Direkt zum Inhalt springen

"Neue Technologien sind wichtig für eine nachhaltige Entwicklung. Andere Lebensstile auch."

Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Mitglied des Rates

Projekte

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht der Projekte des Nachhaltigkeitsrates. Zudem lädt der Rat mit eigenen Kommunikationsprojekten die Bevölkerung ein, sich kreativ mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander zu setzen.

Photo collage: Young woman and young man collecting ideas on a pin board / pin board with notes - © The German Council for Sustainable Development (RNE)

Wie viel Hektar Boden braucht man für die Produktion eines T-Shirts? Welche Umwelt- und Sozialkosten fallen dabei an? Welche Schäden entstehen durch CO2-Emissionen und wie bezieht man sie in eine Unternehmensbilanz mit ein? Nachhaltige Geschäftsmodelle setzen die möglichst umfassende Kenntnis der sozialen und umweltrelevanten Kosten voraus, die bei Herstellung und Vertrieb, Nutzung und Entsorgung eines Produktes anfallen. Die Reduktion dieser externen Kosten ist ein zentrales Ziel nachhaltigen Wirtschaftens. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und Jochen Zeitz, Puma-Verwaltungsratsvorsitzender, CEO der Sport- und Lifestyle-Gruppe und Chief Sustainability Officer des französischen Puma-Mehrheitsaktionärs PPR, wollen gemeinsam Anstöße für eine vollständige Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kosten in der Unternehmenspraxis geben. Deshalb rufen sie jetzt Wissenschaftler, Studierende, Selbständige, Unternehmen und ihre Mitarbeiter zur Teilnahme an einem Ideenwettbewerb auf. Mehr

Foto-Collage: Turbinenmontage/Finanz-Chart mit Bleistift - © Bosch/klosko, photocase.com

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat in seiner Sitzung am 13. Oktober 2011 den Deutschen Nachhaltigkeitskodex einstimmig beschlossen. Zentrales Anliegen des Rates ist, eine möglichst breite Anwendung des Transparenzstandards in der Wirtschaft zu erreichen. Dafür hat er Empfehlungen zur Implementierung des Nachhaltigkeitskodex verabschiedet, die nun der Bundesregierung zugestellt werden. Mehr

Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan - © Foto: Hans-Christian Plambeck

Nachhaltigkeit und Politik: das ist der Titel der dritten Carl-von-Carlowitz Vorlesung, die die Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of GovernanceGesine Schwan am 12. Oktober 2011 im historischen Kassensaal der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gehalten hat. In ihren Ausführungen ist die Politikwissenschaftlerin der Spur einer "zeitgemäßen Politik im Dienste der Nachhaltigkeit" nachgegangen - quer durch die politische Ideengeschichte, den Status quo unterschiedlicher Interessen und Machtpotenziale in unseren Gesellschaften analysierend, entlang aktueller Beispiele. Am Ende ihrer Auseinandersetzung mit dem Begriff Nachhaltigkeit und auch in Bezugnahme auf ihre Vorredner in der Veranstaltungsreihe, Professor Wolfgang Haber und Professor Carlo Jaeger, kommt sie zu dem Schluss, dass Politik als "antagonistische Kooperation", als Zusammenarbeit trotz gegensätzlicher Interessen wie zum Beispiel in Multi-Stakeholderdialogen, der einzige Weg für langfristig stabile, gerechte und nachhaltige Entscheidungen ist. Mehr

Zu den Projektseiten des Dialogs „Nachhaltige Stadt“ - © Foto: Rat für Nachhaltige Entwicklung

„Wenn wir eine Gesellschaft wollen, die ökologisch, sozial und ökonomisch zukunftsfähig ist, dann müssen wir diese Gesellschaft zuerst in den Städten und Gemeinden Wirklichkeit werden lassen“, sagen die Oberbürgermeister von über 20 deutschen Städten. Sie diskutieren im Rahmen des Dialogs „Nachhaltige Stadt“ auf Einladung des Rates für Nachhaltige Entwicklung, wie eine zukunftsfähige Politik in den Kommunen konkret aussieht und welche Rahmenbedingungen dafür nötig sind. Ein Ergebnis dieses Dialogs ist die Publikation „Städte für ein nachhaltiges Deutschland – gemeinsam mit Bund und Ländern für eine zukunftsfähige Entwicklung“, die im Juni 2011 veröffentlicht wurde. Mehr

Der Nachhaltigkeitsrat hat einen Dialog zu konkreten Visionen für Deutschlands Zukunft durchgeführt. Das Jahr 2050 erscheint für viele, vor allem junge Menschen, heute noch in weiter Zukunft. Die kommenden 40 Jahre werden aber für sie die Zeit ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung, zum Aufbau von Partnerschaft und Familie und zum Leben in der Gemeinschaft. Über eine Wissens- und Generationenbrücke ist der Rat für Nachhaltige Entwicklung mit dem Projekt Dialoge_Zukunft_Vision2050 gezielt an diese Generation herangetreten, um sie zu ihren Vorstellungen und Leitideen für ein Leben in der Zukunft zu befragen. Mehr

Der Nachhaltige Warenkorb auf der 8. Jahreskonferenz des Rates - Foto: Frank Peters, © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Wer sozial und ökologisch verantwortlich leben und dabei mit seinem Geld auskommen will, kann das heute schon - ohne größere Probleme und ohne Komfortverzicht. Wichtig ist nur die Bereitschaft, Konsumgewohnheiten zu hinterfragen. Das zeigt die Broschüre "Der Nachhaltige Warenkorb" des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Mehr

Multistakeholderforum am 27./28. September 2007 im Deutschen Technikmuseum Berlin - © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Der Rat hat vor dem Hintergrund der weltweiten Bemühungen um unternehmensbezogene Nachhaltigkeit und der umstrittenen Ansprüche und Möglichkeiten zur Corporate Social Responsibility (CSR) Empfehlungen an die Bundesregierung und die Wirtschaft erarbeitet. Auch im Jahr 2009 setzt der Rat seine Aktivitäten zum Thema unternehmerische Verantwortung fort. Mehr

Die Bundesregierung hat einen so genannten „Peer Review“ der deutschen Nachhaltigkeitspolitik durchgeführt und den Rat für Nachhaltige Entwicklung mit der Organisation der Expertenbegutachtung beauftragt. Eine internationale Gruppe aus Klima-, Nachhaltigkeits- und Wirtschaftsexperten hat am 23. November 2009 im Rahmen der Jahreskonferenz des Rates in Berlin ihr Gutachten mit Ergebnissen und Empfehlungen an die Bundesregierung Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. Mehr

Mit dem Wettbewerb „Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit“ will die Bundesregierung gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger honorieren und stärken, um damit eine Kultur der Anerkennung zu befördern. Das besondere Augenmerk gilt Projekten, die auf den Zusammenhalt der Generationen im demografischen Wandel ausgerichtet sind. Mehr

„Nachhaltigkeit vor Ort“ – Konferenz der 100 jüngsten KommunalpolitikerInnen - Foto: Frank Peters, © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Die Nachhaltigkeitsstrategie ist ein wichtiges Zukunftsprogramm, um „das Morgen“ zu gestalten. Die Bundesregierung wird sie bis Herbst 2008 aktualisieren. Doch die Umsetzung auf kommunaler Ebene entscheidet über ihren Erfolg. Nachhaltigkeitspolitik findet vor Ort in den Kommunen statt! Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat die einhundert jüngsten KommunalpolitikerInnen Deutschlands vom 12. bis 14. Juni 2008 nach Berlin eingeladen, damit sie mit ihren praktischen politischen Erfahrungen die Nachhaltigkeitspolitik der Bundesregierung auf den Prüfstand stellen. Mehr

Wie lässt sich Verbindlichkeit und Wirksamkeit von Nachhaltigkeitsstrategien verbessern? Diese Frage diskutierten Experten auf Einladung des Rates für Nachhaltige Entwicklung im April 2008 bei einem Governance-Fachgespräch. Mehr

Workshop „Nachhaltigkeitspolitik der Bundesländer“ am 7. November 2007 in Berlin - Foto Yvonne Schäfer, © Rat für Nachhaltige Entwicklung

Welche Rolle spielen die Bundesländer im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung und für die nationale Nachhaltigkeitsstrategie? In unserer föderalen Struktur ist die Umsetzung wichtiger Nachhaltigkeitsziele z.B. zum Flächenverbrauch oder zur Bildung Sache der Bundesländer. Mehr

BRICS+G - Sustainability and Growth in Brazil, Russia, India, China, South Africa

Mit diesem internationalen Dialogprojekt will der Rat 2005 zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH einen offenen Austausch über Erfahrungen mit nationalen Nachhaltigkeitsstrategien und –prozessen initiieren. Vertreter aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik werden den aktuellen Stand ihrer Nachhaltigkeitspolitik vergleichen, Erfahrungen und Bewertungen austauschen und Rückschlüsse für ihre nationalen Nachhaltigkeitsstrategien ziehen. Die Fragestellungen für den Dialogprozess werden in den beteiligten Ländern entwickelt und auf nationaler und internationaler Ebene diskutiert. Mehr

Der Nachhaltige Warenkorb (2002/2003) - © Photocase (bigway)

Wie können wir die Idee der nachhaltigen Entwicklung in unserem Alltag umsetzen? Können wir schon heute "nachhaltig" einkaufen und leben? Welche Rollen fallen Verbrauchern Wirtschaft und Politik zu? Um diese Fragen zu klären, hat der Rat 2002 das Projekt "Nachhaltiger Warenkorb" angestoßen und Empfehlungen an die Bundesregierung zur Ausgestaltung einer aktiven Verbraucherpolitik ausgearbeitet. Mehr

Suchen