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Wer kann am Ideenwettbewerb teilnehmen?

Gemeinnützige Akteure, also zum Beispiel Vereine, Schulen, Initiativen wie außerschulische Lernorte und Gemeinden, können sich mit ihren Ideen bewerben. Dahinter können Praktikerinnen und Praktiker aus dem Bereich Mobilität stehen, zum Beispiel aus Verkehrsbetrieben oder aus der Verwaltung, Leute aus der Kreativbranche, Kultur- und Kunstschaffende – oder einfach engagierte Menschen, die unsere Welt nachhaltiger machen wollen. Wichtig: Es können ausschließlich solche Ideen eingereicht und gefördert werden, die noch nicht umgesetzt werden. Bestehende Projekte können mit einer Weiterentwicklungsidee teilnehmen. Ein Förderantrag ist über ein webbasiertes System auf dem Portal www.tatenfuermorgen.de bis zum 27.05.2018 einzureichen (> LogIn-Bereich > „Mein Konto“ > „Mein Fonds Antrag“ > „neues Projekt anlegen“). Alle nötigen Schritte dazu sind dort erklärt. Die endgültige Entscheidung über eine Förderung obliegt dem RNE nach abschließender Prüfung. Möglich wird dieser Wettbewerb durch ein neues Förderprogramm des RNE, den „Fonds Nachhaltigkeitskultur“. Auf Initiative des Bundestages stellt das Bundeskanzleramt beim Rat für Nachhaltige Entwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Einrichtung des Fonds bereit. Der RNE will in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur (z.B. Essen, Mobilität, Wohnen/Bauen) ausrufen. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Ansprechpartner für Projekte:

Bodo Richter Wissenschaftlicher Referent Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785Berlin Telefon: 030/338424-279 E-Mail: bodo.richter@nachhaltigkeitsrat.de

Ansprechpartnerin für Medien:

Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: 030/338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de

Folgen Sie dem RNE per Newsletter und auf Twitter:

Newsletter des RNE Twitter RNE Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Gründung des Hub for Sustainable Finance, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften. Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de" ["post_title"]=> string(90) "Ideenwettbewerb „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ - bis zum 27. Mai 2018 bewerben" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(81) "ideenwettbewerb-mobilitaetskultur-und-nachhaltigkeit-bis-zum-27-mai-2018-bewerben" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-04-17 10:20:10" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-04-17 08:20:10" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(41) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=8413" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [1]=> object(WP_Post)#2872 (24) { ["ID"]=> int(7787) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-04-06 10:52:28" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-04-06 08:52:28" ["post_content"]=> string(10934) "Berlin, 06.04.2018 – Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat beim Ideenwettbewerb „Esskultur und Nachhaltigkeit“ 14 Projekte ausgewählt, die jeweils für bis zu 12 Monate mit maximal 50.000 Euro gefördert werden sollen. Ausgezeichnet wurden Projekte u.a. aus dem Bereich Bildung, Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfungsketten sowie Stadtteilinitiativen und Theater. Die Verträge werden jetzt Zug um Zug fertig gestellt, so dass die Projekte noch in der ersten Jahreshälfte 2018 beginnen können. Das beantragte Gesamtfördervolumen des Wettbewerbs liegt bei ca. 600.000 Euro. Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE und Jury-Mitglied sieht der Umsetzung der Projekte mit großer Vorfreude entgegen: „Die Vielfalt der Ansätze und der Ideenreichtum zeigen, wie engagiert sich Menschen mit unserer aller Zukunft auseinandersetzen und eine nachhaltige Kultur aktiv unterstützen. Nicht zuletzt ist zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele eine neue Kultur in Produktion und Konsum dringend nötig!“ Die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung legte der Jury im Dezember 2017 eine Auswahl von 37 Projekten vor, die sich beworben hatten, allen Förderkriterien entsprachen und sich zusätzlich durch ihre besonders innovativen und transformativen Ansätze auszeichneten. Den Ausgewählten wird in besonderer Weise zugetraut, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen, deren Reproduktion entgegenzuwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen. Die Entscheidung über die Gewinnerprojekte traf eine Jury aus den Ratsmitgliedern Marlehn Thieme, Lucia Reisch, Olaf Tschimpke sowie dem RNE-Generalsekretär Günther Bachmann. Der Fonds Nachhaltigkeitskultur besteht seit 2017; auf Initiative des Bundestages stellte das Bundeskanzleramt über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der RNE will in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur (z.B. Essen, Mobilität, Bauen) ausrufen. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen. Weitere Information zum Fonds, anstehenden Wettbewerben und den Gewinnerprojekten des aktuellen Wettbewerbs finden Sie auf der Projektseite des Fonds Nachhaltigkeitskultur.

Die geförderten Projekte jeweils im Kurzporträt

Aktion Agrar e.V. Aktion Agrar e.V. stellt sich mit dem Projekt „Konzernfrei einkaufen“ der Herausforderung, Großunternehmen zwischen Acker und Teller zu umgehen. Neben dem Bildungsaspekt sollen durch verschiedene Formate, von der Supermarkt-Challenge bis zur Schnippeldisko, regionale Lieferketten in Niedersachsen gestärkt und damit das Klima geschont werden. Dr. Rainer Wild Stiftung Zusammen mit der Benediktiner-Abtei Stift Neuburg lädt die Stiftung zu einem Food-Value-Festival ein. Neben einer Mahlzeit aus geretteten Lebensmitteln ganz nach benediktinischer Tradition, die Essen als Gottesgabe manifestiert, bekommen Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, in Skulpturen individuelle Auseinandersetzungen mit dem Thema „Lebensmittelverschwendung“ zu präsentieren und zu problematisieren. Green Economy Academy e.V. An einer langen Essenstafel auf dem Eisernen Steg in Frankfurt wird über das von Poetryslammern, Expertinnen und Experten aufbereitete Thema „Wertschöpfungskette von Kakao und Schokolade" debattiert. Dabei werden die von Teilnehmenden mitgebrachten „fairen“ Kakaospeisen verköstigt und die Diskussion bzgl. der Diskrepanz zwischen eigenem Anspruch und Handeln vertieft. Hans und Ilse Staab-Stiftung Eine Gruppe aus Ingenieurinnen und Ingenieuren, Tänzerinnen und Tänzern lädt zum „FreutagsTisch“ ein. Gemeinsame Kochabende werden von einem facettenreichen Kunst-, Musik- und Tanzangebot komplementiert und sollen den vielerorts zu beobachtenden Individualisierungsprozessen und der sozialen Vereinsamung entgegenwirken. Jugendkulturarbeit e.V. Das „Internationale Jugendprojekthaus“ im kulturell diversen Quartier „Oldenburg-Neu-donnerschwee“ baut im Zuge des mehrdimensionalen Projekts nicht nur eine sozial und ökologisch nachhaltige Quartiersküche auf, sondern widmet eine Reihe theaterpädagogischer Projekte und Workshops mit unterschiedlichen Ausrichtungen dem Thema Nachhaltigkeit, um diesem in der Breite Bekanntheit zu verschaffen. Landkreis Saarlouis Das Projekt „Heute lernen, was morgen noch zählt“ beinhaltet die Konzeption eines Bildungsangebotes im Rahmen des Schulentwicklungsprogramms „Gemeinsam Schule gestalten – Landkreis Saarlouis macht Schule“. Eine Sonderstellung erhält das Projekt durch die breite Zielgruppe und das weite Spektrum aus einmaligen und weiterführenden Aktionen zum Thema „Nachhaltigkeit und Esskultur“. Lust auf besser Leben gGmbH Im Stadtteil Frankfurt-Bornheim startet bald das Projekt „Berger Mehrwegbecher“, das auf dem freiwilligen Sharing-Ansatz beruht. 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Eine regionale Kreislaufwirtschaft entsteht unter Einbeziehung der Universität, des Studentenwerkes, der Produzenten und Lieferanten, regionaler Politik und den Studierenden als Nutzern der nachhaltigen Mensa. Sarah-Wiener-Stiftung Die Stiftung konzipiert und pilotiert eine Multiplikatoren-Fortbildung zum Thema nachhaltig Handeln in Supermarkt und Küche mit interaktiven Online-Lernmodulen für Lehrkräfte in Kita und Grundschule. Die Lehrenden fungieren dabei als Multiplikatoren, um Kinder aus allen sozialen Milieus zu erreichen. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, LV HH e.V. Die RENN-Partnerin plant ein Bildungsprojekt in Form einer Ausstellung, ergänzt durch interaktive Informationsveranstaltungen und künstlerische Darbietungen zum Thema „Nachhaltiger Konsum“ im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) im heterogenen Stadtteil Hamburg-Wilhelmsburg. Hier interagieren Menschen, deren Leben sonst in Parallelwelten verlaufen und die sich über das Projekt gemeinsam mit Themen einer nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen können. Stiftung Forum der Kulturen zu Fragen der Zeit Die in Bonn veranstaltete Wanderausstellung „Zur Nachahnung empfohlen – Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ thematisiert unterschiedliche Nachhaltigkeitsthemen, u.a. Produktion und Konsum, Biodiversität, Wasser, Re- und Upcycling, Flächenversiegelung. Sie wurde schon mehrfach mit großem Erfolg in verschiedenen Ländern der Welt ausgestellt. Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal Die „neue Essklasse für Apfel & Co.“ widmet sich dem Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten in der Oberlausitz sowie der Vermarktung regionaler Lebensmittel anhand neuer kreativ-künstlerischer Methoden, die sich mit der Bedeutung regionaler Strukturen und nachhaltiger Landwirtschaft auseinandersetzen. Zukunftsstiftung Landwirtschaft e.V. Jedem Menschen stehen durchschnittlich 2000 m² Ackerland zur Verfügung. Der tägliche Flächenverbrauch kann in der App „Flächenrechner“ plastisch dargestellt werden. Über spielerische Komponenten werden räumliche Dimensionen unserer täglichen Nahrungsaufnahme anschaulich dargestellt.

Projektleiter Fonds Nachhaltigkeitskultur:

Bodo Richter Wissenschaftlicher Referent Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785Berlin Telefon: 030/338424-279 E-Mail: bodo.richter@nachhaltigkeitsrat.de

Medienkontakt:

Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: 030/338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de

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Die Industrienationen werden einer Vorbildrolle nicht gerecht. Das kritisieren die Autoren des aktuellen SDG-Index. Experten der Bertelsmann Stiftung haben den neuen Index zusammen mit dem Sustainable Development Solutions Network, SDSN, erarbeitet. Er zeigt, welches Land wo steht bei der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele. Zwei Jahre ist es nun her, dass die Staats- und Regierungschefs der Welt die 17 Sustainable Development Goals verabschiedet haben. In seiner jüngst überarbeiteten Form erhebt der SDG-Index den Anspruch, erstmals abzubilden, wie sich der Lebensstandard in reichen Ländern auf ärmere Länder auswirkt.

Der SDG Index reagiert damit auf Anregungen, die Thomas Silberhorn, der Parlamentarische Staatssekretär im Entwicklungsministerium, noch am 30. Mai in folgende Worte packte: „Es wäre auch hilfreich, die wahren Kosten unseres Handelns besser abgebildet zu sehen. Im SDG-Index entsteht der Eindruck, dass der globale Norden schon sehr gut dasteht. Aber das liegt auch daran, dass wir unsere Ressourcennutzung outsourcen. Lässt sich nicht vielleicht ein Index erstellen, der Ressourcenverbrauch, Umweltverschmutzung und CO2-Ausstoß mit einpreist? Unser tägliches Handeln hat globale Konsequenzen, die kaum beziffert werden. Vielleicht könnte man dafür eine innovative Lösung finden!“

Das SDSN ist ein von Jeffrey Sachs, Wirtschaftsprofessor an der Columbia-Universität und UN-Berater seit Jahren aufgebautes, internationales Netzwerk von Wissensorganisationen, das auch nationale Untergliederungen hat. Dirk Messner, einer der beiden Vorsitzenden des SDSN Germany, sagt: „Die Belastungen, die die technologisch hoch entwickelten Industrieländer in ärmeren Ländern und in der globalen Umwelt verursachen, sind enorm.“

Skandinavier ganz oben

Messners Kollegen haben 157 Staaten anhand von 99 Indikatoren verglichen. Afrikanische Staaten wie die Zentralafrikanische Republik, Tschad oder die Demokratische Republik Kongo sind wegen Hunger und Armut am weitesten von den Zielvorgaben entfernt. Die Skandinavier kommen den Zielen am ehesten nah. Schweden liegt auf Platz eins, vor Dänemark und Finnland. Deutschland rangiert auf Platz sechs. Die Bundesrepublik punktet zum Beispiel bei der Bildung.

Erwartungsgemäß schlecht schneidet die Spitzengruppe bei den negativen Ausstrahlungseffekten, den sogenannten Spillover-Effekten, ab. Als Spillover-Effekt bezeichnen die Autoren den ökologischen Fußabdruck und weitere sogenannte externe Effekte, etwa Waffenexporte, den Schutz von Steueroasen oder mangelnde Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit.

Die Berechnung war also in vielen Fällen „Pionierarbeit“, sagt Messner. Als der Index 2016 in einer Textversion vorlag, warnte der Rat für Nachhaltige Entwicklung noch vor einer zu starken Vereinfachung und empfahl, der Beschaffung von Einzeldaten Priorität zu geben vor der rechnerischen Aggregation und Zusammenführung. Nun ergänzt das Ranking die von der UN Statistik-Kommission vereinbarten Indikatoren um offizielle Daten oder Daten von sogenannten verlässlichen alternativen Quellen. Allerdings räumt der Bericht ein, dass wesentliche Daten fehlen, um alle diese Effekte zu quantifizieren. Insofern bleibt es auch vorerst dabei, dass die Spitzengruppe aus reichen Europäischen Ländern besteht.

Leicht nachzuvollziehen sind allerdings die externen Effekte etwa bei den Waffenexporten. Da stehen Israel, Russland und Norwegen international an der Spitze der Waffenlieferanten, aber schon auf Platz 10 der Waffenexporte taucht Deutschland auf. Dazu kommt der Schutz von Steuerparadiesen, so dass anderen Ländern viel Geld entgeht. Großbritannien ist beispielsweise so ein Steuerparadies, etwa für große Unternehmen, aber auch Zypern und Irland liegen weit vorne.

Einbahnstraße Protektionismus“

Die Studienmacher warnen, dass die Entwicklungsziele nicht erreicht werden, wenn nationale Egoismen zunehmen. Sie nennen das „`my country first´-Ansätze“. Aart De Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung, sagt: „Protektionismus ist eine Einbahnstraße, die uns nicht zur Umsetzung der Agenda 2030, sondern zurück ins Jahr 1930 bringen könnte.“ Durchweg schlecht sieht es beim Konsumverhalten in den Industriestaaten aus. In OECD-Länder fallen im Schnitt 18 Kilogramm Elektroschrott pro Person und Jahr an. In afrikanischen Ländern wie Burundi sind es 0,2 Kilogramm.

Ein Sprecher aus dem Bundesumweltministerium sagte: „Die kritischen Hinweise des Berichtes sind ernst zu nehmen, auch in Bezug auf die Spillover-Effekte.“ Für Jeffrey Sachs, Direktor des globalen SDSN-Netzwerks und UN-Sonderberater, zeigt sich, „dass alle Länder bei der Umsetzung der Ziele gefordert sind“ – auch jene auf den vorderen Plätzen.

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Ansprechpartnerin für Medien:

Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: 030/338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de

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Newsletter des RNE Twitter RNE Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Gründung des Hub for Sustainable Finance, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften. Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de" ["post_title"]=> string(90) "Ideenwettbewerb „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ - bis zum 27. Mai 2018 bewerben" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(81) "ideenwettbewerb-mobilitaetskultur-und-nachhaltigkeit-bis-zum-27-mai-2018-bewerben" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-04-17 10:20:10" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-04-17 08:20:10" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(41) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=8413" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } ["comment_count"]=> int(0) ["current_comment"]=> int(-1) ["found_posts"]=> string(1) "3" ["max_num_pages"]=> float(1) ["max_num_comment_pages"]=> int(0) ["is_single"]=> bool(false) ["is_preview"]=> bool(false) ["is_page"]=> bool(false) ["is_archive"]=> bool(true) ["is_date"]=> bool(false) ["is_year"]=> bool(false) ["is_month"]=> bool(false) ["is_day"]=> bool(false) ["is_time"]=> bool(false) ["is_author"]=> bool(false) ["is_category"]=> bool(false) ["is_tag"]=> bool(true) ["is_tax"]=> bool(false) ["is_search"]=> bool(false) ["is_feed"]=> bool(false) ["is_comment_feed"]=> bool(false) ["is_trackback"]=> bool(false) ["is_home"]=> bool(false) ["is_404"]=> bool(false) ["is_embed"]=> bool(false) ["is_paged"]=> bool(false) ["is_admin"]=> bool(false) ["is_attachment"]=> bool(false) ["is_singular"]=> bool(false) ["is_robots"]=> bool(false) ["is_posts_page"]=> bool(false) ["is_post_type_archive"]=> bool(false) ["query_vars_hash":"WP_Query":private]=> string(32) "a0009dc0609cfb25656f9e41a3a87442" ["query_vars_changed":"WP_Query":private]=> bool(false) ["thumbnails_cached"]=> bool(false) ["stopwords":"WP_Query":private]=> NULL ["compat_fields":"WP_Query":private]=> array(2) { [0]=> string(15) "query_vars_hash" [1]=> string(18) "query_vars_changed" } ["compat_methods":"WP_Query":private]=> array(2) { [0]=> string(16) "init_query_flags" [1]=> string(15) "parse_tax_query" } }