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Kenner empfiehlt Betrieben, sich die Siegel zu suchen, die zur Philosophie des Hauses passen. „Nachhaltigkeit muss authentisch sein. Die Kunden fragen da sehr genau nach“, sagt sie. Henning Scholtz leitet bei der RAL gGmbH den Bereich Umweltzeichen und ist damit unter anderem für den Blauen Engel zuständig. Er empfiehlt, vor allem auf Typ1-Umweltzeichen zu setzen, also solche, bei denen die Zertifizierer nach einheitlichen Normen zugelassen und geprüft sind. Auf der Konferenz zeigte sich, dass Nachhaltigkeit im Tourismus noch „ganz viel Luft nach oben hat“, wie es Anne Benett-Sturies ausdrückte, Leiterin des RENN-Partners Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein. Doch insgesamt zogen die Veranstalter ein positives Resümee. So sagte Dietmar Fahnert vom Melund: „Nachhaltigkeit erzeugt Nachfrage und ist heute ein Marketinginstrument. 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Um das Loch zu stopfen, braucht es dringend mehr privates Kapital, schreibt jetzt eine 20-köpfige Expertengruppe – und gibt auf 100 Seiten Empfehlungen, welche Regeln dazu geändert werden müssen. Nicht nur für die Paris-Ziele, sondern auch zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. „Der Bericht ist das umfassendste Werk, das je zum Thema nachhaltige Finanzwirtschaft verfasst wurde“, sagt Michael Schmidt, Mitglied der Geschäftsführung Deka Investment und einer der Experten der sogenannten hochrangigen Expertengruppe für nachhaltige Finanzwirtschaft („High Level Expert Group on Sustainable Finance“, kurz HLEG). Die setzt sich aus Vertreterinnen Vertretern von Banken, Universitäten, Versicherern, Fonds und Börsen, sowie von NGOs wie dem WWF, Thinktanks wie die 2° Investing Initiative, der Climate Bonds Initiative (CBI) oder Third Generation Environmentalism (E3G) zusammen. „Europa hat jetzt die einmalige Gelegenheit, das weltweit nachhaltigste Finanzsystem aufzubauen“, heißt es in dem Bericht, der gleich zu Beginn klar macht: Es gibt nicht einen einzelnen Hebel, mit dem man das Finanzsystem umschalten kann. „Wir haben ein Gesamtkonzept erarbeitet. Die einzelnen Empfehlungen sind vielfach untereinander verbunden. Das sollte man bei der Umsetzung unbedingt berücksichtigen“, sagt Schmidt. Zudem brauche es eine Synchronisation mit der Realwirtschaft und vor allem mit der Politik. „Wir brauchen auch endlich einen sinnvollen CO2-Preis“, sagt Schmidt. Klassifikation, was nachhaltige Geldanlagen überhaupt sind Konkret schlägt der Bericht 24 Maßnahmen vor: Acht Kernempfehlungen, acht sektorübergreifende und acht konkrete Maßnahmen etwa für Pensionsfonds oder Banken. Zu den Kernempfehlungen gehört unter anderem, endlich eine klare, europaweite Definition zu finden, welche Geldanlagen sich überhaupt „nachhaltig“ nennen dürfen. Eine solche Klassifikation muss für alle Arten von Kapitalanlagen gelten – von der Projektfinanzierung über Bonds bis hin zu Eigenkapital. Sie muss dynamisch sein, sich fortlaufend wissenschaftlichen Erkenntnissen anpassen und könnte auf bereits bestehenden Standards aufbauen. Eine Matrix haben die Experten bereits erarbeitet: Sie kombiniert verschiedene Sektoren wie Energie, Verkehr, Waldwirtschaft oder Gesundheit mit den globalen Nachhaltigkeitszielen– etwa Zugang zu sauberem Wasser oder Reduzierung von Müll. Eine weitere Kernforderung betrifft die Verpflichtung der Investoren, offenzulegen, wie sie Nachhaltigkeit in ihren Investitionsentscheidungen berücksichtigen. Pensionsfonds müssen in der EU bereits darüber berichten, ob sie ökologische und soziale Aspekte in ihrem Risikomanagement beachten. Sie sind aber nicht verpflichtet, aufzuzeigen, wie sie diese ESG-Kriterien (ESG steht für environment, social und governance) konkret in ihren Investitionsentscheidungen anwenden. Darüber hinaus werden EU-Labels für Grüne Investmentfonds und Green Bonds gefordert. Mit letzteren könnten ökologisch orientierte Unternehmen leichter Geld bei Anlegern einsammeln. Die Experten sehen auch bei den Behörden, die in der EU mit der Aufsicht der Finanzmärkte betraut sind, eine deutlich aktivere Rolle. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde oder die Europäische Bankenaufsichtsbehörde etwa sollen die langfristigen Risiken stärker überwachen, die der Klimawandel für das Finanzsystem mit sich bringt. Die "Tragödie des falschen Zeithorizontes“ Ein zentraler Gedanke der sektorübergreifenden Maßnahmen ist die „Tragödie des falschen Zeithorizontes“ des Finanzsektors: Investitionen in Nachhaltigkeit – Bildung, Infrastruktur, Energie – zahlen sich erst nach Jahren oder Jahrzehnten aus und passen nicht zu vielen schnellen und spekulativen Akteuren der Finanzwirtschaft. „Short-termism“, so der englische Begriff, sei ein klares Hindernis für eine nachhaltigere Finanzwirtschaft. Eine schnelle Lösung sehen die Experten nicht. Sie schlagen vor, zunächst zu evaluieren, welche Regularien das Geschäft mit dem schnellen Profit begünstigen. An anderer Stelle werden die Experten dafür wesentlich konkreter – etwa bei den Maßnahmen für Ratingagenturen: Diese sollten schlicht ESG-Kriterien in ihre Ratings einbauen die Methoden dazu öffentlich zugänglich machen. Dazu gehöre auch, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sachen Nachhaltigkeit fortzubilden. Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, nennt den Bericht der HLEG ambitioniert. „Er ist sehr gut, weil er deutliche Orientierung für die Zukunft der Finanzmärkte aufzeigt. Und er zeigt praxisorientiert, dass nachhaltige Finanzmärkte möglich sind“, so Thieme. „Aber es fehlt eine Zusammenschau verschiedener Politikfelder. 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Die hochrangige Expertengruppe empfiehlt, noch in diesem Jahr auf EU-Ebene eine Arbeitsgruppe einzurichten, die dann bis 2020 ein Klassifikationssystem für nachhaltige Geldanlagen in der EU erarbeitet. „Unseren Bericht umzusetzen ist jetzt Aufgabe der EU und der Akteure auf den Finanzmärkten“, sagt Schmidt. Wie es jetzt weitergeht RNE-Vorsitzende Marlehn Thieme: „Im Koalitionsvertrag steht nichts von nachhaltiger Finanzwirtschaft. Doch der HLEG-Bericht braucht, da nur Empfehlung, politische Unterstützung. Die neue Bundesregierung muss sich auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass smarte C02-Regulierungsprozesse für eine nachhaltige Finanz- und Realwirtschaft stattfinden“. In Deutschland setzt der Hub for Sustainable Finance mit seinen zehn Thesen an einigen Empfehlungen des Abschlussberichts an. Dieses offene Netzwerk von Finanzmarktakteuren und weiteren Stakeholdern wurde im Sommer 2017 vom Rat für Nachhaltige Entwicklung und der Deutschen Börse initiiert. Nach einem ersten Gipfel im Oktober 2017 in Frankfurt werden die Akteure nun aufgefordert, Beiträge zu leisten, die zu einem nachhaltigen Finanzsystem in Deutschland beitragen und das Thema im Mainstream des Kapitalmarkes etablieren. Eine eigenständige Projektwebsite ist momentan im Aufbau, bis dahin sind aktuelle Informationen auf www.h4sf.de zu lesen. Am 22. Februar findet in Berlin eine Tagung zur nachhaltigen Finanzwirtschaft statt, die der Hub mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung organisiert. Schwerpunktthema wird der Bericht der HLEG sein. Die Tagung ist allerdings schon ausgebucht." ["post_title"]=> string(60) "EU-Expertengruppe zeigt Wege zu einer neuen Finanzwirtschaft" ["post_excerpt"]=> string(290) "Über ein Jahr hat eine Expertengruppe im Auftrag der EU-Kommission an Empfehlungen gearbeitet, wie die Regeln für die Finanzmärkte geändert werden müssen – auf dass sie sicherer werden und nachhaltige Entwicklung nicht torpedieren, sondern ihr dienlich sind. 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Dokumentarfilme

PatrimonioLisa F. Jackson, Sarah Teale (USA) Der Film portraitiert Aktivisten des mexikanischen Dorfes Baja California Sur, die ihre Lebensgrundlagen verteidigen. Eine Gruppe von Fischern widersetzt sich einem globalen Konzern, fordert die Regierung heraus, offenbart Korruption und fordert Gerechtigkeit. What comes aroundReem Saleh (Libanon/Ägypten/Griechenland/Katar/Slowenien) In einem der ärmsten Stadtteile Kairos schließen sich Bewohner zusammen, die regelmäßig einen kleinen Geldbetrag in einen gemeinsamen Topf einzahlen. Auf wöchentlichen Treffen entscheiden die Gemeinschaften, wer gerade besonders bedürftig ist. Die Regisseurin begleitete sie sechs Jahre in ihrem täglichen Überlebenskampf. DraußenJohanna Sunder-Plassmann, Tama Tobias-Macht (Deutschland) Matze, Elvis, Filzlaus und Sergio sind Obdachlos – und starke Persönlichkeiten. Der Film zeigt die Welt der vier Anhand der Gegenstände, die sie bei sich tragen. Die Geschichte ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Armut.

Kurzfilme der Reihe Berlinale Shorts

RussaJoão Salaviza, Ricardo Alves Jr. (Portugal/Brasilien) Russa kehrt aus dem Gefängnis in ihr zu Hause in den Banleius von Porto zurück, um mit ihrer Schwester und Freunden den Geburtstag ihres Sohnes zu feiern. Ihr Haus ist verschlossen, viele der Gebäude von früher stehen nicht mehr. Eine Geschichte zum Thema Gentrifizierung und Stadtplanung. BlauDavid Jansen (Deutschland) Der Ozean. Die unendliche Weite. Ein alter Volksglaube besagt, dass ein Wal sein ganzes Leben lang träumt. Eine Wal-Kuh und ihr Kalb. In dem Animationsfilm Blau verweben sich Leben und Mythos des großen Meeressäugers zu einer phantastischen Geschichte – die auch ein Appell zum Schutz der Meere ist. Imperial ValleyLukas Marxt (Deutschland/Österreich) Ein Drohnenflug über einen künstlichen Wasserlauf im Imperial Valley, einem der größten Obst- und Gemüseanbaugebiete in den USA. Seit Jahren verschmutzen Abwässer und Düngemittel hier das Wasser. Trocknet die Region weiter aus, gefährdet toxischer Feinstaub Mensch und Umwelt. CircleJayisha Patel (UK/Indien/Kanada) Jayisha Patel folgt drei Generationen an Frauen aus Indien in ihrem Lebensumfeld und deckt den Kreislauf der Gewalt auf. Ein Kurzfilm über die Situation der Frauen in Indien.

Besser essen: Kulinarisches Kino

In der Reihe „Kulinarisches Kino“ gibt es am 22. Februar das Youth Food Cinema, das die Berlinale mit Engagement Global und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung organisiert. Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, sondern eine Bildungsveranstaltung für Schülerinnen und Schüler, in der Jugendlichen das Thema Nachhaltigkeit in Verbindung mit Lebensmitteln und Essen nahegebracht wird. Erst wird die Dokumentation Chef Flynn von Regisseur Cameron Yates (USA) gezeigt, die Geschichte des Spitzenkochs Flynn McGarry, der mit zehn Jahren im Wohnzimmer seiner Eltern begann, saisonal zusammengestellte Menüs zu kochen. Heute, mit 19 Jahren, ist er ein berühmter Koch in den USA. Ein paar Schüler und Schülerinnen kochen während der Vorführung zusammen mit Flynn McGarry. Nach einem gemeinsamen Essen gibt es eine Talkrunde. Ebenfalls in der Reihe Kulinarisches Kino: The Green LieWerner Boote (Österreich), Dokumentarfilm Auf ihrer Reise zu den Schauplätzen der weltweit schlimmsten Umweltkatastrophen decken Regisseur Werner Boote und Autorin Kathrin Hartmann die grünen Lügen der größten „Greenwashing“-Unternehmen auf. SoufraThomas Morgan (USA), Dokumentarfilm Der Film begleitet Mariam Shaar und eine Gruppe von Frauen in einem Flüchtlingslager im Libanon, die ihr Schicksal selbst bestimmen wollen. Sie gründen eine Catering-Firma und erweitern diese über die Grenzen des Camps hinaus mit einem Food Truck. Ein Film über Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für Frauen und Mädchen.

Indigene und der Klimawandel

Zwei Veranstaltungen aus der Reihe Berlinale NATIVe beschäftigen sich mit den dramatischen Folgen der globalen Erderwärmung für indigene Völker. Dazu gibt es wissenschaftliche Vorträge, Filmvorführungen und Gespräche mit indigenen Filmschaffenden: Die Filmemacherin Asinnajaq erforscht anhand audiovisueller Dokumente die Geschichte der Inuit und nähert sich dabei ihrem eigenen kulturellen Erbe. Teil des Programms ist auch der Dokumentarfilm Ma’ohi Nui (Au coeur de l’océan mon pays), Annique Ghijzenings (Belgien). Er handelt von den Auswirkungen der französischen Atomtests auf Tahiti und die nahen Inselgruppen. Im Film verleihen die poetischen Worte der Aktivistin und Schriftstellerin Flora Devatine der Forderung ihres Volkes auf dem Weg in die Unabhängigkeit Nachdruck.

Extra Tipp: World Building Live – The Corner

Die UN veranstaltet gemeinsam mit dem World Building Institute einen Live Workshop auf der Berlinale zum Thema „The Corner“ – im Sinne von Straßenecke. Es geht darum, die Welt in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten entwickelt das Publikum Geschichten, die sich künftig an den Straßenecken der Welt abspielen könnten – und berücksichtigt dabei Aspekte wie den Zustand der Umwelt, Migration oder das politische Klima." ["post_title"]=> string(42) "Film ab – Nachhaltiges auf der Berlinale" ["post_excerpt"]=> string(255) "Es geht um Greenwashing von Unternehmen, um Armut, um fleischloses Essen oder um träumende Wale: Bis zum 25. Februar läuft die Berlinale – und eine Menge Filme und Veranstaltungen drehen sich um Themen nachhaltiger Entwicklung. Hier die Programmtipps." 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Organisiert haben sie das Branchennetzwerk Tourismus-Cluster Schleswig-Holstein und RENN.nord, eine von vier Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien. Die Größe der Aufgabe insgesamt skizzierte Anke Erdmann, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (kurz: Melund) des Landes Schleswig-Holstein. "Ist das was für den großen Sommerurlaub?" Nachhaltiger Tourismus müsse raus aus der Nische, sagte Erdmann. „Ist der nachhaltige Tourismus ein Add-On, nehme ich das nur für die Kurzurlaube, für die Wellness zwischendurch, oder auch für den großen Sommerurlaub?“, fragte Erdmann. Ihre Vision für Schleswig-Holstein: Bis 2030 solle eine autofreie Natur die Norm, nicht die Ausnahme sein. Außerdem gab sie das Ziel aus, dass bis dahin 40 Prozent der Produkte, die in der Branche umgesetzt werden, aus regionalen Lieferketten stammen könnten. Insgesamt sah sie drei wichtige Trends im nachhaltigen Tourismus: „Mobilität, Marke und Magen.“ Also nachhaltige Transportmöglichkeiten wie E-Mobilität, Regionen als nachhaltige Marken etablieren und gutes, regionales Essen. Insgesamt sehen die Zahlen zum nachhaltigen Tourismus ernüchternd aus: Laut einer Studie des Bundesverbandes Die Verbraucher Initiative und des Zentrums für Nachhaltigen Tourismus an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde bekunden 40 Prozent der deutschen Urlaubsreisenden, auf nachhaltigen Tourismus wert zu legen. Wobei sich das „nur selten in entsprechendem Konsumverhalten niederschlägt“, heißt es in der Studie. Im Gastgewerbe trügen schätzungsweise fünf Prozent der Betriebe eines der zahlreichen Nachhaltigkeitssiegel. In allen anderen touristischen Sektoren wie Reisevermittler oder Destinationen sei der Anteil „äußerst niedrig“. Dazu komme, dass die Zahl der Label sehr hoch sei, was Konsumenten verwirren könne. Laut einer neuen Studie der Universität Lancashire im Auftrag des EU-Parlaments gibt es europaweit über 100 verschiedene Label für nachhaltigen Tourismus. Auch hier äußern die Autoren die Sorge, dass die Zahl und Verschiedenheit der Siegel Konsumenten eher verunsichert, als ihnen zu helfen. Die Studie empfiehlt der EU-Kommission, eine Arbeitsgruppe zum Thema Label für nachhaltigen Tourismus einzurichten. „Nachhaltigkeit muss authentisch sein" Das Thema Label und Siegel war auch in Lübeck wichtig – und kontrovers. „Ich halte von den ganzen Logos und Zertifikaten wenig“, sagte etwa Christian Kresse. Man müsse den Kunden vor Ort zeigen, dass Nachhaltigkeit einen Mehrwert schaffe. Barbara Kenner, Betreiberin des Bio-Hotels Kenners LandLust, sah dagegen durchaus Positives: „Der Austausch unter den gemeinsam Zertifizierten ist enorm wichtig. Man lernt voneinander und schaut, wie die anderen es machen“, sagte sie. Kenner empfiehlt Betrieben, sich die Siegel zu suchen, die zur Philosophie des Hauses passen. „Nachhaltigkeit muss authentisch sein. Die Kunden fragen da sehr genau nach“, sagt sie. Henning Scholtz leitet bei der RAL gGmbH den Bereich Umweltzeichen und ist damit unter anderem für den Blauen Engel zuständig. Er empfiehlt, vor allem auf Typ1-Umweltzeichen zu setzen, also solche, bei denen die Zertifizierer nach einheitlichen Normen zugelassen und geprüft sind. Auf der Konferenz zeigte sich, dass Nachhaltigkeit im Tourismus noch „ganz viel Luft nach oben hat“, wie es Anne Benett-Sturies ausdrückte, Leiterin des RENN-Partners Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein. Doch insgesamt zogen die Veranstalter ein positives Resümee. So sagte Dietmar Fahnert vom Melund: „Nachhaltigkeit erzeugt Nachfrage und ist heute ein Marketinginstrument. 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