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"Die Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung muss jetzt die soziale Dimension stärken - für die Menschen der nächsten Generationen."

Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates

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„Jochen Zeitz setzt Maßstab für nachhaltige Unternehmensführung“

Marlehn Thieme dankt dem Puma-Vordenker für sein Engagement im Nachhaltigkeitsrat

Berlin, 28.09.2012 - Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, hat Jochen Zeitz auf der 57. Ratssitzung in Hamburg verabschiedet und ihm für seine „zukunftsweisenden Impulse zur nachhaltigen Unternehmensführung“ gedankt. Jochen Zeitz, Verwaltungsratsvorsitzender von Puma und Aufsichtsratsmitglied des französischen Konzerns PPR, hatte als Mitglied im Nachhaltigkeitsrat einen Ideenwettbewerb zur monetären Bewertung von Nachhaltigkeit in Unternehmen ausgerufen. Die Gewinner präsentierten ihre Ergebnisse auf der Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrates im Juni.

„Der Nachhaltigkeitsrat und Jochen Zeitz haben damit Anstöße für eine vollständige Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kosten in der Unternehmenspraxis gegeben“, so Marlehn Thieme. „Durch die gemeinsame Initiative ist es uns gelungen, das Thema in den Vorstandsetagen der Unternehmen zu platzieren. Die Ideen von Jochen Zeitz waren dabei für den Nachhaltigkeitsrat eine wichtige Bereicherung. Deshalb möchte ich ihm für seinen Einsatz ausdrücklich danken.“

Zeitz will sein Engagement künftig ganz auf den Bereich Nachhaltigkeit konzentrieren. Marlehn Thieme: „Der Nachhaltigkeitsrat würde es begrüßen, auch bei künftigen Projekten wieder mit Jochen Zeitz zusammenzuarbeiten. Sein Beitrag ist sowohl für die nationale als auch für die internationale Nachhaltigkeitsdiskussion wichtig.“

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hatte Jochen Zeitz für ein Jahr als Mitglied aufgenommen. Der langjährige Vorstandsvorsitzende von Puma hatte beim Sportlifestyle-Unternehmen die weltweit erste ökologische Gewinn- und Verlustrechnung eingeführt, die dem Unternehmen als Maßstab und Ausgangspunkt zur Verminderung des ökologischen Fußabdrucks im Kerngeschäft sowie auch auf allen Stufen der Beschaffungskette gilt. Berechnet wurden die zentralen Umweltindikatoren Wasserverbrauch, Treibhausgasemissionen, Landnutzung, Luftschadstoffe und Abfall.

Jochen Zeitz: „Ich danke dem Rat für Nachhaltige Entwicklung für die gute Zusammenarbeit und so manchen Doppelpass, den wir im Bereich Nachhaltigkeit gespielt haben. Ob im Rahmen meiner Stiftung, in der Funktion als Aufsichtsrat oder als Geschäftsmann auf meinem Öko-Resort in Afrika – ich werde mich auch weiterhin für eine nachhaltige Marktwirtschaft einsetzen, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte unseres Wirtschaftens miteinander in Einklang bringt und damit meinen Beitrag für eine bessere Welt leisten.“

Der Rat

Dem Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der Bundeskanzlerin für eine Mandatszeit von drei Jahren berufen werden. Zu den Aufgaben des Rates gehören die Entwicklung von Beiträgen zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Beiträge, um Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, der Zukunftsdialog_Vision2050, Stellungnahmen zur Rohstoffpolitik, zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Projekte der Werkstatt N, der Strategiedialog mit Oberbürgermeistern sowie Beiträge zur „Green Economy“.

Die Möglichkeit, externe Persönlichkeiten für einen bestimmten Zeitraum zur Mitarbeit im Nachhaltigkeitsrat zu gewinnen, ist mit der Neuberufung des Rates im Juni 2010 geschaffen worden. Auf Vorschlag des Rates hat die Bundesregierung damals der Änderung der Geschäftsordnung zugestimmt und die Kompetenz des Rates gestärkt. Von dieser Möglichkeit wird der Nachhaltigkeitsrat auch künftig Gebrauch machen.

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