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Demnach haben sich vor allem für Alleinerziehende und für Familien mit Kindern die Chancen verschlechtert, sich eine Mietwohnung leisten zu können.

Wohnraum schaffen

Die Autoren Timo Heyn und Marco Schmandt fordern, das Wohngeld besser an den Mietpreisen vor Ort zu orientieren und Hilfen schneller als bisher zu erhöhen. Aber vor allem ist für sie klar: „Mittel- und langfristig muss mehr Wohnraum geschaffen werden, um eine auf Dauer wachsende Anzahl an Abhängigkeiten von Transferleistungen zu vermeiden.“ In Münster begann das große Umdenken schon vor einigen Jahren. Da änderten sich plötzlich die Zeiten. Waren bis dahin viele vor der Hektik in den Städten aufs Land geflüchtet, kamen sie nun wieder in die Stadt. Münster hatte über die Jahre kaum noch Kitas gebaut, über die Schließung von Schulen nachgedacht, sich von Immobilien getrennt und die Entwicklung von Bauland weitestgehend den Privaten überlassen. Im Jahr 2014 beschloss der Rat das Münsteraner Modell einstimmig. Der offizielle Name: Sozialgerechte Bodennutzung Münster, kurz SoBoMünster. Münster landete keine zwei Jahre später im „Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt“, den die Postbank jedes Jahr von Wirtschaftsexperten erstellen lässt, bereits an der Spitze: Im Vergleich zum Bestand seit dem Jahr 2000 waren dort so viele Neubauten entstanden wie nirgendwo sonst in der Republik. Bauen ist allerdings nur das eine, erschwingliche Preise sind das andere.

Drei Hebel für Bezahlbarkeit

Im Münsteraner Modell gebe es „drei entscheidende Hebel“, sagt Peck. Erstens: Im Außenbereich bekommt Baurecht für neues Bauland nur, wer sein Grundstück mindestens zur Hälfte an die Stadt verkauft. Zweitens: Die Stadt verkauft ihre Grundstücke nicht nach dem Höchstgebot, sondern zum Festpreis und an denjenigen, der für die Mieter die niedrigsten Startmieten anbietet. Peck: „Das ist ein Wettbewerb nach unten.“ Und drittens: Investoren verpflichten sich im Innenbereich bei neuen oder geänderten Bebauungsplanungen im Wohnungsbau einen Anteil von mindestens 30 Prozent Sozialwohnungen zu schaffen, auch in bester Wohnlage am Wasser. Weitere 30 Prozent müssen förderfähige Wohnungen ausmachen. Bei städtischen Flächen für Mehrfamilienhäuser gibt es sogar eine 60-Prozent-Quote.

6,50 Euro Startmiete

Funktioniert das? Die Zahlen legen das nahe. Peck sagt: „Wir bekommen bei 80 Prozent aller Ankäufe durch die Stadt nicht nur die Hälfte, sondern das ganze Grundstück.“ Als 2017 die ersten Wohnbau-Projekte nach den SoBoMünster-Kriterien bewilligungsreif wurden, hätten dazu 310 Sozialwohnungen gehört. 2018 seien es bereits 385 gewesen. „Wir sind zuversichtlich, das noch zu steigern“, sagt Peck. Und: Die Startmiete von 9,50 Euro pro Quadratmeter bei frei finanzierten Wohnungen sei unterboten worden. Das Ergebnis lag bei rund 6,50 Euro. Peck sieht „eine Trendwende“. Diese sei auch in anderen Kommunen machbar. Es gibt schon lange ein Münchener, auch ein Frankfurter Modell. Münster konnte sich einiges abgucken – und dann für sich weiterentwickeln. „Sie brauchen ein identitätsstiftendes Modell, müssen aber nicht alles neu erfinden“, rät Peck. Die Besonderheit in Münster, die er unbedingt für nachahmenswert hält, ist der Arbeitskreis Wohnen. In ihm sitzen Vertreterinnen und Vertreter von Immobilienwirtschaft, Kreditinstituten, Mietervereinen und der Stadt. Anders gesagt: Es hilft, von vornherein alle einzubeziehen – für die Zukunft der Stadt." ["post_title"]=> string(49) "Ausgezeichnet: Wie Wohnraum bezahlbar werden kann" ["post_excerpt"]=> string(112) "Mietpreise steigen, Sozialwohnungen fehlen? Die Stadt Münster stemmt sich gegen diese Entwicklung - mit Erfolg." ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(6) "closed" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(48) "ausgezeichnet-wie-wohnraum-bezahlbar-werden-kann" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2019-02-20 09:41:46" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2019-02-20 08:41:46" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(42) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=12754" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } [1]=> object(WP_Post)#6979 (24) { ["ID"]=> int(4763) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2017-12-15 12:15:45" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2017-12-15 11:15:45" ["post_content"]=> string(4824) "Bereits zum zehnten Mal wurde Anfang Dezember der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) an Vorbilder und Vorreiter der Nachhaltigkeit verliehen. Im Jubiläumsjahr prämierte die Auszeichnung in fünf Wettbewerben – darunter der Next Economy Award für „grüne Gründer“ – erneut beispielhafte Nachhaltigkeitsleistungen in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Ehrenpreise für ihr soziales und ökologisches Engagement erhielten darüber hinaus die belgische Königin Mathilde, die schottische Sängerin und Aktivistin Annie Lennox, der Musiker Marius Müller-Westernhagen und die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall, die mit ihren Untersuchungen über Schimpansen und ihrem Einsatz für den Naturschutz weltbekannt wurde. Der DNP wird getragen von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Vorsitzender der Jury ist Günther Bachmann, Generalssekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Die Nachhaltigkeits-Gala am Abend des 8. Dezember mit 1200 geladenen Gästen war der festliche Höhepunkt und Abschluss des Deutschen Nachhaltigkeitstages, nachdem am Vorabend bereits die Next Economy Awards an die Start-ups Wijld, das Deutsche Institut für Telemedizin und Gesundheitsförderung, den EinDollarBrille e.V. und Enerthing verliehen worden waren. Der Kongress, der in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf Digitalisierung, Wasser und Klimaschutz legte, fand am 7. und 8. Dezember in Düsseldorf statt. 130 Referentinnen und Referenten – darunter Mojib Latif, Dirk Messner, Ashok Sridharan, Harald Welzer und die beiden Ehrenpreisträgerinnen Lennox und Goodall – sprachen vor fast 2.000 Teilnehmenden aus Unternehmen, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Forschung und Medien über Themen wie kommunale Nachhaltigkeit, Smart Cities und die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Unter dem Motto „Kommune 2030 – nachhaltig und digital“ war zudem der Kommunalkongress der Bertelsmann Stiftung zu Gast bei Deutschlands meistbesuchtem Kongress zur Nachhaltigkeit.

Jubiläumspreise an Frosta und Pirmasens

Über den nachhaltig produzierten roten Teppich – die Veranstaltung war ein “Green Event” – gingen am Gala-Abend Persönlichkeiten aus Unternehmen, Kommunen, Spitzenpolitik, Forschung und Zivilgesellschaft. Auf der Bühne standen unter anderem NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Klaus Töpfer, der ehemalige Umweltminister und Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen UNEP, der Komiker Otto Waalkes und die Schauspielerin Natalie Wörner. Musikalische Höhepunkte des festlichen Abends waren die Auftritte von Annie Lennox, Marius Müller-Westernhagen und Max Giesinger. Durch den Abend führte der Initiator des Preises, der Journalist und Produzent Stefan Schulze-Hausmann. Mit dem DNP zeichnete die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis zahlreiche Preisträger für nachhaltige Spitzenleistungen aus. Darunter die Deutsche Telekom als Deutschlands nachhaltigstes Großunternehmen und die Alfred Ritter GmbH & Co. KG sowie Rinn Beton- und Naturstein GmbH & Co. KG als Deutschlands nachhaltigste Unternehmen mittlerer Größe. Unter den kleinen und mittleren Unternehmen lag die Sodasan Wasch- und Reinigungsmittel GmbH an der Spitze. Der Preis für Deutschlands nachhaltigste Marke ging an die Andechser Molkerei Scheitz. Zur nachhaltigsten Großstadt wurde Hannover gekürt, zur nachhaltigsten Stadt mittlerer Größe Geestland, und unter den Gemeinden machte Nettersheim das Rennen. Die Bürgermeister der Siegerkommunen erhielten neben ihren Auszeichnungen jeweils 35.000 Euro Preisgeld von der Allianz Umweltstiftung. Deutschlands nachhaltigstes Produkt 2018, bestimmt durch das REWE Group-Verbrauchervoting, ist GEPA Bio Café Orgánico. Über den DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) Preis „Nachhaltiges Bauen“ freute sich das genossenschaftliche Wohnbauprojekt “Gemeinschaftlich nachhaltig bauen – wagnisART”. Mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung zeichnete Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, die bio-elektrochemische Brennstoffzelle (BioBZ) aus. Den Sonderpreis „Ressourceneffizienz“gewann das Duale System Holding. Die Jubiläumspreise, die das Publikum per App-Abstimmung vergab, gingen an Frosta (Unternehmen) und Pirmasens (Städte und Gemeinden). Um den DNP hatten sich im zehnten Jahr seines Bestehens über 800 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Kommunen beworben." ["post_title"]=> string(56) "Deutscher Nachhaltigkeitspreis zum zehnten Mal verliehen" ["post_excerpt"]=> string(224) "Anfang Dezember wurden in Düsseldorf erneut nachhaltige Spitzenleistungen in Wirtschaft, Kommunen und Forschung ausgezeichnet. In seinem Jubiläumsjahr ging der Preis unter anderem nach Hannover, Pirmasens und Nettersheim. " ["post_status"]=> string(7) "publish" ["comment_status"]=> string(6) "closed" ["ping_status"]=> string(4) "open" ["post_password"]=> string(0) "" ["post_name"]=> string(56) "deutscher-nachhaltigkeitspreis-zum-zehnten-mal-verliehen" ["to_ping"]=> string(0) "" ["pinged"]=> string(0) "" ["post_modified"]=> string(19) "2017-12-18 08:52:23" ["post_modified_gmt"]=> string(19) "2017-12-18 07:52:23" ["post_content_filtered"]=> string(0) "" ["post_parent"]=> int(0) ["guid"]=> string(41) "https://www.nachhaltigkeitsrat.de/?p=4763" ["menu_order"]=> int(0) ["post_type"]=> string(4) "post" ["post_mime_type"]=> string(0) "" ["comment_count"]=> string(1) "0" ["filter"]=> string(3) "raw" } } ["post_count"]=> int(2) ["current_post"]=> int(-1) ["in_the_loop"]=> bool(false) ["post"]=> object(WP_Post)#6924 (24) { ["ID"]=> int(12754) ["post_author"]=> string(1) "5" ["post_date"]=> string(19) "2019-02-13 10:22:30" ["post_date_gmt"]=> string(19) "2019-02-13 09:22:30" ["post_content"]=> string(5332) "Münster wächst, die Mieten ziehen an. Einer von denen, die in der westfälischen Stadt gegensteuern, ist Matthias Peck, der Dezernent für Wohnungsversorgung, Immobilien und Nachhaltigkeit im Rathaus. „Niemand will mittelalterliche Verhältnisse, wo nur noch reiche Kaufleute in der Innenstadt wohnen, die Krankenpfleger, Polizisten, Erzieher von außerhalb in die Stadt pendeln“, sagt er. Die 311.000-Einwohner-Stadt geht nun einen ganz eigenen Weg. Sie hat ein Modell entwickelt, mit dem sie Wohnungen schafft, die sich nicht nur Top-, sondern auch Normal- und Geringverdiener leisten können. Seit kurzem darf sie sich auch deshalb zu den nachhaltigsten Städten Deutschlands zählen, sie erhielt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2019. In Berlin, in Hamburg, in München, aber auch in kleineren Städten ist das Wohnen für zahlreiche Haushalte längst unbezahlbar geworden. Erst im Januar hat das unabhängige Empirica-Institut die Studie „Wachsende Ungleichheit durch Wohnraum in Deutschland“ veröffentlicht. Demnach haben sich vor allem für Alleinerziehende und für Familien mit Kindern die Chancen verschlechtert, sich eine Mietwohnung leisten zu können.

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