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"Gesellschaftliches Bewusstsein ist eine treibende Kraft für Nachhaltigkeit. Deshalb müssen wir die Folgen gesellschaftlichen Handelns aufzeigen und die Diskussion nachhaltiger Lösungsansätze öffentlich machen."

Dr. Joachim Faber, Mitglied des Rates

05.07.2012

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AUS DEM RAT FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Nachhaltigkeitskodex: Deutsche Börse veröffentlicht Entsprechenserklärung

Die Gruppe Deutsche Börse hat eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) vorgelegt. Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, betont die Bedeutung dieser Erklärung: „Die Deutsche Börse entspricht im aktuellen Berichtsjahr 2011 den Anforderungen des DNK. Damit ist der Deutsche Nachhaltigkeitskodex im Zentrum des Kapitalmarktes angekommen.“

Julia Taeschner, Head of Corporate Responsibility, erläutert die Motivation der Deutsche Börse AG: „Die Förderung der Transparenz von Nachhaltigkeitsinformationen sowie deren Standardisierung stellt ein zentrales Anliegen der Gruppe Deutsche Börse in ihrer Funktion als Organisator des Kapitalmarktes dar.“

Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex strebt eine grundlegende Neu-Orientierung in Wirtschaft und Gesellschaft auf eine nachhaltige Entwicklung an. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hatte 2009 als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise mit Unternehmensvertretern, Investoren, Finanzanalysten und Wissenschaftlern einen Dialogprozess begonnen, aus dem der DNK entstand. Das Beratungsgremium der Bundesregierung hat den Nachhaltigkeitskodex im Oktober 2011 verabschiedet und ihn zur freiwilligen Anwendung empfohlen. Bis heute liegen Entsprechenserklärungen von 16 Unternehmen zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex vor.

Die Informationen zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) sind ab sofort mit einer Datenbank noch benutzerfreundlicher abrufbar. Die Datenbank ist auf www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de eingebunden; Interessierte können nun Berichte zu einzelnen Kriterien und Leistungsindikatoren per Ausklappmenü ansteuern. Durch den Launch wird eine bessere Nutzung der Informationen durch Kapitalmarktakteure möglich.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung schafft damit für die beteiligten Unternehmen zusätzliche Vernetzungsmöglichkeiten mit Analysten, Investoren und anderen Interessierten. Unternehmen und Organisationen können die Erfüllung des Transparenzstandards mit einem neuen Signet kommunizieren. Die Entwicklung der DNK-Datenbank wird im Rahmen eines Projektes des Sustainable Business Institute (SBI) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Mit der Einrichtung der Datenbank startet der Nachhaltigkeitsrat die Kooperation mit dem Sustainable Business Institute (SBI), Herausgeber der Marktplattform www.nachhaltiges-investment.org, die Anlegern, Unternehmen, Journalisten u.a. Transparenz über Anlagekriterien von Fonds für den deutschsprachigen und europäischen Markt vermittelt. Der Nachhaltigkeitsrat kooperiert ebenfalls mit www.yoursri.com, einer der weltweit führenden Online-Datenbanken rund um die Welt der nachhaltigen Geldanlagen.

Das DNK-Signet wird künftig auf den Seiten der Kooperationspartner auf die Entsprechenserklärungen von Unternehmen zum Nachhaltigkeitskodex verlinken und kann von Unternehmen genutzt werden, die ihre Unterstützung öffentlichkeitswirksam kommunizieren möchten. Das Signet gibt es auf Deutsch und Englisch.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webseite www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de.

Weiterführende Informationen

Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)

Projektseite mit Datenbank, Templates, Hintergrund

 

Entsprechenserklärung der Deutschen Börse

04.07.2012

 

Corporate Responsibility, Deutsche Börse

Hinweis auf Entsprechungserklärung zum DNK, 05.07.2012

 

"Nachhaltige Wertpapiere": Portal der Deutschen Börse

Das 2011 lancierte Portal zeigt Kurse der nachhaltigen Indexfamilie "Stoxx Global ESG Leaders" an. Grundlage der Bewertung sind die vom Finanzprofiverband DVFA entwickelten Schlüsselkriterien für Umwelt (E), Soziales (S) und Unternehmensführung (G), abgekürzt: "ESG KPIs". Das Informationsportal enthält Daten von 1.800 börsennotierten internationalen Unternehmen. An der deutschen Börse besteht in punkto Nachhaltigkeit keine Berichtspflicht.

 

 

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