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"Neue Technologien sind wichtig für eine nachhaltige Entwicklung. Andere Lebensstile auch."

Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Mitglied des Rates

22.01.2009

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Generationendialog in der Praxis: Bewerbungen noch bis 15. März möglich

Der von der Bundesregierung gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung ausgerufene Wettbewerb „Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit“ geht in die zweite Halbzeit. Bewerbungen können noch bis zum 15. März über ein Online-Formular eingereicht werden. Insgesamt ist eine Preissumme von 100.000 Euro vorgesehen.

Die Bundesregierung und der Rat für Nachhaltige Entwicklung wollen mit dem Wettbewerb das bürgerschaftliche Engagement für eine nachhaltige Entwicklung stärken  und das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern auszeichnen. Der Wettbewerb honoriert dazu bis zu 50 wegweisende Projekte. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen haben sich in den vergangenen zwei Monaten bereits unter www.bin-generationendialog.de um eine Auszeichnung beworben.

Mit dem Wettbewerb unterstützen Bundesregierung und Rat zivilgesellschaftliche Akteure, die in ihrer Stadt, Kommune oder Region neue Anstöße für eine nachhaltige Entwicklung geben. Ein besonderes Augenmerk legen Bundesregierung und Rat auf die Unterstützung von Projekten, die den Zusammenhalt zwischen den Generationen stärken. Diesem Dialog der Generationen kommt angesichts des demografischen Wandels eine besondere Bedeutung zu.

Um eine Auszeichnung bewerben können sich beispielsweise Projekte oder Initiativen, die sich mit Abwanderung und Alterung im ländlichen Raum oder in den neuen Bundesländern befassen. Der Wettbewerb steht ebenso Initiativen offen, die Perspektiven für Familien, Kinder und Jugendliche verbessern oder das eigene Wohnumfeld aufwerten. Projekte, die sich auf Handlungsfelder der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie beziehen, können ebenfalls eingereicht werden.

Die Bewertung der eingereichten Beiträge erfolgt durch eine ehrenamtliche Jury. Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, Expertinnen und Experten der lokalen Nachhaltigkeit, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Mitglieder des Rates für Nachhaltige Entwicklung und des Deutschen Instituts für Urbanistik.

Die Bundesregierung wird in diesem Projekt vertreten durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche (BMFSFJ), das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sowie durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Weitere Informationen

Generationendialog in der Praxis – Bürger initiieren Nachhaltigkeit. Gemeinsame Pressemitteilung der Bundesregierung und des Rates für Nachhaltige Entwicklung, 19.01.2009.  

Informationen zum Wettbewerb der Bundesregierung und des Rates für Nachhaltige Entwicklung.