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Ergebnisse der Anwenderumfrage 2018

Im Zuge der diesjährigen DNK-Anwenderbefragung wurde Anfang Juni allen Unternehmen und Organisationen, die den DNK bis zu diesem Datum nutzten, eine Umfrage geschickt. Insgesamt haben 138 DNK-Anwender teilgenommen. Die Rücklaufquote lag damit bei 38 %. Ziel war es herauszufinden, ob der DNK hilfreich für Anwender war, welche Herausforderungen bei der Berichterstellung auftraten und auf welche Weise der DNK von den Anwendern genutzt wird. Die Kernergebnisse in Kürze: „Der DNK hat sich als der Berichterstattungsstandard für die Finanzbranche bewiesen und fördert Transparenz und Vergleichbarkeit in dieser sensiblen Branche. Hier müssen die Institute auch zukünftig liefern und die aufgedeckten blinden Flecken in Sachen Nachhaltigkeit systematisch angehen“, resümiert Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, mit einem ersten Blick auf das kommende Berichtsjahr. Dazu gehöre insbesondere die Integration von Nachhaltigkeit im Kreditgeschäft und Investments.

Anwenderzahlen des DNK im 1. Halbjahr 2018

Angetrieben durch die Berichterstattungspflicht nach CSR-RUG ist die Zahl der Unternehmensprofile in der DNK-Datenbank im ersten Halbjahr 2018 stark gewachsen. Mittlerweile haben 424 Unternehmen eine oder mehrere Entsprechenserklärungen veröffentlicht, was einen Anstieg von 72 % im Vergleich zum Dezember 2017 darstellt. Es liegen momentan 732 Berichte vor, die nicht nur eingesehen, sondern auch miteinander verglichen werden können, ein Plus von 54 % im Vergleich zu Ende 2017. Davon sind 641 in deutscher und 91 in englischer Sprache verfasst.

Spezifischer Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen

Um den Beitrag von Hochschulen zur nachhaltigen Entwicklung in den Handlungsfeldern Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer transparent und vergleichbar dazustellen, entwickelte das HOCH-N Netzwerk mit rund 50 Vertreterinnen und Vertretern von deutschen Hochschulen von 2015 bis 2018 den hochschulspezifischen Nachhaltigkeitskodex. Zwölf Pilothochschulen haben ihn in der Entwicklung getestet. Die finale Fassung wird bis Ende 2018 in einen eigenen Leitfaden überführt.

Stärkere Synergien und Vernetzung

Der DNK strebt weiter die Verknüpfung mit etablierten Standards und Systemen an.   Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) fördert verantwortungsbewusstes Wirtschaften. Er stellt die Nachhaltigkeitsleistung von nationalen wie internationalen Organisationen und Unternehmen jeder Größe und Rechtsform anhand von 20 Kriterien und ergänzenden Leistungsindikatoren dar. Seit Anfang 2017 müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten berichten. Die EU-Kommission und der deutsche Gesetzgeber haben den DNK als geeigneten Standard zur Erfüllung der Berichtspflicht gewürdigt. Aufgrund seiner Ausrichtung und unkomplizierten Handhabung ist der DNK auch für kleinere und mittlere Unternehmen gut anwendbar. http://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Der Rat entwickelt Beiträge für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, benennt konkrete Handlungsfelder und Projekte und verfolgt die Aufgabe, Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel setzt die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie fort und hat den RNE zum 01. November 2016 für weitere drei Jahre berufen. http://www.nachhaltigkeitsrat.de/

Ansprechpartner für die Medien:

Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex c/o imug Beratungsgesellschaft E-Mail: team@nachhaltigkeitskodex.org Tel.: +49 30 338424-888 Rat für Nachhaltige Entwicklung Medienreferentin Katja Tamchina E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de Tel.: +49 30 338424-233" ["post_title"]=> string(126) "Halbjahresbilanz 2018: Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) etabliert sich als Standard zur Erfüllung der CSR-Berichtspflicht" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(123) "halbjahresbilanz-2018-deutscher-nachhaltigkeitskodex-dnk-etabliert-sich-als-standard-zur-erfuellung-der-csr-berichtspflicht" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-07-18 15:13:23" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-07-18 13:13:23" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=10183" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [1]=> object(WP_Post)#10105 (24) { ["ID"]=> int(9825) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-06-22 15:32:09" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-06-22 13:32:09" ["post_content"]=> string(6325) "Es sind gute Neuigkeit, die Sabine Pex auf die Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung mitbrachte: Pex ist Senior Manager Public Affairs bei ISS-oekom, eine Agentur, die Ratings dazu erstellt, wie Unternehmen und Staaten in Sachen Nachhaltigkeit abschneiden. Außerdem ist sie Vorstand des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG). In beiden Bereichen, Finanzmärkte und Unternehmen, gibt es positive Entwicklungen in Sachen Nachhaltigkeit. Im jüngsten Marktbericht 2018 des FNG etwa stellten die Analysten fest, dass sich das Volumen verantwortlich investierten Geldes in Deutschland, Österreich und der Schweiz von 2014 bis 2017 verdreifacht hat, auf nunmehr 2,7 Billionen Euro. Explizit nicht enthalten sind dabei Anlagen, die schlicht kontroverse Geschäftsfelder wie etwa Rüstung, Kinderarbeit, Pornografie oder Atomkraft ausschließen und dann behaupten, sie seien nachhaltig. Damit wäre dann etwa ein Portfolio aus Automobilkonzernen, Herstellern genmanipulierten Saatgutes, Ölfirmen und Chemiekonzernen nachhaltig – vielen Anlegerinnen und Anlegern ist das viel zu lax. „Wir sehen eine qualitative Verbesserung beim Verhalten der verantwortlich Investierenden. Da wird mittlerweile ein Mix aus verschiedenen Anlagestrategien angelegt“, sagt Pex. Dennoch, ergänzt sie, gehe der Wandel zu langsam. „Mir fehlt im Moment der politische Wille. Wir haben von Frankreich, was das Thema Sustainable Finance angeht, eine ausgestreckte Hand. Die sollten wir ergreifen“, sagt sie.

ISS-oekom gibt Unternehmen bessere Noten

ISS-oekom wiederum stellt fest, dass Unternehmen in Industrieländern im fünften Jahr in Folge nachhaltiger wirtschaften. Sie schneiden immer besser ab, betrachtet man ihre Leistungen im Umweltbereich, bei Sozialstandards und in der verantwortungsvollen Unternehmensführung, kurz CSR vom englischen Corporate Social Responsibility. Von 3.800 von ISS-oekom untersuchten Unternehmen erzielen 43,6 Prozent moderate CSR-Ratings, das sind erstmals mehr als die Unternehmen, die schlecht abschneiden. Alles erfreulich, aber auch hier sei der Wandel zu langsam: „Wenn es in dem Tempo weitergeht, dann sind wir in 100 Jahren durch“, sagt Pex. Hinzu kommt eine dritte positive Entwicklung: Mittlerweile veröffentlichen deutschlandweit 360 Unternehmen Berichte nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex, rund ein Drittel kam erst seit Anfang des Jahres hinzu. Das Wachstum hängt mit politischer Regulierung zusammen: Seit dem Geschäftsjahr 2017 gibt es eine EU-weite CSR-Berichtspflicht für Unternehmen ab einer bestimmten Größe. Trotz allem scheint eine Grundsatzfrage noch lange nicht beantwortet, die Alexander Bassen stellte, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung: „Wie gestalte ich einen Kapitalmarkt, der nachhaltig ist? Geht das überhaupt?“, fragt er. Das Thema Sustainable Finance habe sich vor allem auf europäischer Ebene dynamisch entwickelt. Erst im März hat die EU-Kommission ihren Aktionsplan für ein nachhaltiges Finanzwesen vorgelegt und am 24. Mai erste Schritte zur Umsetzung präsentiert – etwa einen Vorschlag, wie künftig der CO2-Fußabdruck von Unternehmen einheitlich gemessen werden kann. In Deutschland versucht der im vergangenen Jahr von der Deutschen Börse und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung gegründete Hub for Sustainable Finance (H4SF), die verschiedenen Initiativen und Akteure zu vernetzen.

Grünes im Immobiliensektor

Wie wichtig solche politischen Vorgaben wie die der EU sind, zeigt Thies Grothe, der als Abteilungsleiter Grundsatzfragen der Immobilienpolitik beim ZIA, dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, auch für Nachhaltigkeit zuständig ist. Beim ZIA schaue man genau auf die Reformen aus Brüssel. Die hätten massiven Einfluss auf die Bewertung und Finanzkraft von Immobilien. Noch allerdings gebe es beim Verband keine Zahlen, wie die Mitglieder mit Nachhaltigkeit umgehen. „Aber wir hören immer häufiger, dass Investoren nach grünen Bausteinen im Rahmen eines Investments nachfragen – und etwa wissen wollen, welche Rohstoffe in einer Immobilie verbaut werden.“ Woran es insgesamt fehlt, um die Wirtschaft und Finanzmärkte schnell genug auf einen nachhaltigen Pfad zu bringen, dazu gab es verschiedene Ansichten. Neben der immer wieder geäußerten Kritik, in Deutschland nehme die Politik das Thema Sustainable Finance nicht wichtig genug, gab es aus dem Publikum auch neue Ideen. 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