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"Nachhaltige Entwicklung erfordert heute eine Agenda, die globale und nationale Ziele und Politiken explizit miteinander verschränkt und der globalen Kooperation einen deutlichen Schub gibt."

Dr. Imme Scholz, Mitglied des Rates

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Lernkurve Nachhaltigkeit – Nachhaltigkeitsrat und MdB Rüdiger Kruse rufen zur Beteiligung auf

Berlin, 2. April 2012 – Marlehn Thieme und Rüdiger Kruse rufen zur Beteiligung an lokalen Bildungsnetzwerken zur Nachhaltigkeit auf. Die Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates und der Bundestagsabgeordnete betonen, dass Nachhaltigkeitspolitik vom Engagement jedes Einzelnen lebt, weil hier Begeisterung zum Mittun, Neugier auf Neues und Kraft zum Erhalt des Bewährten entstehen.

Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung: „Ich treffe viele Menschen, junge und alte, die sich Gedanken darüber machen, wie unsere Welt in 50 oder 100 Jahren aussehen wird. Sie wollen Verantwortung übernehmen – sei es beim täglichen Einkaufen, in der Schule oder am Arbeitsplatz. Es ist wichtig, dass die Politik dies fördert.“

Initiiert wurde die Förderinitiative des Rates für Nachhaltige Entwicklung und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom Hamburger CDU-Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse, Mitglied im Haushaltsausschuss und im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung des Deutschen Bundestages. „Rio ist weit weg, aber Nachhaltigkeit entscheidet sich konkret in den Städten und Gemeinden“, so Rüdiger Kruse, „und das ist der Grund, warum wir hier bei uns Netzwerke verstärken und aktivieren wollen“.

Der Wettbewerb wird innovative Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Etablierung von lokalen Netzwerken hierfür unterstützen. Um teilzunehmen, müssen sich mindestens vier Partner zu einem lokalen Netzwerk zusammenschließen. Neben klassischen Bildungseinrichtungen können sich auch Kommunen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure wie etwa Nichtregierungsorganisationen, Stadtteilgruppen, Kirchen oder Kulturinitiativen beteiligen. Im Fokus des Wettbewerbs stehen nachhaltige und innovative Technologien. Bis zu 30 Preisträger werden je mit bis zu 35.000 Euro gefördert.

Weitere Informationen zum Wettbewerb sind auf der Internetseite des BMBF unter http://www.bmbf.de/de/18448.php zu finden.

Der Rat

Dem Rat für Nachhaltige Entwicklung gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundeskanzlerin für eine Mandatszeit von drei Jahren berufen werden. Zu den Aufgaben des Rates gehören die Entwicklung von Beiträgen zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Beiträge, um Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die zivilgesellschaftlichen Projekte der Werkstatt N, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zur „Green Economy“.

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