08.01.2003
Nachhaltiger Konsum - geht denn das?
Wer umweltbewusst einkaufen will, hat's oft schwer. Kaum jemand versteht die komplizierten Ökobilanzen einzelner Produkte. Nur wenige wissen, wie rohstoff- und energieaufwendig eine bestimmte Ware erzeugt wird und welche Sozialstandards dabei eingehalten werden. Mit dem Projekt "Nachhaltiger Warenkorb" untersucht der Rat für Nachhaltige Entwicklung, inwieweit nachhaltiges Verbraucherverhalten heute schon möglich ist. Die im vergangenen Jahr abgeschlossene Testphase hat gezeigt, dass Kaufentscheidungen oft am fehlenden Überblick über die Entstehung eines Erzeugnisses von der Produktion bis zur Ladentheke scheitern. Wie kann der "Nachhaltige Warenkorb" als Kommunikationsinstrument weiterentwickelt werden? Welche Informationen braucht der mündige Konsument? Was müssen Politik und Wirtschaft dafür leisten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung "Nachhaltiger Konsum - geht denn das?", zu der der Nachhaltigkeitsrat auf die Internationale Grüne Woche am 23. Januar in Berlin einlädt. Referenten und Diskutanten sind der Parlamentarische Staatssekretär Matthias Berninger aus dem Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft und die drei Ratsmitglieder Prof. Edda Müller, Vorsitzende der Verbraucherzentralen/Bundesverband, Dr. Angelika Zahrnt, Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, und Hubert Weinzierl, Präsident des Deutschen Naturschutzrings. Die Veranstaltung beginnt um 14:30 Uhr in Halle 23a.
Weitere Informationen:
"Nachhaltiger Konsum - geht denn das?"
Nachhaltiger Warenkorb

