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"Nachhaltigkeit heißt vor allem, über die momentane Nützlichkeit hinaus langfristig zu denken und entsprechend Zukunftsverantwortung zu übernehmen."

Alois Glück, Mitglied des Rates

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Wettbewerb zur Förderung von lokalen Bildungs- und Kompetenznetzwerken für Nachhaltigkeit

WettbewerbPreisträgerFotos

Langfristiges Denken und Handeln lernen

Foto: Preisverleihung am 25. September 2012 im GIZ-Haus in Berlin - © Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Rat für Nachhaltige Entwicklung haben am 25. September 2012 in Berlin die 32 Sieger des „Wettbewerbs zur Förderung von lokalen Bildungs- und Kompetenznetzwerken für Nachhaltigkeit – eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Rates für Nachhaltige Entwicklung“ geehrt.

Die Ideen der Wettbewerbs-Gewinner, wie eine nachhaltige Entwicklung vor Ort durch Bildung voran gebracht werden kann, sind vielfältig: vom ehemaligen Eisenwerk „Alte Schmelz“, das zum Lernort für Erneuerbare Energien umgebaut werden soll, über das Netzwerk „Stralsund 2052“, das die Menschen vor Ort für den lokalen Klimaschutzprozess begeistern will, bis hin zum Schüler-Unternehmensnetzwerk zum nachhaltigen Wirtschaften in Heidelberg.

„Der Wettbewerb zeigt eindrucksvoll, auf welche breite Resonanz Bildung für nachhaltige Entwicklung trifft. Das Lernen über Nachhaltigkeit hat in allen Bereichen unseres Bildungswesens einen festen und wichtigen Platz“, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Helge Braun.

Auch Walter Hirche, Mitglied im Nachhaltigkeitsrat und Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission ist beeindruckt: „Bei aller Vielfalt ist den Bildungsnetzwerken eines gemeinsam – sie finden kreative Wege für das, worum es bei der Bildung für Nachhaltige Entwicklung konkret geht: Dem Einzelnen Kompetenzen und Werte zu vermitteln und damit die Fähigkeit zu langfristigem Denken und Handeln zu fördern“.

Angeregt worden war der Wettbewerb von MdB Rüdiger Kruse, Mitglied im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung des Deutschen Bundestages: „Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung ist das Zusammenwirken von Staat und Gesellschaft und eine umfassende Bildung für nachhaltige Entwicklung. Nur so kann das Potenzial jedes Einzelnen genutzt und in die Gesellschaft eingebracht werden“, so Kruse.

Die Gewinner des Wettbewerbs werden jeweils mit bis zu 35.000 Euro gefördert. Beworben hatten sich über 150 Netzwerke aus dem ganzen Bundesgebiet.

Jury

Die von den Netzwerken eingereichten Projektskizzen wurden von einer ehrenamtlichen Jury begutachtet, die dem BMBF 32 Projekte zur Förderung vorschlug. Der Vorsitzende der Jury ist Herr Walter Hirche (Präsident der Deutschen UNESCO Kommission und Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung). Mitglieder sind Herr Dr. Greiner (Leiter der Unterabteilung Lebenslanges Lernen, Bildungsforschung im BMBF), Herr Prof. Dr. Gerhard de Haan (FU Berlin, Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung), Frau Annette Dieckmann (Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband), Frau Steffi Kamp (Leiterin Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg im Breisgau), Frau Christine Klaubert (Leiterin Nachhaltigkeitsmanagement bei der Deutschen Bahn), Herr Rüdiger Kruse (Mitglied des Deutschen Bundestages), Hans Joachim Reck vertreten durch Dr. Barbara Praetorius (Verband kommunaler Unternehmen) und Herr Dr. Lutz Spandau (Vorstand Allianz Umweltstiftung).

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