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Nachhaltigkeit erfordert Entscheidungen – nicht in ferner Zukunft, sondern jetzt.

Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates

Marlehn Thieme

Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist die einzige Option für verantwortliches globales Handeln, die unsere Ökosysteme schützt und damit das Überleben künftiger Generationen sichert.

Olaf Tschimpke, Stellvertretender Vorsitzender des Rates

Olaf Tschimpke

Die Messung von Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor, um das Thema in Unternehmen und auf Kapitalmärkten zu etablieren.

Prof. Dr. Alexander Bassen, Mitglied des Rates

Prof. Dr. Alexander Bassen

Die Ausgewogenheit von Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung kann nur in Zusammenarbeit zwischen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und jedem Einzelnen gelingen.

Vera Gäde-Butzlaff, Mitglied des Rates

Vera Gäde-Butzlaff

Nachhaltigkeit heißt vor allem, über die momentane Nützlichkeit hinaus langfristig zu denken und entsprechend Zukunftsverantwortung zu übernehmen.

Alois Glück, Mitglied des Rates

Alois Gück

Nachhaltigkeit als Leitidee im Handeln braucht bessere Bildung als Basis, dazu mehr Aktionspartnerschaften und Praxisbeispiele, lokal, regional und international.

Walter Hirche, Mitglied des Rates

Walter Hirche

Um Lebensqualität zu schaffen und den damit verbundenen Ressourcenverbrauch zu verringern, müssen wir Nachhaltigkeit weiter in unserem täglichen Handeln verankern, als Mitarbeiter, Konsument und Bürger.

Kathrin Menges, Mitglied des Rates

Kathrin Menges

Für eine nachhaltige Entwicklung muss die Bekämpfung des Klimawandels im Zentrum der gesellschaftlichen und ökonomischen Transformation stehen - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Jennifer Morgan, Mitglied des Rates

Jennifer Morgan

Die Energiewende hat die Kosten für grünen Strom stark gesenkt. Er ist deshalb international wettbewerbsfähig und trägt zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele ohne zusätzliche CO2-Emissionen bei.

Alexander Müller, Mitglied des Rates

Alexander Müller

Nachhaltiges Konsumverhalten wird solange Sache einer engagierten Minderheit bleiben, wie Anreize falsch gesetzt sind und Strukturen es nicht unterstützen.

Prof. Dr. Lucia A. Reisch, Mitglied des Rates

Prof. Dr. Lucia A. Reisch

Eine Welt im Gleichgewicht ist seit 1972 für den Club of Rome eine Notwendigkeit – für unsere Arbeit im Nachhaltigkeitsrat die Herausforderung.

Max Schön, Mitglied des Rates

Max Schön

Nachhaltige Entwicklung erfordert heute eine Agenda, die globale und nationale Ziele und Politiken explizit miteinander verschränkt und der globalen Kooperation einen deutlichen Schub gibt.

Dr. Imme Scholz, Mitglied des Rates

Dr. Imme Scholz

Die Städte werden künftig noch stärker Zentren technischer und gesellschaftlicher Innovationen, aber auch von sozialen und ökologischen Herausforderungen sein. Umso wichtiger sind die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung unserer Städte.

Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Mitglied des Rates

Prof. Dr. Wolfgang Schuster

Nachhaltigkeit verpflichtet zu Vernunft und Verantwortung unseres Handelns im sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereich.

Michael Vassiliadis, Mitglied des Rates

Michael Vassiliadis

Wir brauchen mutige politische Entscheidungen, die weniger Wachstum und mehr Nachhaltigkeit belohnen, die Gemeinwohl statt Gewinnstreben fördern.

Prof. Dr. Hubert Weiger, Mitglied des Rates

Prof. Dr. Hubert Weiger

Ohne Zukunftsbilder, die die Lebensqualität in einer nachhaltigen Moderne vorstellbar machen, lässt sich weder eine gestaltende Politik denken noch die Rolle der Zivilgesellschaft für eine solche Politik.

Prof. Dr. Harald Welzer, Kooptiertes Mitglied des Rates

Prof. Dr. Harald Welzer
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Inhalt

Werkstatt N: Wettbewerb startet wieder

Aus dem Rat für Nachhaltige Entwicklung

Die 100 besten Nachhaltigkeitsprojekte zeichnet der RNE wieder mit dem Qualitätszeichen „Werkstatt N“ aus. Die Jury beurteilt dabei das Zusammenspiel ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeitsaspekte. Ebenso fließen Ziel, Methode und Originalität der Vorhaben in die Bewertung ein. Am 23. Juni startet der Wettbewerb 2014.

Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), wünscht sich bei den Projekten, die sich um die Auszeichnung „Werkstatt N“ bemühen auch in diesem Jahr wieder spannende Initiativen mitten aus unserer Gesellschaft. Sie sollen Vorbild für künftige Entwicklungen sein.

Der Wettbewerb richtet sich an Privatpersonen, gemeinnützige und öffentliche Organisationen, Kommunen und Unternehmen. Auch kommerzielle Produkte und Dienstleistungen können eingereicht werden, sofern sie nachhaltige Lösungen anbieten oder dem Bereich Social Business zuzuordnen sind.

Die Vorhaben können überall herkommen, wirken in der Stadt oder auf dem Land, auf Schulhöfen oder in Seniorenwohnheimen, finden im Internet oder auf der Werkbank statt – so wie die Projekte „Meine kleine Farm“ oder das „Kartoffel-Kombinat“, die der RNE im vergangenen Jahr ausgezeichnet hat.

„Meine kleine Farm“ in Brandenburg verkauft Wurst von Biofreilandschweinen, die von einem regionalen, keine 30 km vom Hof entfernten Metzger geschlachtet werden. Zu jedem Schwein gibt es auch auf der Webseite Fotos, so dass der Konsument wieder an den Ursprung des Fleisches erinnert wird. Diese Transparenz führt dazu, dass Kunden zwar weniger Fleisch essen, dafür aber mit mehr Respekt vor dem einzelnen Tier.

Das Kartoffel-Kombinat ist eine landwirtschaftliche Genossenschaft, in der rund 450 biologisch und solidarisch arbeitende kleine Familienbetriebe und Konsumenten im Großraum München zusammengeschlossen sind. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, über die einzelnen Höfe hinaus nachhaltig lebensfähige dörfliche Strukturen zu erhalten und bei ihrem Wirtschaften möglichst wenig Energie und Ressourcen zu verbrauchen.

Die vom RNE ausgezeichneten Initiativen tragen das Siegel „Werkstatt N-Projekt“, wenn sie sich bereits erfolgreich bewiesen haben, beziehungsweise „Werkstatt N-Impuls“, wenn das Vorhaben noch in den Startlöchern steht. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat „Werkstatt N“ ins Leben gerufen, um das vielfältige zivilgesellschaftliche Engagement für eine nachhaltige Gestaltung unserer Gesellschaft zu bündeln und öffentlich sichtbar zu machen.

„Werkstatt N“ will dadurch andere ermutigen, sich selbst zu engagieren. Die Teilnahme ist mit keinen Kosten verbunden. Die Bewerbungsfrist endet dieses Jahr am 30 September, die Anmeldemaske finden Interessierte hier.

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