archive

object(WP_Query)#5051 (51) { ["query"]=> array(1) { ["tag"]=> string(3) "dnk" } ["query_vars"]=> array(64) { ["tag"]=> string(3) "dnk" ["error"]=> string(0) "" ["m"]=> string(0) "" ["p"]=> int(0) ["post_parent"]=> string(0) "" ["subpost"]=> string(0) "" ["subpost_id"]=> string(0) "" ["attachment"]=> string(0) "" ["attachment_id"]=> int(0) ["name"]=> string(0) "" ["static"]=> string(0) "" ["pagename"]=> string(0) "" ["page_id"]=> int(0) ["second"]=> string(0) "" ["minute"]=> string(0) "" ["hour"]=> string(0) "" ["day"]=> int(0) ["monthnum"]=> int(0) ["year"]=> int(0) ["w"]=> int(0) ["category_name"]=> string(0) "" ["cat"]=> string(0) "" ["tag_id"]=> int(95) ["author"]=> string(0) "" ["author_name"]=> string(0) "" ["feed"]=> string(0) "" ["tb"]=> string(0) "" ["paged"]=> int(0) ["meta_key"]=> string(0) "" ["meta_value"]=> string(0) "" ["preview"]=> string(0) "" ["s"]=> string(0) "" ["sentence"]=> string(0) "" ["title"]=> string(0) "" ["fields"]=> string(0) "" ["menu_order"]=> string(0) "" ["embed"]=> string(0) "" ["category__in"]=> array(0) { } ["category__not_in"]=> array(0) { } ["category__and"]=> array(0) { } ["post__in"]=> array(0) { } ["post__not_in"]=> array(0) { } ["post_name__in"]=> array(0) { } ["tag__in"]=> array(0) { } ["tag__not_in"]=> array(0) { } ["tag__and"]=> array(0) { } ["tag_slug__in"]=> array(1) { [0]=> string(3) "dnk" } ["tag_slug__and"]=> array(0) { } ["post_parent__in"]=> array(0) { } ["post_parent__not_in"]=> array(0) { } ["author__in"]=> array(0) { } ["author__not_in"]=> array(0) { } ["ignore_sticky_posts"]=> bool(false) ["suppress_filters"]=> bool(false) ["cache_results"]=> bool(false) ["update_post_term_cache"]=> bool(true) ["lazy_load_term_meta"]=> bool(true) ["update_post_meta_cache"]=> bool(true) ["post_type"]=> string(0) "" ["posts_per_page"]=> int(12) ["nopaging"]=> bool(false) ["comments_per_page"]=> string(2) "50" ["no_found_rows"]=> bool(false) ["order"]=> string(4) "DESC" } ["tax_query"]=> object(WP_Tax_Query)#6520 (6) { ["queries"]=> array(1) { [0]=> array(5) { ["taxonomy"]=> string(8) "post_tag" ["terms"]=> array(1) { [0]=> string(3) "dnk" } ["field"]=> string(4) "slug" ["operator"]=> string(2) "IN" ["include_children"]=> bool(true) } } ["relation"]=> string(3) "AND" ["table_aliases":protected]=> array(1) { [0]=> string(21) "wp_term_relationships" } ["queried_terms"]=> array(1) { ["post_tag"]=> array(2) { ["terms"]=> array(1) { [0]=> string(3) "dnk" } ["field"]=> string(4) "slug" } } ["primary_table"]=> string(8) "wp_posts" ["primary_id_column"]=> string(2) "ID" } ["meta_query"]=> object(WP_Meta_Query)#6687 (9) { ["queries"]=> array(0) { } ["relation"]=> NULL ["meta_table"]=> NULL ["meta_id_column"]=> NULL ["primary_table"]=> NULL ["primary_id_column"]=> NULL ["table_aliases":protected]=> array(0) { } ["clauses":protected]=> array(0) { } ["has_or_relation":protected]=> bool(false) } ["date_query"]=> bool(false) ["queried_object"]=> object(WP_Term)#6900 (12) { ["term_id"]=> int(95) ["name"]=> string(3) "DNK" ["slug"]=> string(3) "dnk" ["term_group"]=> int(0) ["term_taxonomy_id"]=> int(95) ["taxonomy"]=> string(8) "post_tag" ["description"]=> string(0) "" ["parent"]=> int(0) ["count"]=> int(19) ["filter"]=> string(3) "raw" ["term_order"]=> string(1) "0" ["custom_order"]=> string(4) "9999" } ["queried_object_id"]=> int(95) ["request"]=> string(1427) "SELECT SQL_CALC_FOUND_ROWS wp_posts.ID FROM wp_posts LEFT JOIN wp_term_relationships ON (wp_posts.ID = wp_term_relationships.object_id) JOIN wp_icl_translations wpml_translations ON wp_posts.ID = wpml_translations.element_id AND wpml_translations.element_type = CONCAT('post_', wp_posts.post_type) WHERE 1=1 AND ( wp_term_relationships.term_taxonomy_id IN (95) ) AND wp_posts.post_type = 'post' AND (wp_posts.post_status = 'publish' OR wp_posts.post_status = 'acf-disabled') AND ( ( ( wpml_translations.language_code = 'de' OR ( wpml_translations.language_code = 'de' AND wp_posts.post_type IN ( 'event','team' ) AND ( ( ( SELECT COUNT(element_id) FROM wp_icl_translations WHERE trid = wpml_translations.trid AND language_code = 'de' ) = 0 ) OR ( ( SELECT COUNT(element_id) FROM wp_icl_translations t2 JOIN wp_posts p ON p.id = t2.element_id WHERE t2.trid = wpml_translations.trid AND t2.language_code = 'de' AND ( p.post_status = 'publish' OR p.post_type='attachment' AND p.post_status = 'inherit' ) ) = 0 ) ) ) ) AND wp_posts.post_type IN ('post','page','attachment','document','event','member','projects','team' ) ) OR wp_posts.post_type NOT IN ('post','page','attachment','document','event','member','projects','team' ) ) GROUP BY wp_posts.ID ORDER BY wp_posts.menu_order, wp_posts.post_date DESC LIMIT 0, 12" ["posts"]=> &array(8) { [0]=> object(WP_Post)#6688 (24) { ["ID"]=> int(13569) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2019-04-11 13:08:32" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2019-04-11 11:08:32" ["post_content"]=> string(3797) "Athen, 9. April 2019 – Die Türkei bekommt als drittes Land der Welt einen nationalen Nachhaltigkeitskodex. Der Türkische Nachhaltigkeitskodex, das Ergebnis einer Zusammenarbeit des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und des türkischen Zentrums für nachhaltige Produktion, Forschung und Design (SÜRATAM), wurde beim Sustainability Outlook 2019 in Athen am 5. April 2019 präsentiert. Dr. Hüdai Kara und Julia Graner, der Direktor und die Managerin des Projekts Türkischer Nachhaltigkeitskodex, nahmen als Vertreter von SÜRATAM an der Konferenz teil. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, ein vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) im Jahr 2010 eingeführter Berichtsstandard, kann unabhängig und länderspezifisch angepasst werden. Nach Aussage des RNE interessieren sich neben der Türkei, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Adaption und Implementierung befindet, weitere Länder der EU und auf der ganzen Welt für die Erfahrungen mit dem Nachhaltigkeitskodex und den Optionen für eine nationale Anpassung. Ende 2018 einigten sich DNK und SÜRATAM auf eine Zusammenarbeit bei der Adaption des Nachhaltigkeitskodex. Momentan befindet sich der Türkische Nachhaltigkeitskodex in der Beratungsphase mit den verschiedenen Interessengruppen und es wird an der Anpassung einzelner Kriterien an die Bedingungen vor Ort gearbeitet. Als wichtige Akteure wurden die Wissenschaft, lokale und multinationale Unternehmen, Unternehmensverbände, Handelskammern sowie die Zivilgesellschaft und Berater identifiziert. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehört das Netzwerken, um die genannten Akteure bei der Entwicklung des Kodex miteinander zu verbinden und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu eruieren. Es wurden bereits einige wichtige Meilensteine wie die Übersetzung des Kodex ins Türkische und ein zweisprachiger Internetauftritt erreicht. Das Team des Türkischen Nachhaltigkeitskodex hat seinen Sitz in den Räumlichkeiten von SÜRATAM und greift auf die Mitglieder und das weitreichende Branchennetzwerk von SÜRATAM zurück, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen in allen Sektoren und Branchen weiter zu stärken. „Diese Zusammenarbeit ist ein Meilenstein für die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Türkei, wo diese freiwillig erfolgt und auf einem relativ niedrigen Niveau liegt. Der Türkische Nachhaltigkeitskodex wird kleinen wie großen Unternehmen vor Ort gleichermaßen als Werkzeug für Transparenz und zur Beurteilung von Nachhaltigkeit dienen. Seine Einführung kann vielleicht sogar der Grundstein für einen vom Kodex inspirierten Nachhaltigkeitsindex von Firmen sein, der auf anerkannte KPIs und Metriken zurückgreift“, so Dr. Kara, Vorstandsmitglied von SÜRATAM und Direktor des Türkischen Nachhaltigkeitskodex. Die Partnerschaft zwischen dem DNK und SÜRATAM zeigt, dass der Inhalt des Kodex über Landesgrenzen hinweg relevant und anwendbar ist. Ein Blick auf die stark unterschiedlichen Standards der Nachhaltigkeitsberichterstattung und das wachsende Interesse an einer Standardisierung unterstreicht, dass der Kodex ein nützliches Instrument ist. Er setzt auf Wesentlichkeit, Engagement und Transparenz und ist damit ein guter und umsetzbarer Weg, um nachhaltige Geschäftspraktiken international voranzubringen. In einem Kommentar zu der Ankündigung sagte Yvonne Zwick, Leiterin des DNK-Büros und Stellvertretende Generalsekretärin des Rates für Nachhaltige Entwicklung: „Das Team in der Türkei legt den Grundstein dafür, dass in Zukunft Unternehmen aller Größenordnungen in der Türkei ihre Nachhaltigkeitsbemühungen offenlegen. Wir freuen uns sehr über die Ankündigung des Türkischen Nachhaltigkeitskodex und heißen ihn in der Kodex-Familie herzlich willkommen.“" ["post_title"]=> string(45) "Der Nachhaltigkeitskodex kommt in die Türkei" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(45) "der-nachhaltigkeitskodex-kommt-in-die-tuerkei" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2019-04-11 13:09:06" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2019-04-11 11:09:06" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=13569" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [1]=> object(WP_Post)#6493 (24) { ["ID"]=> int(12301) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-12-20 10:37:14" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-12-20 09:37:14" ["post_content"]=> string(10237) "Berlin, 20.12.2018 – Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) nähert sich der bedeutenden Marke von 500 Anwenderorganisationen. Der DNK hat sich in diesem Jahr als Berichtsstandard insbesondere für nicht-kapitalmarktorientierte Unternehmen in der Finanzbranche etabliert. Viele DNK-Anwender haben in den letzten Monaten, ausgelöst durch die so genannte CSR-Berichtspflicht, erstmals einen Bericht zu Nachhaltigkeitsthemen verfasst. Das unterstreicht den prozessorientierten Charakter des Nachhaltigkeitskodex, der geeignet ist, Unternehmen von Beginn an auf dem Weg hin zur Integration von Nachhaltigkeit ins Kerngeschäft zu begleiten. Um den Anwendern auch weiterhin ein pragmatisches Instrument für viele Fälle zu sein, wurde der DNK dieses Jahr sowohl inhaltlich als auch gestalterisch überarbeitet. Darunter fallen die Integration des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte, die neue Webseite, aktualisierte Checklisten und der überarbeitete Leitfaden für Einsteiger in die Berichterstattung, der ab Januar zur Verfügung stehen wird.

Der DNK in Zahlen

Aktuell (Stand 17.12.2018) haben 477 Unternehmen den Nachhaltigkeitskodex genutzt, um insgesamt 821 DNK-Erklärungen abgegeben. Damit ist die Masse strukturierter Informationen zu Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen deutlich gestiegen. Der überwiegende Teil wird auf Deutsch veröffentlicht (725); insbesondere international agierende Unternehmen stellen auch englische Versionen online (96). Das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz hat 2018 für besonders viel Zulauf beim Kodex gesorgt, weil Unternehmen eine pragmatische Hilfe zur Berichterstattung gesucht haben. Von der Berichtspflicht unmittelbar betroffen sind in Deutschland rund 530 Unternehmen. Für das Berichtsjahr 2017 haben 149 Unternehmen ihre DNK-Erklärung nach dem CSR-RUG erstellt; davon 134 aus der Branche „Banken, Versicherungen, Finanzdienstleister“. Insgesamt gab es mit einem Plus von 230 Anwendern einen Zuwachs von 93% im Vergleich zum Vorjahr. Das umfasst sowohl berichtspflichtige als auch nicht-berichtspflichtige Organisationen. Die Indikatoren der Global Reporting Initiative (GRI) werden von den Unternehmen bevorzugt. Für Erklärungen zum Berichtsjahr 2017 haben 84% mit ihren Indikatoren nach GRI berichtet und 16% nach den KPIs for ESG des europäischen Verbands für Finanzanalyse und Asset Management (EFFAS), wobei diese überwiegend von Finanzdienstleistern genutzt wurden.

Lessons Learned aus 2018

Das Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex hat die Qualität der DNK-Erklärungen ausgewertet. Untersucht wurden 170 Unternehmen, die bis zum Stichtag 01.08.2018 eine Erklärung für das Berichtsjahr 2017 abgegeben hatten. Dabei zeigte sich, dass viele bereits eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen oder dabei sind, eine solche zu entwickeln. Einen deutlichen Unterschied gibt es zwischen Unternehmen aus der Finanzbranche und den übrigen Branchen: Die Finanzbranche verfolgt zu 9% eine eigenständige Nachhaltigkeitsstrategie, während es bei den übrigen Branchen 69% sind. Bei 51% ist das Thema Nachhaltigkeit bei den Finanzdienstleistern in die Unternehmensstrategie eingebettet (Rest: 28%). Die verbleibenden Anwender haben über die „explain“-Funktion die Abweichung erklärt (Finanzdienstleister: 40%, restliche Branchen: 3%).

Schwierigkeiten mit Rechtsbegriffen

Bei berichtspflichtigen Unternehmen fällt noch eine gewisse Scheu auf, den Begriff „Konzept“ zu verwenden bzw. interne Strukturen, Prozesse und Maßnahmen in ein konsistentes Konzept zu gießen. Es werden auch seltener quantitative Zielsetzungen zu den fünf Belangen genannt, als qualitative. Vor allem beim Belang Menschenrechte liegen kaum konkrete Konzepte vor – der überwiegende Teil (90%) hat dort mithilfe von „explain“ berichtet. Bei den Arbeitnehmer- und Sozialbelangen sowie Bekämpfung von Korruption und Bestechung haben zumindest jeweils etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen ein Konzept beschrieben. Im Themenbereich Umwelt hat noch die knappe Mehrheit von der Erklärmöglichkeit im Falle der Abweichung Gebrauch gemacht, stellt aber in Aussicht, alsbald Konzepte zu Umweltbelangen zu entwickeln. Bei der Berichterstattung der berichtspflichtigen Unternehmen über Risiken ist noch Nachholbedarf. Die strikte gesetzliche Formulierung in der deutschen Übersetzung der EU-Richtlinie („wahrscheinlich schwerwiegende negative Auswirkungen“) lässt Anwender hier vorsichtiger formulieren. Zu Risiken wird im DNK überwiegend im Sinne von „explain“ berichtet (70-90% der Anwender in den Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen sowie Menschenrechte); lediglich bei der Bekämpfung von Korruption und Bestechung hat die knappe Mehrheit durch bereits etablierte Compliance-Management-Systeme Konzepte vorzuweisen. Zudem werden noch sehr häufig Risiken genannt, die dem Unternehmen durch Nachhaltigkeitsaspekte entstehen könnten, statt die negativen Auswirkungen zu betrachten, die ein Unternehmen auf ebenjene hat.

Integration NAP Wirtschaft und Menschenrechte

Die Bundesregierung will mit dem Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) die Einhaltung der Menschenrechte in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten durchsetzen. Im DNK-Kriterium Nummer 17 können Organisationen bereits zum Umgang mit Menschenrechten berichten. Das Kriterium wurde nun um berichtsrelevante Punkte im Sinne des NAP erweitert. Das Anliegen des DNK ist es, als Instrument zur Berichterstattung zu einer Kohärenz der Berichterstattungssysteme und Nachhaltigkeitsinitiativen beizutragen. Unternehmen, die mit dem DNK ihr Engagement zum Schutz der Menschenrechte bis in die Wertschöpfungskette hinein sowie System- oder Verantwortungsgrenzen beschreiben möchten, können dies in der Datenbank nun auswählen. Sie sehen dann die Transparenzanforderungen des DNK inklusive der Berichtspunkte zum NAP.

Ausblick 2019

Das DNK-Büro standardisiert die kritische Durchsicht vor Freischaltung der Erklärungen weiter auf Basis der Erfahrungen im ersten Berichtsjahr. Damit wird im Ergebnis auch die Vergleichbarkeit der Erklärungen erhöht. Dazu gehört auch, dass vor dem Hintergrund des Pariser Klimaschutzabkommens und den Beschlüssen in Kattowitz das Vorhandensein von Klimaszenarien, der Anteil nachhaltiger Investments respektive der Berücksichtigung von ESG in den Anlagen etwa der betrieblichen Altersvorsorge oder, im Falle von Finanzakteuren, in eigenen Finanzprodukten nachgefragt wird. Im Sommer 2019 wird das Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex nach dem zweiten Berichtszyklus nach Inkrafttreten der CSR-Berichtspflicht die bis dahin veröffentlichten DNK-Erklärungen erneut analysieren. Dabei soll ausgewertet werden, was auf freiwilliger Basis berichtet wurde. „Insbesondere angesichts der Interpretationsspielräume des Gesetzes ist die Bandbreite der Berichtspraxis aktuell noch sehr hoch“, so Yvonne Zwick, Stellvertretende Generalsekretärin des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Leiterin des Büros Deutscher Nachhaltigkeitskodex. „Organisationen, die den DNK nutzen, zeigen aber deutlich, dass sie es ernst mit dem Thema Nachhaltigkeit meinen. Sie unterstützen die informierte Debatte darum, zu welchen Graden eine Befassung mit Nachhaltigkeit im Kerngeschäft der Unternehmen bereits möglich ist, wie man mit Zielkonflikten umgeht und den wettbewerblichen Vergleich für sich nutzt. Diesen Wettbewerb brauchen wir dringend, um in Sachen nachhaltiger Entwicklung entscheidende Schritte voran zu kommen – sowohl auf gesellschaftlicher, als auch unternehmerischen Ebene.“     Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) fördert verantwortungsbewusstes Wirtschaften. Er stellt die Nachhaltigkeitsleistung von nationalen wie internationalen Organisationen und Unternehmen jeder Größe und Rechtsform anhand von 20 Kriterien und ergänzenden Leistungsindikatoren dar. Seit Anfang 2017 müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten berichten. Die EU-Kommission und der deutsche Gesetzgeber haben den DNK als geeigneten Standard zur Erfüllung der Berichtspflicht gewürdigt. Aufgrund seiner Ausrichtung und unkomplizierten Handhabung ist der DNK auch für kleinere und mittlere Unternehmen gut anwendbar. Die Nutzung des DNK und der DNK-Datenbank sind kostenlos. www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören aktuell 17 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zum Ökolandbau, der Hub for Sustainable Finance und vieles mehr. Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de

Medienkontakt:

Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex c/o imug Beratungsgesellschaft Telefon: +49 (0)30 338424-888 E-Mail: team@nachhaltigkeitskodex.org Yvonne Zwick Stellvertretende Generalsekretärin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: +49 (0)30 338424-127 E-Mail: yvonne.zwick@nachhaltigkeitsrat.de" ["post_title"]=> string(95) "Deutscher Nachhaltigkeitskodex - Jahresbilanz 2018: es gab viel zu lesen, es bleibt viel zu tun" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(91) "deutscher-nachhaltigkeitskodex-jahresbilanz-2018-es-gab-viel-zu-lesen-es-bleibt-viel-zu-tun" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-12-20 10:37:14" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-12-20 09:37:14" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=12301" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [2]=> object(WP_Post)#6510 (24) { ["ID"]=> int(11809) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-11-15 12:12:18" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-11-15 11:12:18" ["post_content"]=> string(7965) "Berlin, 15. November 2018 – Die Bundesregierung will mit dem Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) die Einhaltung der Menschenrechte in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten durchsetzen. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) bietet pünktlich zum 70-jährigen Bestehen der UN-Menschenrechtscharta die Möglichkeit, dem vierten Kernelement des NAP – der Berichterstattung – über die Abgabe einer DNK-Erklärung nachzukommen. Unternehmen sollen für ihre menschenrechtliche Sorgfaltspflicht stärker Verantwortung übernehmen und nachvollziehbar über ihr Engagement für die Einhaltung der Menschenrechte berichten. Von 2018 bis 2020 wird die Bundesregierung anhand eines wissenschaftlich begleiteten Monitorings erheben, ob Unternehmen die sogenannten Kernelemente menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht in ihre Prozesse integriert haben. Die Bundesregierung erwartet, dass bis 2020 mindestens die Hälfte der etwa 6500 Unternehmen in Deutschland mit über 500 Mitarbeitenden dieser neuen Berichtspflicht nachkommen. Diese umfassen Die Regierung behält sich vor, je nach Ergebnis der Evaluation 2020, weitergehende Schritte einschließlich gesetzlicher Maßnahmen zu ergreifen, sollte die Zielmarke nicht erreicht werden. „Das Thema gewinnt 70 Jahre nach der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen an Relevanz. Der Druck auf Unternehmen wächst, klar Position zu beziehen, wie ernst sie die Menschenrechte wirklich nehmen und ob sie mit entsprechenden Prozessen und Verantwortungsstrukturen hinterlegt sind“, so Marlehn Thieme, Vorsitzende des RNE. „Berichterstattung zu menschenrechtlichen Belangen war von Beginn an ein Teil des Nachhaltigkeitskodex. Deshalb freue ich mich, dass wir die berichtsrelevanten Punkte aus dem NAP, der in einem intensiven Stakeholderprozess entstanden ist, im DNK integrieren.“ Unternehmen, die den DNK für die Berichterstattung zum NAP nutzen, können damit auch klar das Engagement zur Erfüllung ihrer Sorgfaltspflicht an offizielle Stellen signalisieren.

Mit dem DNK zu Menschenrechten berichten

Im DNK berichten Anwender anhand von 20 Kriterien zu ihrer strategischen Ausrichtung, ihren Nachhaltigkeitsleistungen und den Chancen, die aus der Befassung mit Nachhaltigkeitsthemen resultieren. Im Kriterium Nummer 17 konnten Organisationen bereits zuvor zum Umgang mit Menschenrechten berichten. Das Kriterium wurde nun um entsprechende Fragen im Sinne des NAP erweitert. Unternehmen, die ihr Engagement zum Schutz der Menschenrechte detailliert offenlegen wollen, können in der Datenbank auswählen, den DNK inklusive der NAP-Berichtspunkte nutzen zu wollen. Die Ergänzung wird dann eingeblendet und im Kontext der kritischen Durchsicht vom Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex auf formale Vollständigkeit betrachtet. Die Verantwortung für die Inhalte liegt nach wie vor bei den berichtenden Organisationen. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hofft, durch die Integration Unternehmen in der Berichterstattung zu Menschenrechten entgegenkommen zu können und auf diese Weise einen Beitrag zur Umsetzung des NAP zu bieten. „Unternehmen – auch jene, die in der Berichterstattung noch am Anfang stehen – müssen sich im breiten Feld der Berichterstattung und Standards zurechtfinden. Der DNK bietet Organisationen eine pragmatische Hilfe die gesetzlichen Anforderungen sowie freiwilligen Auflagen, wie jetzt eben durch den NAP, übersichtlich in einem Bericht zu erfüllen“, schließt Marlehn Thieme.

Politischer Hintergrund

Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verkündet. Dieses Jahr jährt sich der historische Moment zum 70. Mal. Globalisierung, Klimawandel und der Kampf gegen den Terror stellen die Durchsetzung der Menschenrechte vor neue Herausforderungen. So wurde beispielsweise 2010 der Zugang zu sauberem Trinkwasser zu einem neuen Menschenrecht. Da die menschenrechtliche Sorgfaltspflicht nicht alleinig bei den Staaten liegen, haben die Vereinten Nationen 2011 im Menschenrechtsrat einstimmig die Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte beschlossen. Ziel dieser Prinzipien ist die Verbesserung der menschenrechtlichen Lage entlang der Liefer- und Wertschöpfungsketten. Mit Blick auf die Agenda 2030 hat die Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Leitlinien 2016 den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte im Bundeskabinett verabschiedet. Damit verankert sie das Thema nicht nur auf politischer, sondern auch auf unternehmerischer Ebene. www.wirtschaft-menschenrechte.de     Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) fördert verantwortungsbewusstes Wirtschaften. Er stellt die Nachhaltigkeitsleistung von nationalen wie internationalen Organisationen und Unternehmen jeder Größe und Rechtsform anhand von 20 Kriterien und ergänzenden Leistungsindikatoren dar. Seit Anfang 2017 müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten berichten. Die EU-Kommission und der deutsche Gesetzgeber haben den DNK als geeigneten Standard zur Erfüllung der Berichtspflicht gewürdigt. Aufgrund seiner Ausrichtung und unkomplizierten Handhabung ist der DNK auch für kleinere und mittlere Unternehmen gut anwendbar. www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de Der Rat für Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Dem Rat gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Die Aufgaben des Rates sind die Entwicklung von Beiträgen für die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, die Benennung von konkreten Handlungsfeldern und Projekten sowie Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. In der Wahl seiner Themen und Aktionsformen ist der Rat unabhängig. Ergebnisse aus der laufenden Arbeit sind zum Beispiel der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, Stellungnahmen zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, zu den Globalen Nachhaltigkeitszielen, zur Klimapolitik, zur Rohstoffpolitik und zur fiskalischen Nachhaltigkeit, zum Ökolandbau, die Gründung des Hub for Sustainable Finance, die zivilgesellschaftlichen Initiativen von Projekt Nachhaltigkeit, der Strategiedialog zur nachhaltigen Stadtentwicklung mit Oberbürgermeistern, die Impulse Jugendlicher und junger Erwachsener zur kommunalen Nachhaltigkeit und zur deutschen Nachhaltigkeitspolitik sowie Beiträge zum nachhaltigen Wirtschaften. Mehr unter www.nachhaltigkeitsrat.de

Medienkontakt:

Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex c/o imug Beratungsgesellschaft Telefon: +49 (0)30 338424-888 E-Mail: team@nachhaltigkeitskodex.org Katja Tamchina Medienreferentin Rat für Nachhaltige Entwicklung Geschäftsstelle c/o GIZ GmbH Potsdamer Platz 10 D-10785 Berlin Telefon: +49 (0)30 338424-233 E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de" ["post_title"]=> string(123) "Mit Hilfe des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) zum Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) berichten" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(119) "mit-hilfe-des-deutschen-nachhaltigkeitskodex-dnk-zum-nationalen-aktionsplan-wirtschaft-und-menschenrechte-nap-berichten" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-11-15 12:23:07" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-11-15 11:23:07" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=11809" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [3]=> object(WP_Post)#6509 (24) { ["ID"]=> int(10183) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-07-18 14:52:48" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-07-18 12:52:48" ["post_content"]=> string(9505) "Berlin, 18. Juli 2018 – Seit diesem Jahr greift zum ersten Mal das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG). Knapp 490 Unternehmen in Deutschland sind demnach dazu verpflichtet, über sogenannte nichtfinanzielle Informationen zu berichten. Das Gesetz fordert Angaben zu Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelangen, zur Achtung der Menschenrechte und zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung. Betroffen sind bestimmte größere, kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden. Die CSR-Berichtspflicht betrifft aber auch explizit Versicherungen und Finanzinstitute, die nicht kapitalmarktorientiert sind. Gerade für diese Unternehmen der Finanzbranche hat sich der Deutsche Nachhaltigkeitskodex als Berichtsstandard zur Erfüllung des CSR-RUG etabliert. Die Zwischenbilanz zeigt: In der DNK-Datenbank haben 214 Unternehmen angegeben, zu dem Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen zu gehören. Davon haben 192 ihre Entsprechenserklärung nach den im Sinne des CSR-RUG konkretisierten DNK-Kriterien erstellt und durch das Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex auf formale Vollständigkeit prüfen lassen. Bereits 115 Entsprechenserklärungen (Stand 18.07.2018) sind davon in der DNK-Datenbank veröffentlicht, 27 weitere zur Veröffentlichung freigegeben. Diese Bilanz ist für das Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex sehr erfreulich. Über 90 % der freigegebenen DNK-Entsprechenserklärungen sind von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern, die nicht kapitalmarktorientiert sind und zum größten Teil zum ersten Mal zu Nachhaltigkeitsthemen berichten. Insbesondere Sparkassen nutzen den DNK, um eine nichtfinanzielle Erklärung zu erstellen. „Damit schlägt der DNK eine Brücke zwischen den Anforderungen des umfassenden Berichterstattungsstandard der Global Reporting Initiative (GRI) und den teilweise nicht aussagekräftigen nichtfinanziellen Erklärungen, die ohne ein Rahmenwerk erstellt wurden“, bilanziert Yvonne Zwick, Leiterin des Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex.

Ergebnisse der Anwenderumfrage 2018

Im Zuge der diesjährigen DNK-Anwenderbefragung wurde Anfang Juni allen Unternehmen und Organisationen, die den DNK bis zu diesem Datum nutzten, eine Umfrage geschickt. Insgesamt haben 138 DNK-Anwender teilgenommen. Die Rücklaufquote lag damit bei 38 %. Ziel war es herauszufinden, ob der DNK hilfreich für Anwender war, welche Herausforderungen bei der Berichterstellung auftraten und auf welche Weise der DNK von den Anwendern genutzt wird. Die Kernergebnisse in Kürze: „Der DNK hat sich als der Berichterstattungsstandard für die Finanzbranche bewiesen und fördert Transparenz und Vergleichbarkeit in dieser sensiblen Branche. Hier müssen die Institute auch zukünftig liefern und die aufgedeckten blinden Flecken in Sachen Nachhaltigkeit systematisch angehen“, resümiert Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, mit einem ersten Blick auf das kommende Berichtsjahr. Dazu gehöre insbesondere die Integration von Nachhaltigkeit im Kreditgeschäft und Investments.

Anwenderzahlen des DNK im 1. Halbjahr 2018

Angetrieben durch die Berichterstattungspflicht nach CSR-RUG ist die Zahl der Unternehmensprofile in der DNK-Datenbank im ersten Halbjahr 2018 stark gewachsen. Mittlerweile haben 424 Unternehmen eine oder mehrere Entsprechenserklärungen veröffentlicht, was einen Anstieg von 72 % im Vergleich zum Dezember 2017 darstellt. Es liegen momentan 732 Berichte vor, die nicht nur eingesehen, sondern auch miteinander verglichen werden können, ein Plus von 54 % im Vergleich zu Ende 2017. Davon sind 641 in deutscher und 91 in englischer Sprache verfasst.

Spezifischer Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen

Um den Beitrag von Hochschulen zur nachhaltigen Entwicklung in den Handlungsfeldern Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer transparent und vergleichbar dazustellen, entwickelte das HOCH-N Netzwerk mit rund 50 Vertreterinnen und Vertretern von deutschen Hochschulen von 2015 bis 2018 den hochschulspezifischen Nachhaltigkeitskodex. Zwölf Pilothochschulen haben ihn in der Entwicklung getestet. Die finale Fassung wird bis Ende 2018 in einen eigenen Leitfaden überführt.

Stärkere Synergien und Vernetzung

Der DNK strebt weiter die Verknüpfung mit etablierten Standards und Systemen an.   Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) fördert verantwortungsbewusstes Wirtschaften. Er stellt die Nachhaltigkeitsleistung von nationalen wie internationalen Organisationen und Unternehmen jeder Größe und Rechtsform anhand von 20 Kriterien und ergänzenden Leistungsindikatoren dar. Seit Anfang 2017 müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten berichten. Die EU-Kommission und der deutsche Gesetzgeber haben den DNK als geeigneten Standard zur Erfüllung der Berichtspflicht gewürdigt. Aufgrund seiner Ausrichtung und unkomplizierten Handhabung ist der DNK auch für kleinere und mittlere Unternehmen gut anwendbar. http://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Der Rat entwickelt Beiträge für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, benennt konkrete Handlungsfelder und Projekte und verfolgt die Aufgabe, Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel setzt die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie fort und hat den RNE zum 01. November 2016 für weitere drei Jahre berufen. http://www.nachhaltigkeitsrat.de/

Ansprechpartner für die Medien:

Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex c/o imug Beratungsgesellschaft E-Mail: team@nachhaltigkeitskodex.org Tel.: +49 30 338424-888 Rat für Nachhaltige Entwicklung Medienreferentin Katja Tamchina E-Mail: katja.tamchina@nachhaltigkeitsrat.de Tel.: +49 30 338424-233" ["post_title"]=> string(126) "Halbjahresbilanz 2018: Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) etabliert sich als Standard zur Erfüllung der CSR-Berichtspflicht" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(123) "halbjahresbilanz-2018-deutscher-nachhaltigkeitskodex-dnk-etabliert-sich-als-standard-zur-erfuellung-der-csr-berichtspflicht" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-07-18 15:13:23" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-07-18 13:13:23" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=10183" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [4]=> object(WP_Post)#6523 (24) { ["ID"]=> int(9825) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2018-06-22 15:32:09" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2018-06-22 13:32:09" ["post_content"]=> string(6325) "Es sind gute Neuigkeit, die Sabine Pex auf die Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung mitbrachte: Pex ist Senior Manager Public Affairs bei ISS-oekom, eine Agentur, die Ratings dazu erstellt, wie Unternehmen und Staaten in Sachen Nachhaltigkeit abschneiden. Außerdem ist sie Vorstand des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG). In beiden Bereichen, Finanzmärkte und Unternehmen, gibt es positive Entwicklungen in Sachen Nachhaltigkeit. Im jüngsten Marktbericht 2018 des FNG etwa stellten die Analysten fest, dass sich das Volumen verantwortlich investierten Geldes in Deutschland, Österreich und der Schweiz von 2014 bis 2017 verdreifacht hat, auf nunmehr 2,7 Billionen Euro. Explizit nicht enthalten sind dabei Anlagen, die schlicht kontroverse Geschäftsfelder wie etwa Rüstung, Kinderarbeit, Pornografie oder Atomkraft ausschließen und dann behaupten, sie seien nachhaltig. Damit wäre dann etwa ein Portfolio aus Automobilkonzernen, Herstellern genmanipulierten Saatgutes, Ölfirmen und Chemiekonzernen nachhaltig – vielen Anlegerinnen und Anlegern ist das viel zu lax. „Wir sehen eine qualitative Verbesserung beim Verhalten der verantwortlich Investierenden. Da wird mittlerweile ein Mix aus verschiedenen Anlagestrategien angelegt“, sagt Pex. Dennoch, ergänzt sie, gehe der Wandel zu langsam. „Mir fehlt im Moment der politische Wille. Wir haben von Frankreich, was das Thema Sustainable Finance angeht, eine ausgestreckte Hand. Die sollten wir ergreifen“, sagt sie.

ISS-oekom gibt Unternehmen bessere Noten

ISS-oekom wiederum stellt fest, dass Unternehmen in Industrieländern im fünften Jahr in Folge nachhaltiger wirtschaften. Sie schneiden immer besser ab, betrachtet man ihre Leistungen im Umweltbereich, bei Sozialstandards und in der verantwortungsvollen Unternehmensführung, kurz CSR vom englischen Corporate Social Responsibility. Von 3.800 von ISS-oekom untersuchten Unternehmen erzielen 43,6 Prozent moderate CSR-Ratings, das sind erstmals mehr als die Unternehmen, die schlecht abschneiden. Alles erfreulich, aber auch hier sei der Wandel zu langsam: „Wenn es in dem Tempo weitergeht, dann sind wir in 100 Jahren durch“, sagt Pex. Hinzu kommt eine dritte positive Entwicklung: Mittlerweile veröffentlichen deutschlandweit 360 Unternehmen Berichte nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex, rund ein Drittel kam erst seit Anfang des Jahres hinzu. Das Wachstum hängt mit politischer Regulierung zusammen: Seit dem Geschäftsjahr 2017 gibt es eine EU-weite CSR-Berichtspflicht für Unternehmen ab einer bestimmten Größe. Trotz allem scheint eine Grundsatzfrage noch lange nicht beantwortet, die Alexander Bassen stellte, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung: „Wie gestalte ich einen Kapitalmarkt, der nachhaltig ist? Geht das überhaupt?“, fragt er. Das Thema Sustainable Finance habe sich vor allem auf europäischer Ebene dynamisch entwickelt. Erst im März hat die EU-Kommission ihren Aktionsplan für ein nachhaltiges Finanzwesen vorgelegt und am 24. Mai erste Schritte zur Umsetzung präsentiert – etwa einen Vorschlag, wie künftig der CO2-Fußabdruck von Unternehmen einheitlich gemessen werden kann. In Deutschland versucht der im vergangenen Jahr von der Deutschen Börse und dem Rat für Nachhaltige Entwicklung gegründete Hub for Sustainable Finance (H4SF), die verschiedenen Initiativen und Akteure zu vernetzen.

Grünes im Immobiliensektor

Wie wichtig solche politischen Vorgaben wie die der EU sind, zeigt Thies Grothe, der als Abteilungsleiter Grundsatzfragen der Immobilienpolitik beim ZIA, dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, auch für Nachhaltigkeit zuständig ist. Beim ZIA schaue man genau auf die Reformen aus Brüssel. Die hätten massiven Einfluss auf die Bewertung und Finanzkraft von Immobilien. Noch allerdings gebe es beim Verband keine Zahlen, wie die Mitglieder mit Nachhaltigkeit umgehen. „Aber wir hören immer häufiger, dass Investoren nach grünen Bausteinen im Rahmen eines Investments nachfragen – und etwa wissen wollen, welche Rohstoffe in einer Immobilie verbaut werden.“ Woran es insgesamt fehlt, um die Wirtschaft und Finanzmärkte schnell genug auf einen nachhaltigen Pfad zu bringen, dazu gab es verschiedene Ansichten. Neben der immer wieder geäußerten Kritik, in Deutschland nehme die Politik das Thema Sustainable Finance nicht wichtig genug, gab es aus dem Publikum auch neue Ideen. So regte eine Zuschauerin an, die Akteure im H4SF sollten sich mit Graswurzelbewegungen wie Fossil Free und anderen Kampagnen vernetzen, die Druck machen, dass öffentliche Gelder nicht mehr in fossile Energien investiert werden. Ein anderer zeigte sich überrascht, dass der Fokus der Arbeit immer noch auf der traditionellen Finanzwirtschaft liege. „Wer weiß, ob die Deutsche Bank in fünf Jahren noch existiert“, so das Statement. Er verwies auf Alternativen wie Crowdfunding, das Revival der Genossenschaften und Startups im Finanzsektor, die mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz die Branche umkrempeln könnten. Eine andere Zuhörerin verwies auf die über 1.000 Bürgerenergiegenossenschaften in Deutschland und die globale Gemeinwohlökonomie als potentielle Verbündete. Ein anderer Zuhörer monierte, das Thema Sustainable Finance würde in der Zivilgesellschaft auf fast kein Interesse stoßen – was auch fehlenden politischen Reformwillen in Deutschland mit erkläre. Pex hatte dazu auch Zahlen: 91 Prozent des Volumens nachhaltiger Geldanlagen in Deutschland sind öffentliche Gelder, nur neun Prozent privat. „Nachhaltiges Investieren ist weiterhin kaum im Privatgeschäft angekommen – leider“, sagte Pex. Das Thema Sustinable Finance geht also alle an, nicht nur Wirtschaft und Politik." ["post_title"]=> string(58) "Was der nachhaltigen Finanzwirtschaft in Deutschland fehlt" ["post_excerpt"]=> string(330) "Die Nachhaltige Finanzwirtschaft in Deutschland wächst immer schneller und dennoch zu langsam, berichteten Expertinnen und Experten auf der Jahreskonferenz des RNE. Schneller könnte es gehen, wenn nicht nur Politik und Wirtschaft aktiver werden – sondern die vielen Akteure aus der Zivilgesellschaft besser eingebunden werden." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(58) "was-der-nachhaltigen-finanzwirtschaft-in-deutschland-fehlt" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-06-22 16:13:53" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-06-22 14:13:53" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(41) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=9825" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [5]=> object(WP_Post)#6524 (24) { ["ID"]=> int(4767) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2017-12-15 11:14:53" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2017-12-15 10:14:53" ["post_content"]=> string(5890) "Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) bekommt weiter Zulauf. Rund 700 Unternehmen sind derzeit in der Datenbank registriert, melden der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und das Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex. Zudem sind nun 480 Entsprechenserklärungen von 249 Unternehmen und Organisationen veröffentlicht. Allein 2017 sind 75 Anwender hinzugekommen. Das sind rund 30 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Grund für die Erfolgsbilanz ist zum einen das gestiegene Interesse an der Integration von Nachhaltigkeit in das Kerngeschäft. Treiber ist dabei auch eine gesetzliche Regelung, die Firmen dazu verpflichtet, über ihr Engagement in Sachen Corporate Social Responsibility (CSR) zu berichten. Im März dieses Jahres verabschiedete der Bundestag das Gesetz zur „Stärkung der nichtfinanziellen Berichterstattung der Unternehmen in ihren Lage- und Konzernberichten“. Grundlage hierfür ist eine 2014 aufgelegte EU-Richtlinie. Die Mitgliedsstaaten hatten zwei Jahre Zeit für die Umsetzung in nationales Recht. Betroffen sind Unternehmen und Gesellschaften mit mehr als 500 Mitarbeitenden, darunter auch Unternehmen der Versicherungsbranche und Finanzindustrie. Die ersten Berichte müssen für das Fiskaljahr 2017 veröffentlicht werden.

Nachhaltiges Wirtschaften ist Wettbewerbsvorteil

Marlehn Thieme, die Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, betont, dass Nachhaltigkeitsberichterstattung nicht nur Pflicht, sondern auch künftiger Wettbewerbsvorteil für Unternehmen sein kann. Dieser Aspekt sei die Grundidee hinter der neuen Berichtspflicht zur Offenlegung nichtfinanzieller Informationen, sagt Thieme. „Nur, was ich messe, kann ich managen, nur worüber ich mich mit anderen in standardisierter Kommunikation austauschen kann, kann ich mit Kunden und Zulieferern in diesem Sinne kooperieren. Und hierfür benötigen wir den Austausch relevanter Informationen“, betont die RNE-Vorsitzende. Dies ermögliche die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Thieme rechnet damit, dass die neuen Offenlegungspflichten die Diskussion um unternehmerische Nachhaltigkeitsleistungen verbreitern und bereichern wird. Um Unternehmen bei der Erfüllung der Berichtspflicht zu unterstützen, haben der Rat für Nachhaltige Entwicklung und das Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex den DNK aktualisiert und an die gesetzlichen Vorgaben angepasst. Die EU-Kommission und die Bundesregierung sehen den DNK als geeigneten Standard an, um Kriterien zur Erstellung einer nichtfinanziellen Erklärung der Unternehmen und Organisationen zu erfüllen. Im Kern misst der DNK die Nachhaltigkeitsleistung von nationalen wie internationalen Organisationen und Unternehmen anhand von 20 Kriterien und ergänzenden Leistungsindikatoren.

Unsicherheit bei der Umsetzung der CSR-Berichtspflicht

„Berichtspflichtige Unternehmen lassen ihre Entsprechenserklärung bereits jetzt durch das DNK-Büro auf die gesetzlichen Anforderungen hin durchsehen. Kleine und mittelständische Unternehmen nutzen den DNK hingegen als Instrument, um Nachhaltigkeitsstrategien aufzubauen und in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren. Die Berichterstattung ist aber auch in diesem Fall sinnvoll, da berichtspflichtige Unternehmen den Druck häufig nach unten weitergeben“, sagt Tabea Siebertz, wissenschaftliche Referentin im Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex. Obwohl das Thema für kleine und mittelständische wie auch größere – und damit berichtspflichtige Firmen – im letzten Jahr deutlich an Relevanz gewonnen hat, fehlen vielen noch die nötigen Informationen zur Umsetzung der Berichtspflicht. Siebertz zufolge sind es vor allem diese Wissenslücken, die für Unsicherheit in den Unternehmen führen – und weniger Budgetfragen. Während sich in größeren Firmen ganze Abteilungen mit der Thematik beschäftigen und sich entsprechend schulen lassen, müssen Unternehmen mit weniger Personal gezielt Freiräume für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien schaffen. Von dem „ersten Schock“ nach dem Gesetz zur Berichtspflicht hätten sich die Unternehmen bereits erholt, sagt Siebertz. Vielen sei letztlich klargeworden, dass viele gesetzlichen Anforderungen, wie etwa Umwelt- oder Sozialstandards bereits erfüllt werden.

Anwendung des DNK wird weiter steigen

Aufgrund der Gesetzeslage dürfte die Anwendung des DNK auch in den kommenden Monaten weiter steigen. Schließlich müssen Unternehmen, die unter die Berichtspflicht fallen, 2018 erstmals eine nichtfinanzielle Erklärung abgeben. Mit dem Mehrbedarf wächst auch das Bedürfnis nach mehr Informationen. Laut RNE und dem Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex wurden in diesem Jahr rund 230 Schulungen zum DNK angeboten, fast 100 Veranstaltungen mehr als 2016. Zudem wurden tausende Broschüren oder Leitfäden in deutscher und englischer Sprache an Interessierte verschickt. Künftig will das Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex auch Informationen und Daten stärker vernetzen. Über den Austausch sollen die Unternehmen und Organisationen besser und einfacher unterstützt werden. " ["post_title"]=> string(68) "Unternehmen setzen verstärkt auf den Deutschen Nachhaltigkeitskodex" ["post_excerpt"]=> string(200) "Beim Thema Nachhaltigkeit orientieren sich immer mehr Firmen am Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Unterstützung bei der Umsetzung ist insbesondere bei den berichtspflichtigen Unternehmen gefragt." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(4) "open" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(68) "unternehmen-setzen-verstaerkt-auf-den-deutschen-nachhaltigkeitskodex" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2017-12-15 11:23:26" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2017-12-15 10:23:26" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(41) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=4767" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [6]=> object(WP_Post)#6904 (24) { ["ID"]=> int(3865) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2017-08-30 10:49:35" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2017-08-30 08:49:35" ["post_content"]=> string(5507) "Berlin, 30.08.2017 - Das Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex hat die Anpassungen des DNK an die CSR-Berichtspflicht zum Anlass genommen, die DNK-Datenbank weiter zu optimieren. Nachdem der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) aktualisiert hat, um ihn mit den inhaltlichen Anforderungen des im März 2017 verabschiedeten CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG) in Einklang zu bringen, sind alle entsprechenden Änderungen nun auch vollständig in der DNK-Datenbank implementiert. Der DNK ist damit weiterhin ein geeigneter Mindeststandard zum Einstieg in die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen und Organisationen und berücksichtigt alle von der Berichtspflicht geforderten Aspekte. Der Nachhaltigkeitskodex und seine Nutzung sind kostenfrei und mit der jetzt erfolgten Überarbeitung der Datenbank noch einfacher und anwenderfreundlicher. Schlanke Prozesse: DNK-Checkliste in Datenbank integriert Unternehmen können ihre nichtfinanziellen Informationen mit der Anwendung des DNK strukturieren, indem sie anhand von 20 Kriterien und ergänzenden Leistungsindikatoren eine Entsprechenserklärung erstellen. Zu jedem Kriterium bietet die DNK-Datenbank ein eigenes Eingabefeld, in das die erforderlichen Informationen eingetragen werden. Sobald alle Felder ausgefüllt sind, überprüft das DNK-Team die Entsprechenserklärung – vor ihrer endgültigen Veröffentlichung – in der Regel innerhalb von drei Wochen mittels einer Checkliste auf formelle Vollständigkeit. Ab sofort ist der gesamte Prüfprozess in die Datenbank integriert. Das DNK-Büro gibt über die Datenbank Rückmeldung zum Entwurf – bislang lief diese Kommunikation mit den Anwendern in der Regel per E-Mail. Auch die Checkliste selbst wurde überarbeitet: Sie gibt Hinweise, welche zusätzlichen Informationen für die Nutzung als nichtfinanzielle Erklärung im Sinne der Berichtspflicht erforderlich sind, und beinhaltet neben den Indikatorensets GRI G4 und EFFAS nun auch die neuen GRI Standards. Neu: Prüfung auf Vollständigkeit iSd CSR-Berichtspflicht Unternehmen können nun in der Datenbank angeben, ob sie berichtspflichtig sind und ihre Entsprechenserklärung als nichtfinanzielle Erklärung im Sinne des CSR-RUG nutzen möchten. In diesem Fall prüft das DNK-Büro, ob zusätzlich zu den Kriterien des DNK auch die gesetzlich geforderten Inhalte vorliegen, und weist ggf. auf Lücken hin. Diesen Service können selbstverständlich auch nicht berichtspflichtige Unternehmen in Anspruch nehmen, die sich in ihrer Berichterstattung freiwillig an den gesetzlichen Anforderungen orientieren möchten. Damit ist der DNK auf zwei Ebenen nutzbar: insbesondere für KMU als niedrigschwelliger Einstieg in die Nachhaltigkeitsberichterstattung und darüber hinaus zur Erstellung einer nichtfinanziellen Erklärung. Nutzeroptimierung: Erweiterte Datenbank-Funktionen Um die Erstellung einer Entsprechenserklärung zu vereinfachen, hat das DNK-Büro zusätzlich hilfreiche Funktionen in die Datenbank integriert: Der neue Kommentarmodus erleichtert beispielsweise die gemeinsame Erstellung der Texte innerhalb einer Organisation. Zur besseren Kommunikation können verschiedene Bearbeiter eines Unternehmens ihre Kommentare und Verweise nun direkt in der Datenbank einfügen. Eine Kommentarliste ermöglicht zudem die lückenlose Nachverfolgbarkeit aller Einträge. Mit allen Neuerungen wird die Nutzerfreundlichkeit der Datenbank weiter erhöht und Anwendern somit eine verbesserte Performance und noch leichtere Handhabung des DNK geboten. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) fördert verantwortungsbewusstes Wirtschaften. Er misst die Nachhaltigkeitsleistung von nationalen wie internationalen Organisationen und Unternehmen jeder Größe und Rechtsform anhand von 20 grundsätzlichen Kriterien. Ab 2017 müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten berichten. Die EU-Kommission hat den DNK als geeigneten Standard zur Erfüllung der Berichtspflicht gewürdigt. Aufgrund seiner Ausrichtung und unkomplizierten Handhabung ist der DNK jedoch auch und besonders für kleinere und mittlere Unternehmen geeignet. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) wurde erstmals im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Der Rat entwickelt Beiträge für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, benennt konkrete Handlungsfelder und Projekte und verfolgt die Aufgabe, Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel setzt die nationale Nachhaltigkeitsstrategie fort und hat den RNE zum 1. November 2016 für weitere drei Jahre berufen. Pressekontakt Büro Deutscher Nachhaltigkeitskodex c/o Scholz & Friends Reputation Litfaß-Platz 1 10178 Berlin E-Mail: team@nachhaltigkeitskodex.org Telefon: 030 / 700 186 974" ["post_title"]=> string(88) "DNK-Datenbank optimiert: Nutzerfreundlichkeit, Prüfprozess, nichtfinanzielle Erklärung" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(4) "open" ["ping_status"]=> string(4) "open" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(85) "dnk-datenbank-optimiert-nutzerfreundlichkeit-pruefprozess-nichtfinanzielle-erklaerung" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2017-11-29 11:44:59" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2017-11-29 10:44:59" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(40) "http://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=3865" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [7]=> object(WP_Post)#6905 (24) { ["ID"]=> int(2374) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2017-07-05 11:59:56" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2017-07-05 09:59:56" ["post_content"]=> string(8372) "Die neue CSR-Berichtspflicht führt dazu, dass immer mehr Unternehmen öffentlich darüber berichten, wie nachhaltig sie wirtschaften: Seit Anfang des Jahres haben 121 neue Unternehmen ein Profil in der Datenbank des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) angelegt. Insgesamt geben mittlerweile 218 deutsche Unternehmen Nachhaltigkeitsberichte nach dem DNK-Standard ab, darunter 15 Dax-Konzerne und sieben im M-Dax notierte. Zu den europäischen Anwendern gehören jeweils ein schwedisches, finnisches sowie österreichisches Unternehmen. Der Sustainability Code, wie der Nachhaltigkeitskodex auf Englisch bezeichnete wird, erweist sich damit auch für internationale Unternehmen als anwendungsfähiger Standard. Die Berichtspflicht zur Offenlegung nichtfinanzieller Informationen von Unternehmen umfasst fünf Themengebiete. Es geht um das Nachhaltigkeitskonzept des Unternehmens sowie um Umweltbelange, etwa die Emissionen von Treibhausgasen, um Arbeitnehmerbelange, etwa Gleichberechtigung. Dazu kommen soziale Fragen: Wie beeinflusst ein Unternehmen die Kommunen, in denen es angesiedelt ist, achtet es Menschenrechte, etwa in den Lieferketten? Was tun Unternehmen außerdem, um Korruption und Bestechung zu bekämpfen? Diese Informationen werden für Investoren und die Zivilgesellschaft immer wichtiger. In der EU sind sie seit dem Geschäftsjahr 2017 für alle Unternehmen ab einer bestimmten Größe verpflichtend. „Die Richtlinie hat zu einer starken Nachfrage nach dem DNK geführt. Nicht nur von Unternehmen, die ohnehin zu CSR-Berichten verpflichtet sind, sondern auch von mittelständischen Unternehmen und sogar Kommunen“, sagt Yvonne Zwick, Leiterin des Büros Deutscher Nachhaltigkeitskodex. Derzeit hat das DNK-Büro durchschnittlich rund 25 Entsprechenserklärungen im Prüfprozess, davon sind circa 15 von Erstberichtenden. Mit dem DNK die CSR-Berichtspflicht erfüllen Die neue Pflicht geht auf eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2014 zurück, die Deutschland mit dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz im März in nationales Recht umgesetzt hat – es gilt rückwirkend ab Januar 2017. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) wurde mittlerweile im Hinblick auf das neue Gesetz konkretisiert. Unternehmen, die ihre nichtfinanzielle Erklärung mit Hilfe des Nachhaltigkeitskodex vorbereiten, erhalten so pragmatische Unterstützung zur Erfüllung der CSR-Berichtspflicht. Zeitgleich hat die Europäische Kommission die „Guidelines on non-financial reporting“ veröffentlicht, die sich unter anderem auch am Sustainability Code orientieren. Die Guidelines führen neben dem Sustainability Code auch andere, international verbreitete Standards an, beispielsweise den Global Compact (COP). Der Nachhaltigkeitsrat setzt auf Zusammenarbeit mit anderen Standards, besonders naheliegend ist die mit dem Global Compact Netzwerk Deutschland. Aus einer DNK-Entsprechenserklärung können jetzt Berichte nach dem COP erstellt werden und umgekehrt, mithilfe eines neu entwickelten Abgleichs. Die Neuerungen beim DNK Der DNK hat bereits in der bisherigen Form die Anforderungen des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz erfüllt, doch wurden der Eindeutigkeit halber einige Ergänzungen und Konkretisierungen vorgenommen. Bis Ende dieses Jahres können Unternehmen sowohl nach dem aktualisierten als auch dem alten DNK berichten. Der Neue ist nach wie vor in 20 Kriterien unterteilt. Inhaltliche Änderungen gibt es vor allem bei den ersten beiden Kriterien, in denen Unternehmen ihre Strategie beschreiben und, so der Text bisher, offenlegten, „welche Aspekte der Nachhaltigkeit einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben“. Was unter „wesentlich“ zu verstehen ist, ist nun weiter definiert. Jetzt müssen Unternehmen auch offenlegen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit sich „wesentlich“ auf Aspekte der Nachhaltigkeit auswirken und vice versa, welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. „Es [das Unternehmen, a.d.R] analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen“, heißt es jetzt. „Der Nachhaltigkeitskodex gibt Unternehmen nun eindeutiger als bisher Orientierung hinsichtlich der Anforderungen an die Inhalte und den Prozess der Erstellung nichtfinanzieller Erklärungen und Berichte“, sagt Yvonne Zwick. So seien Tipps für berichtspflichtige Unternehmen in ein eigenes Kapitel sowie in die Checkliste eingeflossen, die Unternehmen bei der rechtskonformen Anwendung des DNK unterstützt. Die erste Kommune ist dabei Mit der niedersächsischen Stadt Geestland hat eine erste Kommune einen Nachhaltigkeitsbericht nach dem DNK vorgelegt. „Eigentlich für Unternehmen erstellt, ist der Kodex eine Verpflichtung und Kontrolle des eigenen Wirkens im Sinne der Nachhaltigkeit“, schreibt die Kommune, die mit 33.000 Einwohnern von der Fläche her die zehntgrößte in Deutschland ist. „Strategisch hat die Aufnahme durch den DNK für uns einen sehr großen Wert. Wir haben nun etwas in der Hand, an dem wir unsere Maßnahmen im Sinne der Nachhaltigkeit überprüfen können“, schreibt Bürgermeister Thorsten Krüger. Kapitalmarkt warnt: „Kein Blumentopf zu gewinnen“ Auch für Kapitalanleger werden die CSR-Berichte offenbar immer relevanter. „Die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen beruht heute nicht nur auf einer wirtschaftlich erfolgreichen Geschäftstätigkeit, sondern auch auf gesellschaftlicher Akzeptanz“, schreibt der Deutsche Investor Relations Verband (DIRK), der nach eigenen Angaben 90 Prozent des börsengelisteten Kapitals hierzulande repräsentiert. Der Satz stammt aus dem Vorwort des ersten umfassenden Guides des Verbandes zur Nachhaltigkeitsberichterstattung kapitalmarktorientierter Unternehmen. In dem Bericht heißt es, es gebe ein schrittweises Umdenken innerhalb der Unternehmen in Richtung Nachhaltigkeit. Aber auch externe Faktoren seien wichtig, insbesondere die neuen gesetzlichen Bestimmungen und erhöhte Anforderungen der Investoren, schreiben die Vorstände des Verbandes. „Mit allgemeinen Absichtserklärungen nach dem Motto 'Allen wohl und niemand wehe' ist schon heute in der Nachhaltigkeitsberichterstattung kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Gefragt sind hier vielmehr belegbare Fakten und schlüssige Konzepte“, schreiben sie. Entsprechenserklärungen nach dem DNK seien oft ein guter Einstieg in die Nachhaltigkeitsberichterstattung, heißt es in dem Bericht. Entscheidende Innovation: Unternehmensleitung und Aufsichtsrat sind haftbar Auch das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland (IDW) betont in einem Positionspapier, wie wichtig die Schlüssigkeit der Nachhaltigkeitsberichte ist. „Investoren werden die Angaben der künftig zu erstellenden nichtfinanziellen Erklärung nutzen, wenn diese glaubwürdig sind“, schreibt Klaus-Peter Naumann, Sprecher des Vorstands. „Der Aufsichtsrat ist verpflichtet, die nichtfinanzielle Erklärung mit derselben Intensität zu prüfen wie den Abschluss und den Lagebericht“, schreibt der IDW. Verantwortlich dafür, dass die neuen, im Handelsrecht verwurzelten Vorgaben erfüllt werden, sei die Unternehmensleitung. Unternehmen müssten dazu auch interne Kontrollen einrichten, um zu verhindern, dass die nichtfinanziellen Erklärungen falsche Angaben enthielten. Mit der Prüfpflicht für den Aufsichtsrat ist das Thema Nachhaltigkeit in der unternehmerischen Hierarchie nach oben gerutscht. Dies war eine der letzten Änderungen, die im Gesetzgebungsprozess vorgenommen wurden." ["post_title"]=> string(44) "Der Nachhaltigkeitskodex ist immer gefragter" ["post_excerpt"]=> string(319) "Ab dem Geschäftsjahr 2017 müssen große Unternehmen in der EU darüber berichten, wie sich ihr Geschäft auf Umwelt und Gesellschaft auswirkt. Anerkannter Standard dafür ist der Nachhaltigkeitskodex, der stark nachgefragt wird. Auf ihn verweist auch die EU-Kommission in ihren neuen Leitlinien zur Berichterstattung." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(4) "open" ["ping_status"]=> string(4) "open" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(44) "der-nachhaltigkeitskodex-ist-immer-gefragter" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2018-01-16 12:27:50" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2018-01-16 11:27:50" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(88) "http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuelles/der-nachhaltigkeitskodex-ist-immer-gefragter/" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } } ["post_count"]=> int(8) ["current_post"]=> int(-1) ["in_the_loop"]=> bool(false) ["post"]=> object(WP_Post)#6688 (24) { ["ID"]=> int(13569) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2019-04-11 13:08:32" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2019-04-11 11:08:32" ["post_content"]=> string(3797) "Athen, 9. April 2019 – Die Türkei bekommt als drittes Land der Welt einen nationalen Nachhaltigkeitskodex. Der Türkische Nachhaltigkeitskodex, das Ergebnis einer Zusammenarbeit des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und des türkischen Zentrums für nachhaltige Produktion, Forschung und Design (SÜRATAM), wurde beim Sustainability Outlook 2019 in Athen am 5. April 2019 präsentiert. Dr. Hüdai Kara und Julia Graner, der Direktor und die Managerin des Projekts Türkischer Nachhaltigkeitskodex, nahmen als Vertreter von SÜRATAM an der Konferenz teil. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex, ein vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) im Jahr 2010 eingeführter Berichtsstandard, kann unabhängig und länderspezifisch angepasst werden. Nach Aussage des RNE interessieren sich neben der Türkei, die sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium der Adaption und Implementierung befindet, weitere Länder der EU und auf der ganzen Welt für die Erfahrungen mit dem Nachhaltigkeitskodex und den Optionen für eine nationale Anpassung. Ende 2018 einigten sich DNK und SÜRATAM auf eine Zusammenarbeit bei der Adaption des Nachhaltigkeitskodex. Momentan befindet sich der Türkische Nachhaltigkeitskodex in der Beratungsphase mit den verschiedenen Interessengruppen und es wird an der Anpassung einzelner Kriterien an die Bedingungen vor Ort gearbeitet. Als wichtige Akteure wurden die Wissenschaft, lokale und multinationale Unternehmen, Unternehmensverbände, Handelskammern sowie die Zivilgesellschaft und Berater identifiziert. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehört das Netzwerken, um die genannten Akteure bei der Entwicklung des Kodex miteinander zu verbinden und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu eruieren. Es wurden bereits einige wichtige Meilensteine wie die Übersetzung des Kodex ins Türkische und ein zweisprachiger Internetauftritt erreicht. Das Team des Türkischen Nachhaltigkeitskodex hat seinen Sitz in den Räumlichkeiten von SÜRATAM und greift auf die Mitglieder und das weitreichende Branchennetzwerk von SÜRATAM zurück, um das Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen in allen Sektoren und Branchen weiter zu stärken. „Diese Zusammenarbeit ist ein Meilenstein für die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Türkei, wo diese freiwillig erfolgt und auf einem relativ niedrigen Niveau liegt. Der Türkische Nachhaltigkeitskodex wird kleinen wie großen Unternehmen vor Ort gleichermaßen als Werkzeug für Transparenz und zur Beurteilung von Nachhaltigkeit dienen. Seine Einführung kann vielleicht sogar der Grundstein für einen vom Kodex inspirierten Nachhaltigkeitsindex von Firmen sein, der auf anerkannte KPIs und Metriken zurückgreift“, so Dr. Kara, Vorstandsmitglied von SÜRATAM und Direktor des Türkischen Nachhaltigkeitskodex. Die Partnerschaft zwischen dem DNK und SÜRATAM zeigt, dass der Inhalt des Kodex über Landesgrenzen hinweg relevant und anwendbar ist. Ein Blick auf die stark unterschiedlichen Standards der Nachhaltigkeitsberichterstattung und das wachsende Interesse an einer Standardisierung unterstreicht, dass der Kodex ein nützliches Instrument ist. Er setzt auf Wesentlichkeit, Engagement und Transparenz und ist damit ein guter und umsetzbarer Weg, um nachhaltige Geschäftspraktiken international voranzubringen. In einem Kommentar zu der Ankündigung sagte Yvonne Zwick, Leiterin des DNK-Büros und Stellvertretende Generalsekretärin des Rates für Nachhaltige Entwicklung: „Das Team in der Türkei legt den Grundstein dafür, dass in Zukunft Unternehmen aller Größenordnungen in der Türkei ihre Nachhaltigkeitsbemühungen offenlegen. Wir freuen uns sehr über die Ankündigung des Türkischen Nachhaltigkeitskodex und heißen ihn in der Kodex-Familie herzlich willkommen.“" ["post_title"]=> string(45) "Der Nachhaltigkeitskodex kommt in die Türkei" ["post_excerpt"]=> string(0) "" ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(45) "der-nachhaltigkeitskodex-kommt-in-die-tuerkei" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2019-04-11 13:09:06" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2019-04-11 11:09:06" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=13569" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } ["comment_count"]=> int(0) ["current_comment"]=> int(-1) ["found_posts"]=> string(1) "8" ["max_num_pages"]=> float(1) ["max_num_comment_pages"]=> int(0) ["is_single"]=> bool(false) ["is_preview"]=> bool(false) ["is_page"]=> bool(false) ["is_archive"]=> bool(true) ["is_date"]=> bool(false) ["is_year"]=> bool(false) ["is_month"]=> bool(false) ["is_day"]=> bool(false) ["is_time"]=> bool(false) ["is_author"]=> bool(false) ["is_category"]=> bool(false) ["is_tag"]=> bool(true) ["is_tax"]=> bool(false) ["is_search"]=> bool(false) ["is_feed"]=> bool(false) ["is_comment_feed"]=> bool(false) ["is_trackback"]=> bool(false) ["is_home"]=> bool(false) ["is_404"]=> bool(false) ["is_embed"]=> bool(false) ["is_paged"]=> bool(false) ["is_admin"]=> bool(false) ["is_attachment"]=> bool(false) ["is_singular"]=> bool(false) ["is_robots"]=> bool(false) ["is_posts_page"]=> bool(false) ["is_post_type_archive"]=> bool(false) ["query_vars_hash":"WP_Query":private]=> string(32) "03aab105951eb46258f89985e0958a77" ["query_vars_changed":"WP_Query":private]=> bool(false) ["thumbnails_cached"]=> bool(false) ["stopwords":"WP_Query":private]=> NULL ["compat_fields":"WP_Query":private]=> array(2) { [0]=> string(15) "query_vars_hash" [1]=> string(18) "query_vars_changed" } ["compat_methods":"WP_Query":private]=> array(2) { [0]=> string(16) "init_query_flags" [1]=> string(15) "parse_tax_query" } }