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Frieden und Wohlstand für morgen ist nicht mehr zu erreichen, wenn wir in Deutschland nicht entschiedener umsteuern und unsere ganze Kraft für mehr Nachhaltigkeit einsetzen – in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Marlehn Thieme, Vorsitzende des Rates

Marlehn Thieme

Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist die einzige Option für verantwortliches globales Handeln, die unsere Ökosysteme schützt und damit das Überleben künftiger Generationen sichert.

Olaf Tschimpke, Stellvertretender Vorsitzender des Rates

Olaf Tschimpke

Die Messung von Nachhaltigkeit und die Identifikation von Wirkungszusammenhängen sind wesentliche Erfolgsfaktoren, um das Thema in Unternehmen und auf Kapitalmärkten zu etablieren.

Prof. Dr. Alexander Bassen, Mitglied des Rates

Prof. Dr. Alexander Bassen

Die Fehler der Vergangenheit vermeiden heißt, dem Fortschritt eine Richtung geben: das Leitbild Nachhaltige Entwicklung taugt als Kompass für technische wie soziale Innovationen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene.

Ulla Burchardt, Mitglied des Rates

Ulla Burchardt

Mit den globalen Nachhaltigkeits- und Klimaschutzzielen sind die langfristigen Meilensteine gesetzt. Jetzt müssen wir ehrlich diskutieren, was Staat, Wirtschaft und Bürger leisten können und müssen, um diese umzusetzen.

Kathrin Menges, Mitglied des Rates

Kathrin Menges

Deutschland hat mit Milliarden-Investitionen grünen Strom günstig und damit global wettbewerbsfähig gemacht. Auf der zweiten Stufe der Energiewende müssen nun Wärme, Mobilität und Strom auf Basis erneuerbarer Energien gekoppelt werden.

Alexander Müller, Mitglied des Rates

Alexander Müller

Die Idee der Nachhaltigkeit ist zentral für eine zukunftsfähige, innovative Wirtschaft und unabdingbar für eine Gesellschaft, die Lebensqualität langfristig sichern will. Deshalb gilt es, die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – zusammen zu denken.

Katherina Reiche, Mitglied des Rates

Katherina Reiche

Die nachhaltige Wahl muss zur einfachen Wahl werden.

Prof. Dr. Lucia A. Reisch, Mitglied des Rates

Prof. Dr. Lucia A. Reisch

Nachhaltige Entwicklung erfordert größtmögliche Gemeinsamkeiten ebenso wie die Akzeptanz von Unterschieden.

Dr. Werner Schnappauf, Mitglied des Rates

Dr. Werner Schnappauf

Nachhaltige Entwicklung erfordert heute eine Agenda, die globale und nationale Ziele und Politiken explizit miteinander verschränkt und der globalen Kooperation einen deutlichen Schub gibt.

Dr. Imme Scholz, Mitglied des Rates

Dr. Imme Scholz

In der Forstwirtschaft haben wir vor Jahrhunderten gelernt, wie wichtig der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen ist. Erfahrungswissen, Aufgeschlossenheit für Neues und Demut vor der Natur können auch anderen Branchen helfen.

Prof. Dr. Ulrich Schraml, Mitglied des Rates

Prof. Dr. Ulrich Schraml

Die Städte werden künftig noch stärker Zentren technischer und gesellschaftlicher Innovationen, aber auch von sozialen und ökologischen Herausforderungen sein. Umso wichtiger sind die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung unserer Städte.

Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Mitglied des Rates

Prof. Dr. Wolfgang Schuster

Wir brauchen mutige politische Entscheidungen, die weniger Wachstum und mehr Nachhaltigkeit belohnen, die Gemeinwohl statt Gewinnstreben fördern.

Prof. Dr. Hubert Weiger, Mitglied des Rates

Prof. Dr. Hubert Weiger

Die Nachhaltigkeitsentwicklungsziele der UN stellen die Vision einer grundlegenden sozial-ökologischen Transformation dar. Sie sind keine entwicklungspolitische oder umweltpolitische Fachaufgabe, sondern binden alle Kabinettsmitglieder.

Heidemarie Wieczorek-Zeul, Mitglied des Rates

Heidemarie Wieczorek-Zeul
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Inhalt

Nachhaltigkeitsrat unterstützt zivilgesellschaftliche Debatte um Nachhaltigkeitsziele

AUS DEM RAT FUÃ?Ë?R NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Über ein neues Internetportal kann sich die Öffentlichkeit ab sofort an der Entwicklung globaler Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen für die Zeit ab 2015 beteiligen.

Über das Sustainable Development Goals (SDG) e-Inventory können alle Interessierten, aber auch Behörden, Wissenschaftler, Nicht-Regierungsorganisationen und andere Anspruchsgruppen Vorschläge und Ideen zu SDG machen und in den diplomatischen Aushandlungsprozess einzubringen. Die SDG sollen in einem zwischenstaatlichen Arbeitsprozess entwickelt werden. Hierzu ist eine „Open Working Group“ eingerichtet worden. Diese soll der 68. UN-Generalversammlung einen Bericht vorlegen.

Das e-Inventar werde allen Beteiligten, darunter Regierungen und intergouvernementalen Organisationen, einen besseren Überblick über die Vielzahl an Vorschlägen, Erwartungen und Argumenten zu den Nachhaltigkeitszielen der UN verschaffen, teilte der Initiator des Inventars mit, das Stakeholder Forum for a Sustainable Future. Das e-Inventar wird auch vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) unterstützt. „Es ist höchste Zeit für diese Initiativen. Universell gültige Nachhaltigkeitsziele aufzustellen, ist eine große Herausforderung nicht allein für die Staaten, sondern auch für die Zivilgesellschaft und Wissenschaft“, kommentiert Generalsekretär Günther Bachmann für den Nachhaltigkeitsrat und fügt an, dass es um ambitionierte SDG gehen müsse. Ob das klappen wird und wie groß am Ende der Einfluss der Stakeholder auf ihre Entwicklung ist, ließe sich nicht vorhersagen, so Bachmann, aber „klar ist, dass ohne die Ideen und Vorschläge der Zivilgesellschaft überhaupt nichts gehen wird“.

Derzeit sind bereits mehr als 50 Stellungnahmen über das e-Inventar eingegangen. Gesellschaftlichen Gruppen soll die Plattform auch dazu dienen, sich einen Überblick zu verschaffen, welche Aspekte der Nachhaltigkeitsdiskussion bereits von anderen eingebracht wurden. Die Vorschläge anderer Einsender können von allen registrierten Teilnehmern kommentiert werden. Darüber hinaus bietet die Website  Hintergrundinformationen zum weiteren Entstehungsprozess der neuen SDGs.

Das Stakeholder Forum betont, dass die Vorschläge zu Nachhaltigkeitszielen nicht voll ausgearbeitet sein müssen, sondern auch aus allgemeinen Prinzipien und Themen bestehen können, die die Open Working Groups berücksichtigen sollen. Das Forum wird die eingegangenen Stellungnahmen regelmäßig analysieren und die Open Working Groups über die Vorschläge der gesellschaftlichen Anspruchsgruppen informieren.

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