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"Die Städte werden in Zukunft noch stärker Zentren technologischer und gesellschaftlicher Innovationen sein. Umso wichtiger sind die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung unserer Städte."

Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Mitglied des Rates

25.10.2012

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Aus dem Rat für Nachhaltige Entwicklung

Ein Jahr Deutscher Nachhaltigkeitskodex: Workshop zur Evaluierung am 30.11.

Seit einem Jahr gibt es den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), das gibt Anlass für eine Zwischenbilanz: Am 30. November von 10 bis 16 Uhr lädt der Rat für Nachhaltige Entwicklung zu eine Bestandsaufnahme ins GIZ-Haus am Reichpietschufer 20 nach Berlin. Das Multistakeholderforum diskutiert, wie der neue Transparenzstandard von der Wirtschaft angenommen wird und wie Gesellschaft, Unternehmen und Kapitalmarkt die zusätzlichen Informationen nutzen.

Ideen und Anregungen der Teilnehmer werden in einen umfassenden Peer-Review-Prozess einfließen, in dessen Rahmen internationale Experten (Peers) im Frühjahr 2013 die Wirkung des Nachhaltigkeitskodex sowie der deutschen Nachhaltigkeitspolitik bewerten werden. Basis für diese Bewertung wird ein RNE-Bericht sein, der mit Unterstützung von Prof. Dr. Alexander Bassen von der Universität Hamburg in den kommenden Monaten entstehen wird. Der Workshop bildet einen wichtigen Auftakt am Beginn der Analysearbeiten.

Den Vorsitz der internationalen Expertengruppe (Peer Group) hat Björn Stigson inne. Der ehemalige Präsident des World Business Council for Sustainable Development wird auf der Tagung den Nachhaltigkeitskodex und seine Wirkung in den Kontext einer internationalen Green Economy einordnen. Die Leitung übernimmt die RNE-Vorsitzende Marlehn Thieme. Für weitere Diskussionsbeiträge sind Vertreter des Kapitalmarktes und der organisierten Zivilgesellschaft angefragt.

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex strebt eine grundlegende Neu-Orientierung in Wirtschaft und Gesellschaft auf eine nachhaltige Entwicklung an. Er definiert Kriterien für Unternehmen, anhand derer sie ihre Bemühungen um nachhaltiges Wirtschaften transparent und untereinander vergleichbar darstellen können. Die Anwendung ist freiwillig. Entsprechenserklärungen zum Nachhaltigkeitskodex werden in einer speziellen Datenbank abgelegt. Den Kodex entwickelten Unternehmen, Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam, er wird von der Bundesregierung unterstützt. Bisher wenden ihn 29 Unternehmen mit über drei Millionen Mitarbeitern an.

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