten auf der Jahreskonferenz des RNE. Hier ein paar Filmtipps vorab." ["post_title"]=> string(42) "Wenn der Blockbuster ohne Plastik auskommt" ["post_excerpt"]=> string(297) "In den Kinos ändert sich was: Immer mehr sparen Energie und denken über nachhaltige Konzepte nach. Jetzt gibt es sogar „Das Grüne Kinohandbuch“ der Filmförderungsanstalt FFA, einen Teppich aus alten Fischernetzen auf der Berlinale und eine Initiative, die die ganze Branche mitnehmen will." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(42) "wenn-der-blockbuster-ohne-plastik-auskommt" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2019-01-24 11:05:11" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2019-01-24 10:05:11" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=12540" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } ["comment_count"]=> int(0) ["current_comment"]=> int(-1) ["found_posts"]=> string(1) "2" ["max_num_pages"]=> float(1) ["max_num_comment_pages"]=> int(0) ["is_single"]=> bool(false) ["is_preview"]=> bool(false) ["is_page"]=> bool(false) ["is_archive"]=> bool(true) ["is_date"]=> bool(false) ["is_year"]=> bool(false) ["is_month"]=> bool(false) ["is_day"]=> bool(false) ["is_time"]=> bool(false) ["is_author"]=> bool(false) ["is_category"]=> bool(false) ["is_tag"]=> bool(true) ["is_tax"]=> bool(false) ["is_search"]=> bool(false) ["is_feed"]=> bool(false) ["is_comment_feed"]=> bool(false) ["is_trackback"]=> bool(false) ["is_home"]=> bool(false) ["is_404"]=> bool(false) ["is_embed"]=> bool(false) ["is_paged"]=> bool(false) ["is_admin"]=> bool(false) ["is_attachment"]=> bool(false) ["is_singular"]=> bool(false) ["is_robots"]=> bool(false) ["is_posts_page"]=> bool(false) ["is_post_type_archive"]=> bool(false) ["query_vars_hash":"WP_Query":private]=> string(32) "5b3191b3bcbf083e1b7ff2e085b5d70a" ["query_vars_changed":"WP_Query":private]=> bool(false) ["thumbnails_cached"]=> bool(false) ["stopwords":"WP_Query":private]=> NULL ["compat_fields":"WP_Query":private]=> array(2) { [0]=> string(15) "query_vars_hash" [1]=> string(18) "query_vars_changed" } ["compat_methods":"WP_Query":private]=> array(2) { [0]=> string(16) "init_query_flags" [1]=> string(15) "parse_tax_query" } }