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Doch die Papp- oder Plastikbecher, die dabei schnell wieder im Müll landen, sind Ressourcenverschwendung. Das geht so nicht weiter, dachte sich das Frankfurter Team von „Lust auf besser leben“ um Marlene Haas – und startete das Projekt Cup2gether, ein Mehrwegpfand-System für Kaffeebecher. Es zeigt beispielhaft, wie sich Alternativen zur schnellen Wegwerfware durchsetzen können. Der Erfolg hat Haas und ihre Mitstreitenden selbst überrascht. Es geht um ein Problem, das mittlerweile selbst die Weltbank beschäftigt. Erst vor kurzem warnte sie davor, dass die Menge des weltweit produzierten Mülls bis zum Jahr 2050 um 70 Prozent steigen und das Ökosystem Erde enorm belasten werde, wenn sich nichts ändert. Allein in Deutschland schmeißt jeder Bürger rechnerisch in einem Jahr knapp 565 Kilo Haushaltsmüll weg, im Jahr 2000 waren es noch 460 Kilo. Der Verpackungsmüll macht dabei eine immer größere Menge aus: 220 Kilo pro Kopf sind es derzeit. Denn die Gesellschaft wird älter, die Haushalte werden kleiner. Senioren und Singles greifen gerne zu kleinen Verpackungsgrößen. Zudem wird, egal aus welchem Internet-Kaufhaus etwas kommt, nicht an Verpackung gespart. Und die rund 2,8 Milliarden Coffee-to-go Becher, die jedes Jahr über die Ladentheken der Republik gehen, kommen oben drauf. Haas, die sich dem Kampf für Nachhaltigkeit schon länger verschrieben hat, etwa auch die Frankfurter Aktion „Ich bin dabei: plastikfrei!“ mit vorangebracht hat – will „beweisen, dass sich dem Einwegbechermüll etwas entgegen setzten lässt, bezieht man die Bürger von Anfang an mit ein.“ Das vom Rat Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit geförderte Projekt Cup2gether rief sie zusammen mit Claudia Schäfer von der Agentur „Von Wegen Kommunikation" ins Leben. Frankfurt ist nicht die erste Stadt, in der mehr als nur der Ex-und-Hopp-Becher angeboten wird. Berlin, Hannover, Köln, Ludwigsburg oder München haben sie auch. Und andere Städte haben ähnliche Systeme entwickelt. Doch wer die Geschichte von Haas und ihren Mitstreitenden nachvollzieht, lernt viel darüber, wie sich Leute vor Ort begeistern lassen. Denn sie starteten in der Frankfurter Einkaufs- und Ausgehmeile Berger Straße und nahmen sich zunächst 90 Tage Zeit für eine, so nannten das Haas und ihre Mitstreitenden, „challenge“. Heißt: Sie wetteten mit der Stadt Frankfurt, dass sie innerhalb von drei Monaten genügend Leute finden, die das System testen – 100 Botschafter, die in Lieblingscafés und andernorts für die Mehrwegbecher werben, 20 Cafés, Kioske und Co, die diese testen, 150 To-Go-Trinker, die sich vom Einweg verabschieden. Zudem ließen sie über Twitter, Facebook, verschiedene Social-Media-Kanäle auch noch über das Design der recyclebaren Mehrwegbecher abstimmen. Es wurden am Ende Becher in drei verschiedenen Farben, grün, grau, rosa, mit Sprüchen wie: „alle hesse sind verBecher“. Dann ging es los mit der Challenge. 45 Tage später war das Ziel erreicht – viel früher als gedacht. Warum es so gut angenommen wurde? „Es war und ist ein Mitmach-Projekt, das läuft besser, als wenn etwas von oben aufgedrückt wird“, meint Haas. Auch helfe der „Lokalkolorit, er bindet Leute“. Mittlerweile können sich die Frankfurter in rund 40 Cafés, Tankstellen, Kaufhäusern einen Kaffee zum Mitnehmen bestellen und einen Mehrwegbecher bekommen, Wertmarke inklusive. Ist der Becher ausgetrunken, können sie ihn in einem anderen Cup2gether-Ort wieder abgeben. Dort wird er dann gespült. Und Cup2gether expandiert, künftig werden die Becher auch im Westend, rund um den Bahnhof und in der Innenstadt zu bekommen und abzugeben sein. Zudem haben auch andere Stadtteile Interesse bekundet und den Frankfurter Magistrat gebeten, sich über eine Förderung Gedanken zu machen. 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Wie stärken Menschen auf dem Land die Regionalkultur ihrer Heimat? Das Potenzial für nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum ist groß: Regionale Wertschöpfungsketten können ausgebaut werden, die Umwelt kann durch veränderte Nutzung noch besser geschützt werden, und ein nachhaltiger Tourismus kann auch den sozialen Zusammenhalt stärken. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sucht innovative Projekte und Ideen über den Ideenwettbewerb „Land schreibt Zukunft“ des Fonds Nachhaltigkeitskultur. Das Land kann Zukunft beschreiben, auch über den ländlichen Raum hinaus. Die besten Bewerbungen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert.

Wer kann am Ideenwettbewerb teilnehmen?

Gemeinnützige Akteure, also zum Beispiel Vereine, Stiftungen, Verbände, Initiativen wie außerschulische Lernorte und Körperschaften des öffentlichen Rechts wie Schulen, Kindergärten und Gemeinden können sich mit ihren Ideen bewerben. Wichtig: Die antragstellende Institution muss im ländlichen Raum in Deutschland verankert sein. Die Kooperation mit der Gemeinde und/oder dem Landkreis ist wünschenswert. Diese können aber auch selbst Antragsteller sein. Klein- und Mittelstädte bis maximal 30.000 Einwohner sind ebenfalls antragsberechtigt. Außerdem können ausschließlich solche Ideen eingereicht und gefördert werden, die noch nicht umgesetzt werden. Bestehende Projekte können mit einer Weiterentwicklungsidee teilnehmen. Ein Förderantrag ist über ein webbasiertes System auf dem Portal www.tatenfuermorgen.de bis zum 20. Januar 2019 einzureichen (> LogIn-Bereich > „Mein Konto“ > „Mein Fonds Antrag“ > „neues Projekt anlegen“). Alle nötigen Schritte dazu sind dort erklärt. Die endgültige Entscheidung über eine Förderung trifft der Rat für Nachhaltige Entwicklung nach abschließender Prüfung. Bewerben können sich Interessierte in einer dieser Kategorien: Möglich wird dieser Wettbewerb durch ein Förderprogramm des RNE, den „Fonds Nachhaltigkeitskultur“. Auf Initiative des Bundestages hat das Bundeskanzleramt beim Rat für Nachhaltige Entwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro für den Fonds bereitgestellt. Der RNE ruft in diesem Zeitraum mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur aus. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege ermöglichen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Projektleiter Fonds Nachhaltigkeitskultur:

Bodo Richter Wissenschaftlicher Referent Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785Berlin Telefon: 030/338424-279 E-Mail: bodo.richter@nachhaltigkeitsrat.de

Medienkontakt:

Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: 030/338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de

Folgen Sie dem Fonds Nachhaltigkeitskultur und dem RNE per Newsletter und auf Twitter:

Newsletter des RNE Twitter RNE Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Gründung des Hub for Sustainable Finance, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften. Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de" ["post_title"]=> string(80) "Ideenwettbewerb „Land schreibt Zukunft“ – bis zum 20. Januar 2019 bewerben" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(69) "ideenwettbewerb-land-schreibt-zukunft-bis-zum-20-januar-2019-bewerben" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-12-04 10:36:42" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-12-04 09:36:42" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=12162" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [3]=> object(WP_Post)#11120 (24) { ["ID"]=> int(11966) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-11-20 12:00:47" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-11-20 11:00:47" ["post_content"]=> string(13990) "Berlin, 20.11.2018 – Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat für die Ideenwettbewerbe „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ und „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ die Gewinnerprojekte ausgewählt, die jeweils für bis zu 12 Monate mit maximal 50.000 Euro gefördert werden sollen. Ausgezeichnet wurden Projekte u.a. aus den Bereichen Bildung, Kultur und öffentliche Verwaltung sowie Stadtteilinitiativen und Sportvereine. Sechs Verträge sind bereits unterschrieben, die weiteren Verträge werden jetzt Zug um Zug fertig gestellt, so dass die Projekte spätestens Anfang 2019 beginnen können. Das beantragte Gesamtfördervolumen der beiden Ideenwettbewerbe liegt bei knapp 1,1 Mio. Euro. Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE und Jury-Mitglied zeigte sich beeindruckt vom Anspruch der Projekte: „Bei jeder Projektidee wurde sich intensiv damit beschäftigt, wie ein Umdenken in unserer Gesellschaft erreicht und wie insbesondere unsere Alltagskultur nachhaltiger werden kann. Ich danke allen, die ihre Idee eingereicht haben, für ihren Einsatz! Unsere Gesellschaft braucht gute Projektideen und Förderer, um die globalen Nachhaltigkeitsziele umzusetzen.“ Insgesamt hatten sich 179 Projekte beworben. Die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung legte der Jury eine Auswahl von 22 bzw. 35 eingereichten Projekten vor, die allen Förderkriterien entsprachen und sich zusätzlich durch ihre besonders innovativen und transformativen Ansätze auszeichneten. Den nun geförderten 23 Projekten wird in besonderer Weise zugetraut, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen, deren Reproduktion entgegenzuwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen. Die Entscheidung über die Gewinner traf eine Jury aus den Ratsmitgliedern Kathrin Menges, Dominik Naab, Andreas Rickert, Ulrich Schraml, dem stellvertretenden RNE-Vorsitzenden Olaf Tschimpke, der Vorsitzenden Marlehn Thieme sowie RNE-Generalsekretär Günther Bachmann. Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, war als externer Berater ebenfalls Mitglied der Jury für den Ideenwettbewerb zur Baukultur. Der Fonds Nachhaltigkeitskultur besteht seit 2017, auf Initiative des Bundestages stellte das Bundeskanzleramt über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der RNE ruft in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur aus. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen. Weitere Information zum Fonds, zu anstehenden Wettbewerben und den Gewinnerprojekten des aktuellen Wettbewerbs finden Sie auf dieser Webseite. Die geförderten Projekte jeweils im Kurzporträt:

Ideenwettbewerb „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“

ASA-FF e.V. ASA-FF e.V. zielt mit dem Projekt „MarxMobil“ auf eine Veränderung der Mobilitätskultur im sich im Umbruch befindenden Chemnitzer Stadtteil Sonnenberg durch kunstaktivistische Interventionen mit Feldforschungscharakter ab, die sich auf stadtpolitische Maßnahmen auswirken sollen. Deutsche Umweltstiftung Das Pilotprojekt „Fahr mit!“ erarbeitet eine kommunal übertragbare digitale Informationstafel inkl. App zur besseren Koordination von Fahrgemeinschaften im ländlichen Raum zur Förderung der Flexibilität von Menschen und eines Wandels in der alltäglichen Mobilitätskultur. Energie- und Umweltzentrum Allgäu Bei dem Projekt „Green Ways to Work“ ist der Titel Programm. Es geht um die Organisation und Durchführung eines Wettbewerbs zwischen Unternehmen im Allgäu, bei dem erfasst und bewertet wird, wie hoch der Anteil der Mitarbeitenden ist, die mit "grünen" Verkehrsmitteln zur Arbeit kommen und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten. Klima-Kollekte – Kirchlicher Kompensationsfonds Heute klimafreundlich zu handeln, schont Ressourcen künftiger Generationen – der Grundstein für eine nachhaltige Zukunft. Mit dem Projekt „nachhaltig mobil“ wird eine App zur Sensibilisierung für klimaschonendes Reisen entwickelt. Alternative Reisemittel und Tipps zum klimaschonenden Reisen unterstützen die Nutzer, klimaschädliches CO2 zu vermeiden und zu reduzieren. So gelingt nachhaltige Mobilität. Kunst, Gesundheit, Bildung e.V. In der „Arte SusteMobile 2.0, Kunst trifft Mobilität trifft Nachhaltigkeit“-Ausstellung zeigt der Verein, was alles ressourcenschonend schon fliegt und fährt, wie also nachhaltige Mobilität in Zukunft aussehen kann. Ein Solarluftschiff wird dabei ebenso vorgestellt wie Fliegen mit Pedalantrieb, Energiesparautos oder innovativer ÖPNV. Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. Mit dem Projekt „StattParkKultur NRW“ werden in drei Städten NRWs Parkplätze zu Begegnungs- und Visionsräumen. Zusammen mit Fachleuten und Kunstschaffenden reflektieren hier Passanten die Rolle von Parkraum und dessen Umwandlung für eine nachhaltigere Mobilitätskultur. Landkreis Saarlouis – Amt für Schulen, Sport und Kultur Der Landkreis plant ein „Aktionsjahr Mobilität und Nachhaltigkeit“. Mit den Schulen, dem Landkreis als Schulträger, den Ministerien Energie und Verkehr, Bildung, Umwelt, den kommunalen Verkehrsbehörden sowie mit privaten Verkehrsinitiativen, Bürgerinnen und Bürgern werden verschiedenste Aktivitäten zur Organisation einer nachhaltigen Mobilitätskultur durchgeführt. Leuphana Universität Lüneburg Das Projekt „Lüneburg Maps: Ein grüner Stadtplan für nachhaltige Mobilität“ schafft eine offene, lokalspezifische Datenbasis für Mobilitätsplattformen, Routing-Apps und Infokampagnen zu nachhaltiger Mobilität in und um Lüneburg. Damit wird nachhaltige Mobilität für jede und jeden in Lüneburg leicht machbar. Lust auf besser Leben gGmbH Was hat der persönliche Warenkorb mit Mobilität zu tun? Wie oft hat ein neues Shirt schon die Erde umrundet? Wie mobil ist man im Kopf, wenn es um Deine eigene Zukunft geht? Diese und mehr Fragen werden gestellt im Projekt „Wege und Spannungsfelder im nachhaltigen Warenkorb – eine Kampagne für kurze Wege und nachhaltigen Konsum“ der Lust auf besser Leben gGmbH aus Frankfurt am Main. Turn- und Sportgemeinschaft Bergedorf von 1860 e.V. Unter dem Motto „Sportlich Aktiv und Nachhaltig Mobil“ experimentieren die Sportlerinnen und Sportler der beiden Hamburger Vereine, des Eimsbütteler Turnverbandes e. V. und der Turn- und Sportgemeinschaft Bergedorf von 1860 e. V., mit nachhaltigen Mobilitätsformen im Alltag.

Ideenwettbewerb „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“

artefact gGmbH Im Zentrum für nachhaltige Entwicklung in Glücksburg entstand ein Energieerlebnispark, in dem in 25 Jahren mit internationalen Ideen und lokalen Baustoffen Gebäude errichtet wurden, die zu nachhaltigen Anwendungen und Firmengründungen führten. Ein Film und Info-Pavillon sollen nun mit dem Projekt weitere Besucher zu eigenen Taten für morgen anregen. Earth Vision UG Minimalismus und Downsizing gehören zu den Trends, die eine neue, nachhaltige Bau- und Wohnkultur begründen. Das Projekt will diese innovativen, jungen Ideen einer großen Öffentlichkeit nahebringen, um ein gesellschaftliches Umdenken anzuregen. Ecosphäre e.V. Im „GoTiny“-Projekt wird eine Tiny House Forschungssiedlung auf dem “Wir bauen Zukunft”-Gelände errichtet. Durch kostengünstigen Wohnraum mit größtmöglicher Suffizienz, sozialer Transformation und technischer Innovation wird das Leben auf dem Land attraktiver. Grundschulverband e.V. Das Projekt „Abenteuer Bauen“ richtet sich an Grundschulen. Baumaterialien und Wohnformen der ganzen Welt regen zum Nachdenken über die Zukunft an. Mit Impulsen, Experimenten und Aktionsideen werden Sach- und Mathematikunterricht kreativ miteinander verknüpft. KIDS & CO e.V. Im Projekt „Zukunftsvisionen“ geht es um partizipative Entwicklung, Umsetzung und Vermittlung nachhaltiger Bildungsangebote rund um das Thema Ökologisches Bauen und Klimaschutz mit Anwohnern und Anwohnerinnen aus einem sozialen Brennpunktkiez im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Muthesius Kunsthochschule Bei „Zero Waste Space“ geht es um die Realisierung eines funktionsfähigen kleinen Gebäudes, das (fast) keinen Abfall produziert. Konzeption und Bauweise zielen darauf ab, Stoffströme zu schließen und einen hohen Eigenversorgungsgrad zu ermöglichen. Patriotische Gesellschaft von 1765 e.V. Die Hamburger Altstadt ist zu einem reinen Geschäftsort geworden. Die Patriotische Gesellschaft möchte sie menschenfreundlicher und lebenswerter machen. Sie will die Altstadt wieder in das Bewusstsein der Hamburgerinnen und Hamburger bringen, d.h. “Altstadt entfesseln, Altstadt für Alle!” Performance Electrics gGmbH Ein ehemaliges Kohlekraftwerk wird transformiert zu einem Kunststrom Kraftwerk: Ein Sinnbild für eine nachhaltige Baukultur, die Arbeit, Raum und Energie zusammen denkt und kreative Energien freisetzt. Stadt Dortmund, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt Die Kampagne "Tiny Einfamilienhäuser" nimmt gesellschaftliche Strömungen auf und trägt die Idee mit einer Veranstaltungsreihe in den städtischen Diskurs, um damit die Transformation in alltagstaugliche Lösungen vorzubereiten und umzusetzen. Stadt Heidelberg – Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie In der Bahnstadt in Heidelberg werden alle Gebäude in dem Energieeffizienzstandard "Passivhaus" errichtet. Doch wie wohnt es sich in einem Passivhaus? Mit einem neuen Monitoringsystem begleitet die Stadt Heidelberg die Nutzer und steigert mit ihnen zusammen das Passivhauserlebnis. T.U.N. e.V. Technik – Umwelt – Natur In welchen sozialen Zusammenhängen wollen wir in Zukunft wohnen? Hier soll das Wohn-Projekte-Kontor als eine zentrale Anlaufstelle für Menschen dienen, die sich für gemeinschaftliches Wohnen in unterschiedlichen Formen interessieren. Wessobrunner Kreis e.V Durch das Projekt soll es möglich werden, dass für Familien oder andere Wohngruppen nicht mehr nur das Einfamilienhaus mit einem großen Grundstück als beste anzustrebende Wohnform gesehen wird. Alternative Wohnkonzepte sollen Stadt- oder Gemeinderäten, Planungsbehörden, Wohnungssuchenden, angehenden Bauherren, Bauträgern, Grundstücksverkäufern und Genehmigungsbehörden nähergebracht werden. Wissenschaftsladen Bonn Für mehr Lebensqualität in der Stadt möchte der Wissenschaftsladen Bonn mit Bürgerinnen und Bürgern mobile "Grüne Inseln" im öffentlichen Raum planen, bauen und pflegen. Diese als Sitzgruppen gestalteten Inseln mit ihren rankenden Pflanzen, duftenden Kräutern und blühenden Stauden sind beispielgebende Taten für morgen.  

Projektleiter Fonds Nachhaltigkeitskultur:

Bodo Richter Wissenschaftlicher Referent Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785Berlin Telefon: 030/338424-279 E-Mail: bodo.richter@nachhaltigkeitsrat.de

Medienkontakt:

Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: 030/338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de

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Newsletter des RNE Twitter RNE Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Gründung des Hub for Sustainable Finance, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften. Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de" ["post_title"]=> string(181) "Gewinner der Ideenwettbewerbe „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ und „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ stehen fest: Fonds Nachhaltigkeitskultur fördert 23 Projekte" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(162) "gewinner-der-ideenwettbewerbe-mobilitaetskultur-und-nachhaltigkeit-und-baukultur-wohnen-und-nachhaltigkeit-stehen-fest-fonds-nachhaltigkeitskultur-foerdert-23-pro" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-11-20 12:00:47" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-11-20 11:00:47" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=11966" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [4]=> object(WP_Post)#11124 (24) { ["ID"]=> int(10118) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-07-10 15:55:21" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-07-10 13:55:21" ["post_content"]=> string(6310) "Berlin, 10. Juli 2018 – Wie wollen wir wohnen, welche Baukultur braucht unsere gebaute Umwelt in einer nachhaltigen Stadt? Was können wir tun, damit Nachhaltigkeit für die Menschen eine zentrale Rolle spielt, wenn sie entscheiden, wie sie bauen und wohnen wollen? Wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, nachhaltiges Bauen und Wohnen in unserer Gesellschaft zu verankern? Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sucht dazu innovative Projekte und Ideen über den Ideenwettbewerb „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“, die Antworten auf Fragen wie diese geben und einen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten. Die Bundesstiftung Baukultur unterstützt den Ideenwettbewerb. Die besten Bewerbungen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert. Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung: „Wesentlich für gutes Leben in der Stadt und auf dem Land ist eine nachhaltige Bau- und Wohnkultur. Aktuell geht etwa ein Drittel des Ressourcenverbrauchs in Deutschland auf das Konto von Gebäuden, gleiches gilt für Abfallaufkommen und CO2-Emissionen. Das muss sich ändern, dafür suchen und fördern wir innovative Projektideen.“ „Nachhaltige Baukultur versucht durch intensivere Nutzung des Bestands, der Bebauung immer neuer Flächen entgegenzuwirken“, sagt Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur. „Aktuell werden täglich rund 62 Hektar neu für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen – das entspricht fast 100 Fußballfeldern. Dabei liegt großes Potenzial für nachhaltige Baukultur in vorhandenen Quartieren: durch Umnutzungen, An- und Umbauten.“

Wer kann am Ideenwettbewerb teilnehmen?

Gemeinnützige Akteure, also zum Beispiel Vereine, Stiftungen, Verbände, Initiativen wie außerschulische Lernorte und Körperschaften des öffentlichen Rechts wie Schulen, Universitäten und Gemeinden, können sich mit ihren Ideen bewerben. Dahinter können Praktikerinnen und Praktiker aus dem Bereich Bauen und Wohnen stehen, zum Beispiel aus öffentlichen Ämtern, von Bürgerinitiativen oder der Zivilgesellschaft, Leute aus der Kreativbranche, Kultur- und Kunstschaffende – oder einfach engagierte Menschen, die unsere Welt nachhaltiger machen wollen. Wichtig: Es können ausschließlich solche Ideen eingereicht und gefördert werden, die noch nicht umgesetzt werden. Bestehende Projekte können mit einer Weiterentwicklungsidee teilnehmen. Die Entwicklung von Apps oder die Herausgabe von Publikationen können im Rahmen dieses Ideenwettbewerbes nicht berücksichtigt werden. Ein Förderantrag ist über ein webbasiertes System auf dem Portal www.tatenfuermorgen.de bis zum 02.09.2018 einzureichen (> LogIn-Bereich > „Mein Konto“ > „Mein Fonds Antrag“ > „neues Projekt anlegen“). Alle nötigen Schritte dazu sind dort erklärt. Die endgültige Entscheidung über eine Förderung obliegt dem RNE nach abschließender Prüfung. Möglich wird dieser Ideenwettbewerb durch ein Förderprogramm des RNE, den „Fonds Nachhaltigkeitskultur“. Auf Initiative des Bundestages stellt das Bundeskanzleramt beim RNE über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Einrichtung des Fonds bereit. Der RNE ruft in dieser Zeit mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Themen der Alltagskultur aus. Bereits abgeschlossen sind die Ideenwettbewerbe zur Esskultur und Mobilitätskultur. Der Bau- und Wohnkultur wird ein Ideenwettbewerb zur Modekultur folgen, weitere Themen werden noch vom RNE festgelegt. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

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Newsletter des RNE Twitter RNE Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Gründung des Hub for Sustainable Finance, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zur „Green Economy“. Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de Informationen zur Bundesstiftung Baukultur: www.bundesstiftung-baukultur.de

Ansprechpartner für Projekte:

Bodo Richter Wissenschaftlicher Referent Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785Berlin Telefon: 030/338424-279 E-Mail: bodo.richter@nachhaltigkeitsrat.de

Ansprechpartnerin für Medien:

Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: 030/338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de" ["post_title"]=> string(97) "Ideenwettbewerb „Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit“ – bis zum 2. September 2018 bewerben" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(85) "ideenwettbewerb-baukultur-wohnen-und-nachhaltigkeit-bis-zum-2-september-2018-bewerben" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-07-11 09:07:04" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-07-11 07:07:04" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=10118" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [5]=> object(WP_Post)#3292 (24) { ["ID"]=> int(8883) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-05-07 14:53:26" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-05-07 12:53:26" ["post_content"]=> string(8019) "Es scheint, als hätten die Initiatoren und Teilnehmenden des Aktionsjahrs „Esskultur und Nachhaltigkeit” im Landkreis Saarlouis es gar nicht abwarten können: Noch vor dem offiziellen Start am 27. April legten die ersten Projekte los. Eines davon, ein Kurzfilm dreier Elftklässler, ist sogar bereits fertig: Der Filmbeitrag, der sich mit den unterschiedlichen Transportwegen regional angebauter und aus Übersee importierter Äpfel – und deren Folgen – auseinandersetzt, war ein Höhepunkt der Auftaktveranstaltung in der Aula des Gymnasiums am Stadtgarten in Saarlouis. Das Aktionsjahr „Esskultur und Nachhaltigkeit”, das mit dieser Eröffnungsfeier offiziell begonnen hat, ist ein Gewinnerprojekt des Ideenwettbewerbs „Esskultur und Nachhaltigkeit” – und damit eine Initiative, der der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) in besonderem Maße zutraut, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen, deren Reproduktion entgegenzuwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen. Im April hatte der RNE die 14 Projekte bekannt gegeben, die der Fonds Nachhaltigkeitskultur jeweils über die Dauer von bis zu zwölf Monaten mit maximal 50 000 Euro fördern wird. Neben dem Saarlouiser Schulprojekt, dem die volle Fördersumme zugesprochen wurde, unterstützt der Fonds zum Beispiel Initiativen aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfungsketten sowie Stadtteilinitiativen und Theater, mit einem Gesamtfördervolumen von 600 000 Euro.

Von Plastikmüll über den ökologischen Fußabdruck bis hin zur Bienenzucht

Die Auftaktveranstaltung in Saarlouis zeichnete ein Bild des Spektrums, welches das Aktionsjahr bis zum 30. März 2019 abdecken soll: Nach dem Film über die Apfel-Logistik hörten die rund 200 Teilnehmenden einen Vortrag zum Thema Nachhaltigkeit. An der anschließenden Fragerunde beteiligten sich die Kinder intensiv und erkundigten sich dabei vor allem nach den Folgen ihrer eigenen Konsumgewohnheiten. Anschließend boten Mitmachstationen weitere Einblicke in unterschiedliche Nachhaltigkeitsthemen: zum Beispiel ein Info-Stand, an dem sich Interessierte mit dem Einfluss von Plastikmüll auf die Ozeane auseinandersetzen konnten, angeleitet von zwei Meeresbiologinnen. Die Besucherinnen und Besucher konnten zum Beispiel auch die Größe des eigenen ökologischen Fußabdrucks messen, sich von der Bienen-AG des Gymnasiums eine Einführung in die Imkerei geben lassen oder an einem „Weltverteilungsspiel” teilnehmen. Genutzt haben dieses Angebot rund 200 Teilnehmende: vor allem Schülerinnen und Schülern der fünften bis zwölften Klasse, Schulleiterinnen und Schulleiter, Mitglieder von Elternvertretungen und des Lehrkörpers sowie Schul-Caterer. Auch Landrat Patrik Lauer sowie Vertreterinnen und Vertreter des Landesumweltministeriums, des Landesinstituts für Pädagogik und Medien in Saarbrücken und der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement waren zu Gast. Koordiniert wird das Aktionsjahr von Natalie Sadik, Schulentwicklungsplanerin und Programmleiterin von „Gemeinsam Schule gestalten” am Amt für Schulen, Kultur und Sport des Landkreises Saarlouis. Auch wenn die ersten Teilprojekte bereits an den Start gebracht sind – etwa fünf Schulgärten, Projekttage zu „Ernährung global” oder Kochprojekte an zwei Schulen: Sadik weiß, dass die meiste Arbeit noch vor ihr liegt: Bis zum 31. März 2019 soll das Aktionsjahr, das im Rahmen des Schulentwicklungsprogramms “Gemeinsam Schule gestalten – Landkreis Saarlouis macht Schule” koordiniert und evaluiert wird, in zahlreichen weiteren Aktionen „Esskultur und Nachhaltigkeit” Schülern, Lehrenden, aber auch interessierten Bürgern näher bringen. Auf dem Programm des Aktionsjahres stehen unter anderem die Kunstinstallation „Konsum und Plastik” als Schülerbeteiligungsprojekt und die Illumination des Landratsamts in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Bildenden Künste Saar und Schülerinnen und Schülern. Auch weitere Projekttage – etwa rund um den Klimawandel oder die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen – sind an den beteiligten 28 Schulen in Planung, darüber hinaus ein Musical und eine Filmvorführung. Neben Veranstaltungen sind Fortbildungen für Lehrer, Eltern sowie andere Vermittler und Multiplikatoren geplant, um nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion in das Bewusstsein von Jungen und Mädchen zu bringen.

Das Thema nachhaltiger Konsum aus der Nische holen

Im Dezember vergangenen Jahres hat eine Jury, bestehend aus der RNE-Vorsitzenden Marlehn Thieme, den Ratsmitgliedern Olaf Tschimpke und Lucia Reisch sowie dem RNE-Generalsekretär Günther Bachmann, die Gewinnerprojekte aus einer Shortlist von 37 Projekten ausgewählt, die sich durch ihre besonders innovativen und transformativen Ansätze auszeichneten. Insgesamt 230 Projekte hatten sich um eine Förderung durch den Fonds Nachhaltigkeitskultur beworben. „Die Jury hat überzeugt, dass der Landkreis Saarlouis sich schon länger mit dem Thema auseinandersetzt, aber auch die Vielfalt der Aktionen, die auf dem Programm stehen”, sagt Bodo Richter, Projektleiter Fonds Nachhaltigkeitskultur beim RNE. Wichtiges Ziel des Ideenwettbewerbs sei es, das Thema nachhaltiger Konsum aus der Nische zu holen und im Mainstream zu verankern: „Auch wenn der Ausstrahlungseffekt des Aktionsjahres sich auf den Landkreis Saarlouis beschränkt, die Initiative kann als Pilot für Folgeprojekte dienen.” „Die Unterstützung durch den RNE hat die Motivation bei allen Beteiligten nochmal neu angeschoben und verstärkt”, sagt Sadik. „Das ist fast mehr wert als die finanzielle Unterstützung.” Und: „Es ist toll, dass Projekte unterstützt werden, die sich nicht nur an Politik und Wirtschaft, sondern an die ganz normalen Leute und besonders an Kinder und Jugendliche richten.” Schließlich treibe die Frage: „Was kann der Einzelne tun?” sehr viele Menschen – und Sadiks Erfahrung zufolge besonders die Jüngeren – um. „Ich kann mich kaum retten vor Anfragen – das Interesse ist riesengroß.” So hatten sich bei der Auftaktveranstaltung mehr Interessierte angemeldet als angesichts des Platzes teilnehmen konnten, und auch bei den Ideen zu Projekten ist die Nachfrage so groß, dass Sadik zusätzliche Aktionen anbieten will, die über die ursprüngliche Konzeption hinausgehen. Besonders das Interesse am Aufbau von Schulgärten sei groß, weil diese die Möglichkeiten bieten, sich mit nachhaltiger Ernährung in Theorie und Praxis auseinanderzusetzen. Der Fonds Nachhaltigkeitskultur besteht seit 2017, auf Initiative des Bundestages stellt das Bundeskanzleramt über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Innerhalb dieser drei Jahre will der RNE mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur – etwa Mobilität und Bauen – ausrufen. Die Ausschreibung für den Wettbewerb „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ läuft bereits – Interessierte können sich noch bis zum 27. Mai bewerben." ["post_title"]=> string(68) "Nachhaltige Esskultur: Wie Jugendliche sich dafür begeistern lassen" ["post_excerpt"]=> string(277) "„Heute lernen, was morgen noch zählt” – das sollen Schülerinnen und Schüler im Landkreis Saarlouis im gerade gestarteten Aktionsjahr „Esskultur und Nachhaltigkeit”, das der Fonds Nachhaltigkeitskultur des Rates für Nachhaltige Entwicklung finanziell unterstützt." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(67) "nachhaltige-esskultur-wie-jugendliche-sich-dafuer-begeistern-lassen" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-05-08 20:28:14" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-05-08 18:28:14" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(41) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=8883" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [6]=> object(WP_Post)#11114 (24) { ["ID"]=> int(8413) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-04-17 09:34:18" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-04-17 07:34:18" ["post_content"]=> string(5198) "Berlin, 17.04.2018 – Wie wird nachhaltige Mobilität Teil unserer Alltagskultur? Wann wird Nachhaltigkeit für Menschen ein Entscheidungskriterium, wenn sie ihr Transportmittel für den Weg von A nach B auswählen? Und wie können Vernetzung und Kommunikation dabei helfen, nachhaltige Mobilität in unserer Gesellschaft zu verankern? Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sucht dazu innovative Projekte und Ideen über den Ideenwettbewerb „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“, die einen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten. Die besten Bewerbungen werden bis zu einem Jahr und bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gefördert. Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung: „Wir müssen unsere Mobilitätskultur ändern. Sie muss angesichts von Luftverschmutzung, Staus in Ballungszentren und der zunehmenden Schließung von Bahnhöfen in ländlichen Regionen zukunftsfähig werden. Es geht jetzt um tragfähige Lösungen für eine nachhaltige und bezahlbare Mobilität, sowohl für die Menschen in den Städten als auch auf dem Land.“

Wer kann am Ideenwettbewerb teilnehmen?

Gemeinnützige Akteure, also zum Beispiel Vereine, Schulen, Initiativen wie außerschulische Lernorte und Gemeinden, können sich mit ihren Ideen bewerben. Dahinter können Praktikerinnen und Praktiker aus dem Bereich Mobilität stehen, zum Beispiel aus Verkehrsbetrieben oder aus der Verwaltung, Leute aus der Kreativbranche, Kultur- und Kunstschaffende – oder einfach engagierte Menschen, die unsere Welt nachhaltiger machen wollen. Wichtig: Es können ausschließlich solche Ideen eingereicht und gefördert werden, die noch nicht umgesetzt werden. Bestehende Projekte können mit einer Weiterentwicklungsidee teilnehmen. Ein Förderantrag ist über ein webbasiertes System auf dem Portal www.tatenfuermorgen.de bis zum 27.05.2018 einzureichen (> LogIn-Bereich > „Mein Konto“ > „Mein Fonds Antrag“ > „neues Projekt anlegen“). Alle nötigen Schritte dazu sind dort erklärt. Die endgültige Entscheidung über eine Förderung obliegt dem RNE nach abschließender Prüfung. Möglich wird dieser Wettbewerb durch ein neues Förderprogramm des RNE, den „Fonds Nachhaltigkeitskultur“. Auf Initiative des Bundestages stellt das Bundeskanzleramt beim Rat für Nachhaltige Entwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Einrichtung des Fonds bereit. Der RNE will in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur (z.B. Essen, Mobilität, Wohnen/Bauen) ausrufen. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen.

Ansprechpartner für Projekte:

Bodo Richter Wissenschaftlicher Referent Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785Berlin Telefon: 030/338424-279 E-Mail: bodo.richter@nachhaltigkeitsrat.de

Ansprechpartnerin für Medien:

Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: 030/338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de

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Newsletter des RNE Twitter RNE Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Gründung des Hub for Sustainable Finance, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften. Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de" ["post_title"]=> string(90) "Ideenwettbewerb „Mobilitätskultur und Nachhaltigkeit“ - bis zum 27. Mai 2018 bewerben" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(81) "ideenwettbewerb-mobilitaetskultur-und-nachhaltigkeit-bis-zum-27-mai-2018-bewerben" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-04-17 10:20:10" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-04-17 08:20:10" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(41) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=8413" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [7]=> object(WP_Post)#11115 (24) { ["ID"]=> int(7787) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-04-06 10:52:28" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-04-06 08:52:28" ["post_content"]=> string(10934) "Berlin, 06.04.2018 – Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat beim Ideenwettbewerb „Esskultur und Nachhaltigkeit“ 14 Projekte ausgewählt, die jeweils für bis zu 12 Monate mit maximal 50.000 Euro gefördert werden sollen. Ausgezeichnet wurden Projekte u.a. aus dem Bereich Bildung, Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfungsketten sowie Stadtteilinitiativen und Theater. Die Verträge werden jetzt Zug um Zug fertig gestellt, so dass die Projekte noch in der ersten Jahreshälfte 2018 beginnen können. Das beantragte Gesamtfördervolumen des Wettbewerbs liegt bei ca. 600.000 Euro. Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE und Jury-Mitglied sieht der Umsetzung der Projekte mit großer Vorfreude entgegen: „Die Vielfalt der Ansätze und der Ideenreichtum zeigen, wie engagiert sich Menschen mit unserer aller Zukunft auseinandersetzen und eine nachhaltige Kultur aktiv unterstützen. Nicht zuletzt ist zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele eine neue Kultur in Produktion und Konsum dringend nötig!“ Die Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung legte der Jury im Dezember 2017 eine Auswahl von 37 Projekten vor, die sich beworben hatten, allen Förderkriterien entsprachen und sich zusätzlich durch ihre besonders innovativen und transformativen Ansätze auszeichneten. Den Ausgewählten wird in besonderer Weise zugetraut, gesellschaftliche Denkmuster aufzubrechen, deren Reproduktion entgegenzuwirken und neue Wege zu nachhaltigem Handeln aufzuzeigen. Die Entscheidung über die Gewinnerprojekte traf eine Jury aus den Ratsmitgliedern Marlehn Thieme, Lucia Reisch, Olaf Tschimpke sowie dem RNE-Generalsekretär Günther Bachmann. Der Fonds Nachhaltigkeitskultur besteht seit 2017; auf Initiative des Bundestages stellte das Bundeskanzleramt über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Verfügung. Der RNE will in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur (z.B. Essen, Mobilität, Bauen) ausrufen. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen. Weitere Information zum Fonds, anstehenden Wettbewerben und den Gewinnerprojekten des aktuellen Wettbewerbs finden Sie auf der Projektseite des Fonds Nachhaltigkeitskultur.

Die geförderten Projekte jeweils im Kurzporträt

Aktion Agrar e.V. Aktion Agrar e.V. stellt sich mit dem Projekt „Konzernfrei einkaufen“ der Herausforderung, Großunternehmen zwischen Acker und Teller zu umgehen. Neben dem Bildungsaspekt sollen durch verschiedene Formate, von der Supermarkt-Challenge bis zur Schnippeldisko, regionale Lieferketten in Niedersachsen gestärkt und damit das Klima geschont werden. Dr. Rainer Wild Stiftung Zusammen mit der Benediktiner-Abtei Stift Neuburg lädt die Stiftung zu einem Food-Value-Festival ein. Neben einer Mahlzeit aus geretteten Lebensmitteln ganz nach benediktinischer Tradition, die Essen als Gottesgabe manifestiert, bekommen Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, in Skulpturen individuelle Auseinandersetzungen mit dem Thema „Lebensmittelverschwendung“ zu präsentieren und zu problematisieren. Green Economy Academy e.V. An einer langen Essenstafel auf dem Eisernen Steg in Frankfurt wird über das von Poetryslammern, Expertinnen und Experten aufbereitete Thema „Wertschöpfungskette von Kakao und Schokolade" debattiert. Dabei werden die von Teilnehmenden mitgebrachten „fairen“ Kakaospeisen verköstigt und die Diskussion bzgl. der Diskrepanz zwischen eigenem Anspruch und Handeln vertieft. Hans und Ilse Staab-Stiftung Eine Gruppe aus Ingenieurinnen und Ingenieuren, Tänzerinnen und Tänzern lädt zum „FreutagsTisch“ ein. Gemeinsame Kochabende werden von einem facettenreichen Kunst-, Musik- und Tanzangebot komplementiert und sollen den vielerorts zu beobachtenden Individualisierungsprozessen und der sozialen Vereinsamung entgegenwirken. Jugendkulturarbeit e.V. Das „Internationale Jugendprojekthaus“ im kulturell diversen Quartier „Oldenburg-Neu-donnerschwee“ baut im Zuge des mehrdimensionalen Projekts nicht nur eine sozial und ökologisch nachhaltige Quartiersküche auf, sondern widmet eine Reihe theaterpädagogischer Projekte und Workshops mit unterschiedlichen Ausrichtungen dem Thema Nachhaltigkeit, um diesem in der Breite Bekanntheit zu verschaffen. Landkreis Saarlouis Das Projekt „Heute lernen, was morgen noch zählt“ beinhaltet die Konzeption eines Bildungsangebotes im Rahmen des Schulentwicklungsprogramms „Gemeinsam Schule gestalten – Landkreis Saarlouis macht Schule“. Eine Sonderstellung erhält das Projekt durch die breite Zielgruppe und das weite Spektrum aus einmaligen und weiterführenden Aktionen zum Thema „Nachhaltigkeit und Esskultur“. Lust auf besser Leben gGmbH Im Stadtteil Frankfurt-Bornheim startet bald das Projekt „Berger Mehrwegbecher“, das auf dem freiwilligen Sharing-Ansatz beruht. Nach dem bereits erfolgreich laufenden „Tüten-System“, werden nun auch die Einwegbecher aus der Gastronomie gedrängt. Ein Pilotprojekt zur freiwilligen Kreislaufwirtschaft. Machbarschaft Borsig11 e.V. Mit einer wöchentlichen Lebensmittelsammelaktion und der anschließenden Verköstigung nach Rezepten der Bewohner des migrantisch geprägten Quartiers in Dortmund werden Menschen empowert und der Zugang zu Bildungsangeboten erleichtert. Die filmische Aufarbeitung der Aktion übernimmt das Jugendfilmteam der „Youngsters“, die ebenfalls in der Machbarschaft organisiert sind und leben. Philipps-Universität Marburg Die Universität verfolgt das Ziel „Nachhaltige Mensa“. Hierzu gibt es eine Pilotphase im Reallabor „Sustainable Innovation Lab“ für die Implementierung nachhaltiger Ernährung als regionale Systeminnovation. Eine regionale Kreislaufwirtschaft entsteht unter Einbeziehung der Universität, des Studentenwerkes, der Produzenten und Lieferanten, regionaler Politik und den Studierenden als Nutzern der nachhaltigen Mensa. Sarah-Wiener-Stiftung Die Stiftung konzipiert und pilotiert eine Multiplikatoren-Fortbildung zum Thema nachhaltig Handeln in Supermarkt und Küche mit interaktiven Online-Lernmodulen für Lehrkräfte in Kita und Grundschule. Die Lehrenden fungieren dabei als Multiplikatoren, um Kinder aus allen sozialen Milieus zu erreichen. Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, LV HH e.V. Die RENN-Partnerin plant ein Bildungsprojekt in Form einer Ausstellung, ergänzt durch interaktive Informationsveranstaltungen und künstlerische Darbietungen zum Thema „Nachhaltiger Konsum“ im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit (DAN) im heterogenen Stadtteil Hamburg-Wilhelmsburg. Hier interagieren Menschen, deren Leben sonst in Parallelwelten verlaufen und die sich über das Projekt gemeinsam mit Themen einer nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen können. Stiftung Forum der Kulturen zu Fragen der Zeit Die in Bonn veranstaltete Wanderausstellung „Zur Nachahnung empfohlen – Expeditionen in Ästhetik und Nachhaltigkeit“ thematisiert unterschiedliche Nachhaltigkeitsthemen, u.a. Produktion und Konsum, Biodiversität, Wasser, Re- und Upcycling, Flächenversiegelung. Sie wurde schon mehrfach mit großem Erfolg in verschiedenen Ländern der Welt ausgestellt. Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal Die „neue Essklasse für Apfel & Co.“ widmet sich dem Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten in der Oberlausitz sowie der Vermarktung regionaler Lebensmittel anhand neuer kreativ-künstlerischer Methoden, die sich mit der Bedeutung regionaler Strukturen und nachhaltiger Landwirtschaft auseinandersetzen. Zukunftsstiftung Landwirtschaft e.V. Jedem Menschen stehen durchschnittlich 2000 m² Ackerland zur Verfügung. Der tägliche Flächenverbrauch kann in der App „Flächenrechner“ plastisch dargestellt werden. Über spielerische Komponenten werden räumliche Dimensionen unserer täglichen Nahrungsaufnahme anschaulich dargestellt.

Projektleiter Fonds Nachhaltigkeitskultur:

Bodo Richter Wissenschaftlicher Referent Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785Berlin Telefon: 030/338424-279 E-Mail: bodo.richter@nachhaltigkeitsrat.de

Medienkontakt:

Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: 030/338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de

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Newsletter des RNE Twitter RNE Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Gründung des Hub for Sustainable Finance, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften. 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Es soll Ansätze voranbringen, die Nachhaltigkeit ins Zentrum kultureller Normen und Lebensstil-Muster stellen. Berlin, 05.09.2017 – Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ruft zur Teilnahme an einem Ideenwettbewerb rund um das Thema „Esskultur und Nachhaltigkeit“ auf. Angesprochen sind alle Akteure einer nachhaltigen Esskultur: Köchinnen und Köche, Kitas, Großküchen-Einkäufer, Regionalvermarkter, aber auch Künstler, Kreative und Kulturschaffende. Mit diesem Wettbewerb möchte der RNE die Hebelwirkung von Kultur und Alltagskultur für die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft stärken sowie nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktionsmuster voranbringen. Gesucht sind Projekte mit Multiplikatorenwirkung, die einen Beitrag zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten. Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, betont die Verantwortung, die Deutschland als führendes Industrieland bei der weltweiten Entwicklung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster hat: „Wenn wir uns weiter ernähren wie bisher, dann essen wir unseren Planeten buchstäblich auf. Ich weiß um die Emotionalität der Diskussion, wenn man zum Beispiel einem Fleischesser nahelegt, weniger oder Biofleisch zu konsumieren. Es bleibt aber dabei, dass wir mit einem 'Weiter so' unsere natürlichen Ernährungs- und Lebensgrundlagen zerstören.“ Von den Akteuren einer nachhaltigen Esskultur erhoffe sich der Nachhaltigkeitsrat neue Impulse und Lösungswege, um bestehende Denkmuster zu durchbrechen. Möglich wird dieser Wettbewerb durch ein neues Förderprogramm des RNE, den „Fonds Nachhaltigkeitskultur“. Auf Initiative des Bundestages stellt das Bundeskanzleramt beim Rat für Nachhaltige Entwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren 7,5 Millionen Euro zur Einrichtung des Fonds bereit. Der Fonds soll bewährte Ansätze stärken und auch neue Wege gehen, um eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit anzustoßen. Der RNE will in diesen drei Jahren mehrere Ideenwettbewerbe zu verschiedenen Bereichen der Alltagskultur (z.B. Essen, Mobilität, Bauen) ausrufen. Gefördert werden Projekte gemeinnütziger Akteure zur Nachhaltigkeitskultur bis zu einer Höhe von je 50.000 Euro und einer Laufzeit von maximal einem Jahr. Gegenstand der Projekte können Ansätze zur Ausgestaltung kultureller Normen und Lebensstil-Muster zur Nachhaltigkeit sowie innovative Aktivitäten zu deren Verbreitung sein. Außerhalb der Ideenwettbewerbe fördert der Rat für Nachhaltige Entwicklung Projekte mit besonderem Transformationspotenzial jeweils mit maximal 250.000 Euro. Die Entscheidung über die Gewinner der Ideenwettbewerbe sowie über die Ansprache und Auswahl der Transformationsprojekte trifft ein Arbeitskreis aus Ratsmitgliedern, RNE-Geschäftsstelle und Sachverständigen, die zur Einschätzung bestimmter Projektskizzen und Projektvorschläge hinzugezogen werden. Das Förderverfahren des Ideenwettbewerbs ist zweistufig angelegt. Bis zum 18.10.2017 sind Projektskizzen mit einer Zeit- und Finanzplanung einzureichen. Im Anschluss werden die Antragssteller der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen vollständigen förmlichen Förderantrag zu stellen. Alle weiteren Informationen zum Ideenwettbewerb und die Bekanntmachung finden Sie unter www.nachhaltigkeitsrat.de/fonds, ebenso eine Vorlage für die Projektskizzen.

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Ansprechpartner für Projekte

Bodo Richter Wissenschaftlicher Referent Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: +49 (0) 30 338424-279 E-Mail: bodo.richter@nachhaltigkeitsrat.de

Der Rat

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zur „Green Economy“.

Medienkontakt RNE

Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: +49 (0) 30 338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de" ["post_title"]=> string(77) "Nachhaltigkeitsrat startet Ideenwettbewerb „Esskultur und Nachhaltigkeit“" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(4) "open" ["ping_status"]=> string(4) "open" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(71) "nachhaltigkeitsrat-startet-ideenwettbewerb-esskultur-und-nachhaltigkeit" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2017-11-28 12:53:12" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2017-11-28 11:53:12" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(40) "http://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=3877" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } } ["post_count"]=> int(9) ["current_post"]=> int(-1) ["in_the_loop"]=> bool(false) ["post"]=> object(WP_Post)#11123 (24) { ["ID"]=> int(12269) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-12-18 11:14:09" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-12-18 10:14:09" ["post_content"]=> string(811) "Drei Ideenwettbewerbe des Fonds Nachhaltigkeitskultur sind bisher abgeschlossen. 35 Projekte aus den Bereichen Ess-, Mobilitäts- und Baukultur werden über den Fonds Nachhaltigkeitskultur des Rates für Nachhaltige Entwicklung gefördert. Details zu den Projekten sind ab sofort über die Webseite www.tatenfuermorgen.de einsehbar. Hier finden Sie neben den Gesamtlisten der geförderten Projekte (Ideenwettbewerbe) auch eine interaktive Karte, mit der eine deutschlandweite Suche nach geförderten Projekten möglich ist." ["post_title"]=> string(61) "Fonds Nachhaltigkeitskultur: Gewinnerprojekte veröffentlicht" ["post_excerpt"]=> string(158) "35 Projekte aus den Bereichen Ess-, Mobilitäts- und Baukultur werden über den Fonds Nachhaltigkeitskultur des Rates für Nachhaltige Entwicklung gefördert." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(60) "fonds-nachhaltigkeitskultur-gewinnerprojekte-veroeffentlicht" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-12-18 11:14:09" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-12-18 10:14:09" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=12269" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } ["comment_count"]=> int(0) ["current_comment"]=> int(-1) ["found_posts"]=> string(1) "9" ["max_num_pages"]=> float(1) ["max_num_comment_pages"]=> int(0) ["is_single"]=> bool(false) ["is_preview"]=> bool(false) ["is_page"]=> bool(false) ["is_archive"]=> bool(true) ["is_date"]=> bool(false) ["is_year"]=> bool(false) ["is_month"]=> bool(false) ["is_day"]=> bool(false) ["is_time"]=> bool(false) ["is_author"]=> bool(false) ["is_category"]=> bool(false) ["is_tag"]=> bool(true) ["is_tax"]=> bool(false) ["is_search"]=> bool(false) ["is_feed"]=> bool(false) ["is_comment_feed"]=> bool(false) ["is_trackback"]=> bool(false) ["is_home"]=> bool(false) ["is_404"]=> bool(false) ["is_embed"]=> bool(false) ["is_paged"]=> bool(false) ["is_admin"]=> bool(false) ["is_attachment"]=> bool(false) ["is_singular"]=> bool(false) ["is_robots"]=> bool(false) ["is_posts_page"]=> bool(false) ["is_post_type_archive"]=> bool(false) ["query_vars_hash":"WP_Query":private]=> string(32) "366a0a398bba1f9d42b889ca8702a33b" ["query_vars_changed":"WP_Query":private]=> bool(false) ["thumbnails_cached"]=> bool(false) ["stopwords":"WP_Query":private]=> NULL ["compat_fields":"WP_Query":private]=> array(2) { [0]=> string(15) "query_vars_hash" [1]=> string(18) "query_vars_changed" } ["compat_methods":"WP_Query":private]=> array(2) { [0]=> string(16) "init_query_flags" [1]=> string(15) "parse_tax_query" } }