Moderator: Energieeffizienz und erneuerbare Energien
Die erneuerbaren Energien können kurz- und mittelfristig kaum unsere Energieversorgung übernehmen und die meisten sind gegenüber fossilen Energieträgern gegenwärtig noch relativ teuer. Der Nachhaltigkeitsrat fordert deshalb auch für die Energieeffizienz die Erreichung konkreter Ziele – auch um z.B. in der Bauindustrie neue Arbeitsplätze zu schaffen. Wie kann es gelingen, ein Bewusstsein für effiziente Energiedienstleistungen zu wecken?
heiko: Energieeffizienz und Nachhaltigkeit
Bitte macht euch frei von der Vorstellung das Effizienz und Nachhaltigkeit in irgend einer Weise zusammenpassen.
Der gesammte Effizienzansatz kann nur als ein Übergang zu einem nachhaltigen System betrachtet werden.
Effizienz bedeutet nur die Ausnutzung auch der geringsen Reccourcen die unsere Erde zu bieten hat! Somit stellt sie für eine intakte Umwelt im Endszenario eine totale Katastrophe und somit den totalen Zusammenbruch dar.
Roland Heumesse: Effizienz
Effizienz heisst aber auch, dass man unnoetigen Verbrauch eliminiert.
Und erst die Komponente der Bedarfsminimierung kann letzten Endes der Restbedarf an Energie aus Nachhaltigen Quellen befriedigt werden.
Ich betrachte es daher auch als eine Effizienzsteigerung unserer Gesellschaft, wenn sich das Kulturelle Leitbild der Menschen wandelt, dahin, dass die selbige nicht mehr mit PS und Groesse protzen sondern mit Solaranlage und DB Jahreskarte.
Doch leider sind wir davon weit entfernt.
Werner Neumann: Energieeffizienz und erneuerbare Energien
Der Moderator fragte, wie kann es gelingen, ein Bewusstsein für effiziente Energiedienstleistungen zu wecken?
Hier ist eine Mischung von Vorschriften (z.B. deutlich verbesserte ENEV, Verbot des Verkaufs ineffizienter Geräte), mit einem breiten Impulsprogramm (Fortbildung für Planer, Architekten, Handwerk) und breiten Marketingmaßnahmen erforderlich. Im Energiebericht des Wirtschaftsministers sowie Prognos ist die Stromeffizienz praktisch vergessen worden. Ich habe in vielen Haushalten umsetzt, dass man 20-50% weniger Strom (und Wasser) braucht und sich das in 1-2 Jahren rechnet. Das muß nur bundesweit umgesetzt werden. siehe www.sparwatt.de
Jedes Jahr 1% weniger Primärenergieverbrauch = minus 50% bis 2050 plus Verdreifachung des KWK-Stroms plus + 1% Anteil pro Jahr regenerative Energie = 50% Anteil in 2050 ist die einfache Devise. Wer Effizienz (incl. Kosteneinsparung) mit KWK und regenerativen Energie verbinden, kann dies wirtschaftlich erreichen. Damit ist auch Versorgungssicherheit gegeben. Klimaschutz-Wirtschaftlichkeit-Versorgungssicherheit sind kein Gegensatz und Atomstrom wird dabei nicht mehr gebraucht. Allein mit der heute möglichen Stromeffizienz könnten die AKWs abgeschaltet werden, die laufen im wesentlichen für Stromverschwendung, der kein Nutzen gegenübersteht.
U. Hamster: Umdenken in der Energieversorgung
Es gibt die Warmwasseraufbereitung, die Photovoltaik und natürlich Windräder. Alles Anlagen/Installationen die natürliche Energien in Wärme oder Strom umwandeln.
Private Haushalte sollten eine Nachrüstung von Warmwasseraufbereitung/Solarzellen vollziehen um ihre Energiebilanz zu optimieren->und den Energieverbrauch von externen Energieliferanten zu senken. Bei Neubauten sollten man über einen Verpflichtung der Installaton solcher Anlagen nachdenken. Die Fördergelder wurden für 2002 gesenkt, womit ein negativer Trend verursacht wird zu Lasten der Hersteller, die nun von einem niedrigeres Umsatzwachstum ausgehen können. Die Folgen sind natürlich höhere Preise, obwohl genau das Gegenteil das Ziel ist, wenn man einen neuen zukunftsträchtigen Sektor in der Baubranche etablieren möchte.
Photovoltaik ist in der BRD aufgrund des Einstrahlungswinkel der Sonne nur selten aus wirtschaftlicher Sicht möglich. Mit der in der EU vertretenden Südstaaten sind mögliche Abnehmer solcher Erzeugnisse möglich. Und im Bereich der Entwicklungshilfe weltweit können in Siedlungsschwachen Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung/-winkel enorme Auslastungsgrade der Photovoltaikanlagen erzielen.
Windräder sollten in Nord- oder Ostsee errichtet werden. Auf jedenfall stören sie in unmittelbarer Nähe von Menschen.
Gedanken, ob die Marktanteile im Gesamtenergieverbrauch groß genug werden können, sind von kurzfristiger Natur in Form von negativen Argumenten.
Die Kohle ist am aussterben,den Atomstrom will Keiner mehr, was bleibt dann noch? Stromimporte und neue Technologien, wie die oben genannten. Natürlich bleibt noch der Trend effizienter den Verbrauch der Energien zu gestalten durch Steigerung der Wirkungsgrade in der Herstellung von Energie,Transport und Endverbraucher.
U. Hamster: Umdenken in der Energieversorgung
Es gibt die Warmwasseraufbereitung, die Photovoltaik und natürlich Windräder. Alles Anlagen/Installationen die natürliche Energien in Wärme oder Strom umwandeln.
Private Haushalte sollten eine Nachrüstung von Warmwasseraufbereitung/Solarzellen vollziehen um ihre Energiebilanz zu optimieren->und den Energieverbrauch von externen Energieliferanten zu senken. Bei Neubauten sollten man über einen Verpflichtung der Installaton solcher Anlagen nachdenken. Die Fördergelder wurden für 2002 gesenkt, womit ein negativer Trend verursacht wird zu Lasten der Hersteller, die nun von einem niedrigeres Umsatzwachstum ausgehen können. Die Folgen sind natürlich höhere Preise, obwohl genau das Gegenteil das Ziel ist, wenn man einen neuen zukunftsträchtigen Sektor in der Baubranche etablieren möchte.
Photovoltaik ist in der BRD aufgrund des Einstrahlungswinkel der Sonne nur selten aus wirtschaftlicher Sicht möglich. Mit der in der EU vertretenden Südstaaten sind mögliche Abnehmer solcher Erzeugnisse möglich. Und im Bereich der Entwicklungshilfe weltweit können in Siedlungsschwachen Regionen mit hoher Sonneneinstrahlung/-winkel enorme Auslastungsgrade der Photovoltaikanlagen erzielen.
Windräder sollten in Nord- oder Ostsee errichtet werden. Auf jedenfall stören sie in unmittelbarer Nähe von Menschen.
Gedanken, ob die Marktanteile im Gesamtenergieverbrauch groß genug werden können, sind von kurzfristiger Natur in Form von negativen Argumenten.
Die Kohle ist am aussterben,den Atomstrom will Keiner mehr, was bleibt dann noch? Stromimporte und neue Technologien, wie die oben genannten. Natürlich bleibt noch der Trend effizienter den Verbrauch der Energien zu gestalten durch Steigerung der Wirkungsgrade in der Herstellung von Energie,Transport und Endverbraucher.
Download
Dialogpapier [PDF, 373KB]
Der Nachhaltigkeitsrat hatte im Vorfeld ein Dialogpapier für die Erarbeitung der Strategie veröffentlicht, in dem Vorschläge für Ziele zu einigen Schwerpunktthemen dargelegt werden.

