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Berlin, 07.06.2019 - Der Absender ist die Botschaft. Erstmals gehen Bund und Länder bei Nachhaltigkeitszielen gemeinsam in die Offensive. Am Abend des 6. Juni 2019 haben sich die Regierungsspitzen Deutschlands zu einer Gemeinschafts-Offensive verabredet. Das bewertet der Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, Prof. Dr. Günther Bachmann, positiv: „Das sind starke Worte“. Die Töne, die Bund und Länder jetzt anschlagen, bewertet er als neu. „Ich will das nicht überbewerten, zunächst sind es natürlich nur Worte, aber hier scheint doch Grundsätzliches durch. Die föderalen Spitzen setzen sich selbst unter Druck, jetzt liefern zu müssen.“ Mehr an Ankündigung gehe nicht. Jetzt wissen alle interessierten Kreise und Bürger, dass sie auf die 'Hardware' schauen müssen.

Die Aussage, „gemeinsam kann der Wandel gelingen“, ist in Wahrheit ein MUSS. Der Klimaschutz habe vier Jahre aktive Regierungspolitik verloren, die Energiewende stecke in Details fest. Die Kreislaufwirtschaft warte viel zu lange schon auf eine politische Innovation. Die Entgiftung der Landschaft, Schranken gegen das Artensterben, eine wirksame Bodenschutzvorsorge - das alles stehe auf der Soll-Seite zu Buche. „Es ist richtig, dass sich die politischen Spitzen von Bund und Ländern mit den Nachhaltigkeitszielen und der globalen Verantwortung befassen, weil es um ein gesamtgesellschaftliches Anliegen geht“, so Bachmann.

Wichtig ist ihm, dass die föderalen Spitzen sich auf die sogenannten Prinzipien für Regierungshandeln geeinigt haben, die der Bund vorgegeben hat. Das ist neu. Diese Prinzipien (früher: Regeln für Nachhaltigkeit) seien ein wichtiges Instrument für konkretes Verwaltungshandeln. Werden sie wirklich angewandt, wäre das ein großer Schub für alle Anliegen und Ziele der Nachhaltigkeit - von der Bildungsgerechtigkeit, einem fairen Handel bis hin zur nachhaltigen Beschaffung, für die Umweltvorsorge, das Recycling und die Kreislaufwirtschaft. Die Erklärung sei ein Beispiel für gute antizyklische Politik: Während die Weltpolitik durch nationale Egoismen und Handelskriege gezeichnet ist, bekennt sich Deutschland zum Multilateralismus und zur gemeinsamen globalen Verantwortung. „Das ist ein gutes Zeichen“, so Bachmann, die Fortsetzung müsse beim VN-Gipfel im September folgen.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung berät die Bundesregierung aktuell auf Basis seiner Stellungnahme vom 4. Juni 2019. Der Rat fordert und zeigt Wege zur Problemlösung. Unter anderem regt er darin ein Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit an.

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Der Schutz der Natur, umweltfreundliche Mobilität und Abwasserreinigung sind in La Fortuna in Costa Rica wichtige Themen. Die Stadt, die auf Deutsch „das Glück“ heißt, liegt entlegen in der Provinz Alajuela am Fuß des Vulkans Arenal. Sein Kratersee, heiße Quellen, Wasserfälle und die üppige Natur machen den Ort zu einem der beliebtesten Ziele für Touristen in dem mittelamerikanischen Land. Jetzt versucht die Kommune eine Kläranlage zu errichten und arbeitet an ihrer Fahrradinfrastruktur.

Das jüngste Projekt der Partnerschaft ist ein Radweg, für den Bröckel gerade die Fördermittel beantragt. Er soll zwischen einer Siedlung und dem Ortskern von La Fortuna gebaut werden – weniger Verkehr macht den Ort für Öko-Touristen attraktiver. Hier laufe die Planung sehr gut, sagt Elke Bröckel.

Lektion für Deutschland: Umweltbildung

Die Kläranlage zu bauen hingegen sei gar nicht so einfach, sagt sie. Bröckel ist im Rhein-Pfalz-Kreis im Südosten von Rheinland-Pfalz für Gebäudemanagement, Wirtschaftsförderung und Energieeffizienz zuständig und hat seit 2015 gemeinsam mit dem Förster Georg Spang und der Bürgermeisterin von Schifferstadt, Illona Volk, eine Klimapartnerschaft mit La Fortuna aufgebaut. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) haben das Projekt 2018 als eines von bundesweit vier Transformationsprojekten ausgezeichnet, die besonderen Vorbildcharakter haben.

Bereits zweimal haben sich Delegationen aus den beiden Kommunen gegenseitig besucht, gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das mittlerweile mehr als 50 solcher Klimapartnerschaften unterstützt. Sehr schnell sei dabei klar gewesen, dass Wasser, Abfall und Bildung Schwerpunkte des Austauschs sein werden, so Bröckel. Denn La Fortuna produziert wegen der vielen Touristen wesentlich mehr Müll, als es eine Stadt von 10.000 Einwohnern normalerweise tut. Die lokale Deponie ist bereits fast voll. „Einige Frauen trennen bereits ehrenamtlich Müll und sortieren Kunststoffe, Glas und Kartonagen aus“, sagt Bröckel. Erst vor kurzen ist nun mit Hilfe aus Deutschland der Wertstoffhof fertig gestellt worden, bald soll er in Betrieb gehen.

Außerdem hat Elke Bröckel eine Wanderausstellung zu der Klimapartnerschaft organisiert sowie einen Schüleraustausch zwischen der ‚Realschule plus‘ Schifferstadt und dem Colegio Tecnico Profesional in La Fortuna. Die Jugendlichen beschäftigten sich dabei mit Umweltschutz und fairem Handel. Wenn die Förderung bewilligt wird, könnte es 2021 den nächsten Austausch geben, sagt sie. Besonders im Bereich Umwelt- und Klimabildung könne Deutschland von Costa Rica lernen. Das Land, das 27 Prozent seiner Fläche unter Naturschutz gestellt hat, habe zwar Konflikte zwischen Naturschutz und Landwirtschaft. „Aber gerade in der Bildung ist das Thema Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen viel stärker verankert als bei uns“, erklärt Bröckel. Auch beim Thema Ökotourismus könne der Rhein-Pfalz-Kreis viel lernen.

Bei der Kläranlage gestaltet sich die Sache komplizierter. Derzeit haben viele Häuser in La Fortuna eine Sickergrube für Abwässer, erzählt Bröckel. Toilettenpapier wird, wie in vielen Ländern Lateinamerikas, separat in einem Abfalleimer entsorgt. Die Böden würden die Abwässer der Bewohner zwar relativ gut filtern, auch, weil wegen des milden Klimas die biologische Aktivität hoch sei. Doch die vorhandenen Sickerstrecken im Boden reichen für eine ausreichende biologische Abwasserreinigung der Bevölkerung nicht mehr aus, so Bröckel.

Costa Rica investiert in Abwasserreinigung

Laut eines Berichts der Zeitung La Nación (in Spanisch) werden in Costa Rica nur 15 Prozent der Abwässer aus der Kanalisation geklärt, doch das Land investiert: 2014 waren es nur vier Prozent. Trotzdem brauche es Hilfe aus dem Ausland, sagt Bröckel. „Wir wollen eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben, um zu sehen, was in La Fortuna umgesetzt werden kann. Momentan bekommen wir die Studie aber nicht finanziert“, sagt sie.

Den Verantwortlichen in der Stadt sei bewusst, wie wichtig der Schutz des Wassers sei. So habe La Fortuna Finkas aufgekauft und lasse sie brachliegen, damit sich das Wasser regenerieren kann, auch umfassende Trinkwasserschutzgebiete seien ausgewiesen. Dafür ist die Stadt vom costa-ricanischen Institut für Wasserversorgung und Abwässer ausgezeichnet worden.

Bröckel will sich weiter für die Kommune in Costa Rica einsetzen: Die Klimapartnerschaft lebe von Projekt zu Projekt, die drei Gründer aus Deutschland organisieren eines nach dem anderen und beantragen die Förderung. Das alles tun sie ehrenamtlich.

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