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"Nachhaltiges Konsumverhalten wird solange Sache einer engagierten Minderheit bleiben, wie Anreize falsch gesetzt sind und Strukturen es nicht unterstützen."

Prof. Dr. Lucia A. Reisch, Mitglied des Rates

19.03.2003

Empfehlungen des Rats zum "Nachhaltigen Warenkorb"

Ist Nachhaltigkeit für den einzelnen Konsumenten letztlich billiger oder teurer, welchen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung kann der Einzelne an der Ladentheke leisten, haben wir schon genug Informationen, um zu entscheiden, welche Produkte und Dienstleistungen "nachhaltig" sind, welche nicht? Der Rat für Nachhaltige Entwicklung drängt darauf, diese Fragen mit einem neuen Politikansatz aufzugreifen und wird seine Empfehlungen zur Fortführung des Pilot-Projektes "Nachhaltiger Warenkorb" in einem Pressegespräch am 31. März vorstellen.

Der Rat hat das Warenkorb-Projekt initiiert und voran getrieben, um konkrete Schritte hin zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern zu verankern. Das Projekt soll auch zeigen, dass "Nachhaltigkeit" keine politische Schmuckformel, sondern mit konkreten Entscheidungen verbunden ist. Es geht um die Wahlfreiheit des einzelnen Verbrauchers und um das Spannungsverhältnis zwischen dem Aufruf zum Verzicht und der Eröffnung neuer Möglichkeiten eines zukunftsfähigen Konsums. Der "Nachhaltige Warenkorb" bietet in Anlehnung an den Warenkorb des Statistischen Bundesamtes zu Lebensmitteln, Haushaltsgütern, Bekleidung, Mobilität, Tourismus und Finanzdienstleistungen Güte-Siegel und andere Informationen, die für nachhaltige Produktalternativen stehen.

Weitere Informationen:

Nachhaltiger Warenkorb