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"Die Diskussion um eine nachhaltige Entwicklung muss jetzt die soziale Dimension stärken - für die Menschen der nächsten Generationen."

Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates

Die Uhr neu stellen: 2050, 10. Jahreskonferenz des RNE am 27.09.2010 in Berlin

Video-Mitschnitte aus dem Berliner Congress Center (bcc)

© Rat für Nachhaltige Entwicklung

Repnik: Keine Kompromisse bei Erneuerbaren

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Hans-Peter Repnik, der Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung, hat auf dessen 10. Jahreskonferenz am 27. September in Berlin die Bundesregierung zu einem kompromisslosen Ausbau der erneuerbaren Energien gemahnt. Es dürfe nicht zu einem Erosionsprozess kommen, in dem Lobby-Interessen die ambitionierten deutschen Klimaziele zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz abschwächten. Repnik sicherte Bundeskanzlerin Merkel die Unterstützung des Nachhaltigkeitsrates bei der Durchsetzung dieser Ziele gegen Lobby-Interessen zu.

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Merkel: Reform der UN-Umweltpolitik drängt

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Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 27. September auf der 10. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) in Berlin den Startschuss für einen Bürgerdialog zur Fortschreibung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie Deutschlands gegeben und sich für eine Aufwertung des UN-Umweltprogramms UNEP zu einer vollwertigen UN-Organisation ausgeprochen. Die internationale Umweltpolitik, sagte Merkel, müsse den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts angepasst werden und den gleichen Rang wie die internationale Gesundheits- oder Handelspolitik erhalten.

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Steiner: "Deutschlands Beispiel enorm wichtig"

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Der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms UNEP, Achim Steiner, hat Deutschland auf der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 27. September 2010 in Berlin aufgefordert, der Welt als Beispiel zu dienen. Die Diskussion um Energiepolitik, die gerade in Deutschland geführt werde, habe großen Einfluss auf die Entwicklung in vielen anderen Ländern. Deutschland habe aufgrund seiner Möglichkeiten und seiner gegenwärtigen wirtschaftlichen Erholung keinen Grund, seine Anstrengungen für einen klimafreundlichen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft zu verringern.

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Carl-von-Carlowitz-Vorlesung: Prof. Carlo Jaeger, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung

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Prof. Carlo Jaeger vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) analysierte am 27.09.2010 auf der Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrates das Verhältnis zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Nachhaltigkeit. Er legte dar, warum das ökonomische Paradigma angesichts der Herausforderung der Nachhaltigkeit weiterentwickelt werden muss – und zeigte auf, wie das geschehen kann. Jaeger ist Leiter des Forschungsfeldes Transdisziplinäre Konzepte und Methoden am PIK, Professor für Modellierung sozialer Systeme an der Universität Potsdam und Professor für Risikomanagement an der Beijing Normal University. Er setzte die im Jahr 2009 von dem Ökologiewissenschaftler Prof. Wolfgang Haber eröffnete Carl-von-Carlowitz-Vorlesungsreihe des Nachhaltigkeitsrates fort.

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YouTube-Kanal des Rates

Filme und Clips zur nachhaltigen Entwicklung und über Aktivitäten des Rates sehen Sie im
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Nachhaltigkeitskommunikation: Clips zu Energie und Klimawandel

Wie lässt sich die Botschaft des Klimaschutzes in Bildern darstellen, die neugierig machen und in Erinnerung bleiben? Das Kolleg für Management und Gestaltung Nachhaltiger Entwicklung hat auf einer DVD verschiedene Beispiele audiovisueller Nachhaltigkeitskommunikation zusammengestellt. Schwerpunkte sind die Themen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Klimawandel. Die Spots und Musikvideos wurden gemeinsam mit Jugendlichen, Wissenschaftlern, Künstlern und Kommunikationsexperten produziert. Sie verzichten auf einen erhobenen Zeigefinger. Stattdessen verleihen sie dem Thema auf intelligente, unterhaltende Weise in zum Teil weniger als 60 Sekunden audiovisuellen Ausdruck.

Einen Überblick über die Clips auf der DVD finden Sie hier:
www.kmgne.de