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"Nachhaltigkeit heißt vor allem, über die momentane Nützlichkeit hinaus langfristig zu denken und entsprechend Zukunftsverantwortung zu übernehmen."

Alois Glück, Mitglied des Rates

Die Kunst, das Morgen zu denken

Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Jahreskonferenz des Rates

6. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung

26. September 2006
Berliner Congress Center (bcc)
Am Alexanderplatz 3, 10178 Berlin
9.45 Uhr bis ca. 19 Uhr

Für uns ist das Denken an Zukunft eine Herausforderung. Zukunftslinien einer nachhaltigen Entwicklung zu zeichnen heißt, kreativ zu sein, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten, die Folgen unseres Handelns richtig einzuschätzen und nachfolgenden Generationen zu ermöglichen, ihren Lebensstil frei zu wählen.

Zielfestlegungen, Indikatoren und Programme sind wichtige politische Instrumente in der Strategie zur nachhaltigen Entwicklung. Die eigentliche Herausforderung aber liegt in dem Zusammenspiel von Kreativität und Realismus - von rationalen und emotionalen Visionen, Werten und Maßstäben. Eine Perspektive mit dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung ist eine Kulturleistung.

6. Jahreskonferenz des Rates

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung lädt ein, diese Herausforderung auf der Jahreskonferenz zu diskutieren und neue Wege der Interaktion von Politik und Wirtschaft und Kultur zu finden. In parallelen Foren wird der Leitgedanke „Die Kunst das Morgen zu denken“ in Beziehung gesetzt zur Frage nach Zukunftsenergien, der Verantwortung von Unternehmen, zu den Auswirkungen des demografischen Wandels für Stadt und Land, der Synergie zwischen Kulturarbeit und bürgerschaftlichem Nachhaltigkeits-Engagement, Nachhaltigkeit in TV-Medien sowie dem Aufbau sozialer Sicherung in neuen Wachstumsökonomien.

Kommunikation wird bei der Jahreskonferenz groß geschrieben. Es gilt, neue Ideen hervorzubringen und neue Kontakte zu knüpfen.

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