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"Nachhaltigkeit heißt vor allem, über die momentane Nützlichkeit hinaus langfristig zu denken und entsprechend Zukunftsverantwortung zu übernehmen."

Alois Glück, Mitglied des Rates

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Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit

++ Rat für Nachhaltige Entwicklung ruft zur Teilnahme an Wettbewerb auf

Berlin, 13.11.2008 - Die Bundesregierung startet gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung einen neuen Wettbewerb, mit dem sie bürgerliches Engagement für eine nachhaltige Entwicklung auszeichnet. Mit dem Preis „Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit“ möchten die Bundesregierung und der Nachhaltigkeitsrat hervorragende zivilgesellschaftliche Initiativen honorieren.

Dem Dialog der Generationen kommt bei der Diskussion um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands vor dem Hintergrund des demografischen Wandels besondere Bedeutung zu. „Das ehrenamtliche Engagement entlässt den Staat nicht aus der Pflicht. Vielmehr machen Menschen und Initiativen vor Ort Probleme überhaupt erst wahrnehmbar, indem sie sich der Probleme annehmen und pragmatische Lösungen entwickeln. Deshalb fordere ich, dass der Staat sie hierbei unterstützt“, so Dr. Hans Geisler, Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung. Die Bundesregierung wird in diesem Projekt vertreten durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche (BMFSFJ), das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Der mit insgesamt 100.000 € dotierte Wettbewerb steht für eine neue Kultur der Anerkennung: „Wenn viele kleine Räder ineinandergreifen, lässt sich Großes bewegen. Wir wollen deshalb bürgerschaftliches Engagement würdigen und stärken“, erklärt der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Gerd Hoofe. „Mit dem Preis zeichnen wir diejenigen aus, die sich heute für die Generation von morgen einsetzen – und so für eine menschliche Gesellschaft auch in Zukunft.“

Zur Teilnahme aufgerufen sind zivilgesellschaftliche Akteure, die in ihrer Stadt, Kommune oder Region neue Anstöße für eine nachhaltige Entwicklung geben. Das besondere Augenmerk liegt auf Projekten, die den Zusammenhalt zwischen den Generationen stärken. Bis zu 50 wegweisende Projekte werden prämiert. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009.

Die Wettbewerbsunterlagen sowie die Teilnahmebedingungen werden am 17. November 2008 auf www.nachhaltigkeitsrat.de veröffentlicht. Die Bewertung der eingereichten Projekte erfolgt durch eine ehrenamtliche Jury. Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, Expertinnen und Experten der lokalen Nachhaltigkeit sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Mitglieder des Rates für Nachhaltige Entwicklung sowie dem Deutschen Institut für Urbanistik.

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